Krumm wie eine Banane: Bei Autounfall übel verbogene RTX 5060 Ti lebt
Die Geforce RTX 5060 Ti eines chinesischen Kunden entging knapp dem Schrottplatz. Sie war nach einem schweren Autounfall völlig verbogen. Eine bauliche Besonderheit der Grafikkarte verhinderte jedoch einen Totalschaden. Jetzt läuft das Modell wieder.
Normalerweise bedeutet ein solcher physischer Schaden das sichere Ende für eine Grafikkarte, da es dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Bruch der Platine kommt. Das vorliegende Modell von AX Gaming verfügt jedoch über ein sehr kurzes PCB. Der Knick betraf daher fast ausschließlich den überstehenden Kühlkörper.
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Brother Zhang lokalisierte das Problem an einem der Speicherbausteine. Aufgrund der durch den Unfall entstandenen mechanischen Spannung hatten sich die winzigen Lötstellen eines VRAM-Chips unter dem Gehäuse gelöst. Der Experte entfernte den Chip, lötete das Bauteil professionell neu auf und konnte so das Stabilitätsproblem beheben.
Bei einer abschließenden Messung blieb die Temperatur stabil bei 67 Grad Celsius am Grafikchip und maximal 68 Grad Celsius am Videospeicher. Die Grafikkarte lief dabei ohne Probleme und die vollen acht Gigabyte Speicher wurden erkannt.
Der Besitzer muss nun einen passenden Ersatzkühler von einem Drittanbieter erwerben. Erst dann lässt sich die Hardware wieder regulär in einem geschlossenen PC-Gehäuse nutzen. Solche speziellen Nachrüstkühler bieten oft sogar bessere thermische Eigenschaften als die Standardkühler der Hersteller. Vermutlich hätte der Besitzer dennoch lieber auf das 'Nachrüsten' seiner RTX 5060 Ti verzichtet. Immerhin funktioniert die Karte aber noch.
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Siehe auch:
Unfall-Grafikkarte schwer beschädigt
Nvidias neue Super-Varianten seiner Blackwell-GPUs sind fertig. Gleichzeitig sind GeForce-Grafikkarten so teuer wie nie. Besitzer versuchen daher auch kaputte oder stark beschädigte Karten noch zu retten. So war es auch im Fall einer RTX 5060 Ti, die nach einem schweren Autounfall mit Totalschaden der äußeren Form nach eher an eine Banane erinnerte als an ein Stück Computerhardware. Das angeblich frisch erworbene Exemplar befand sich im Wagen und wurde durch die Krafteinwirkung des Aufpralls in der Mitte mehr oder weniger zusammengefaltet. Kühler, Verkleidung und Halterung wiesen massive Verformungen auf.Normalerweise bedeutet ein solcher physischer Schaden das sichere Ende für eine Grafikkarte, da es dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Bruch der Platine kommt. Das vorliegende Modell von AX Gaming verfügt jedoch über ein sehr kurzes PCB. Der Knick betraf daher fast ausschließlich den überstehenden Kühlkörper.
Auf YouTube ansehenSpeicherchip durch Knick beschädigt
Wie Reparaturspezialist Brother Zhang auf YouTube berichtet, zeigte die Hauptplatine selbst nur eine leichte Biegung. Eine erste Messung mit dem Multimeter ergab keine Kurzschlüsse. Die Karte startete in einem Test mit der nackten Platine erfolgreich. Das Erfolgserlebnis hielt allerdings nicht lange an. Sobald Windows die Treiber für die Geforce RTX 5060 Ti laden wollte, stürzte der Computer mit einem schwarzen Bildschirm ab.Brother Zhang lokalisierte das Problem an einem der Speicherbausteine. Aufgrund der durch den Unfall entstandenen mechanischen Spannung hatten sich die winzigen Lötstellen eines VRAM-Chips unter dem Gehäuse gelöst. Der Experte entfernte den Chip, lötete das Bauteil professionell neu auf und konnte so das Stabilitätsproblem beheben.
Stresstest mit provisorischer Kühlung
Um die Zuverlässigkeit der Karte zu überprüfen, durchlief die reparierte Hardware verschiedene Belastungstests. Da die originale Kühlung nach dem Autounfall unbrauchbar war, kam ein improvisierter Aufbau zum Einsatz. Er bestand aus dem notdürftig begradigten Original-Radiator und zwei handelsüblichen Lüftern.Bei einer abschließenden Messung blieb die Temperatur stabil bei 67 Grad Celsius am Grafikchip und maximal 68 Grad Celsius am Videospeicher. Die Grafikkarte lief dabei ohne Probleme und die vollen acht Gigabyte Speicher wurden erkannt.
Der Besitzer muss nun einen passenden Ersatzkühler von einem Drittanbieter erwerben. Erst dann lässt sich die Hardware wieder regulär in einem geschlossenen PC-Gehäuse nutzen. Solche speziellen Nachrüstkühler bieten oft sogar bessere thermische Eigenschaften als die Standardkühler der Hersteller. Vermutlich hätte der Besitzer dennoch lieber auf das 'Nachrüsten' seiner RTX 5060 Ti verzichtet. Immerhin funktioniert die Karte aber noch.
Habt ihr schon einmal ein tot geglaubtes Stück Hardware wieder zum Leben erweckt? Teilt eure verrücktesten Geschichten gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- Eine RTX 5060 Ti überlebte einen schweren Autounfall mit Totalschaden
- Ein massiver Knick betraf wegen des kurzen PCBs fast nur den Kühler
- Abstürze unter Windows wiesen auf gelöste Lötstellen am VRAM-Chip hin
- Ein Reparaturspezialist lötete den betroffenen Speicherchip neu auf
- Mit provisorischer Kühlung bestand die GPU alle Belastungstests
Siehe auch:
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