Höchstbietender Drillisch treibt Gebote der 5G-Auktion in die Höhe

Mobilfunk, Lte, 5G, Sender, Frequenzauktion Bildquelle: Nadine Dressler
Der "Neuling" Drillisch hat sich bei der 5G-Auktion festgebissen: Dabei war schon viel darüber spekuliert worden, ob sich Drillisch nach den ersten Runden bei steigenden Preisen langsam zurückziehen wird. So einfach macht es der Neue den anderen aber nicht.
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Der Start der neuen Woche brachte für die Versteigerung der 5G-Frequenzen bei der Bundesnetzagentur einige, wenn auch eher kleine Überraschungen. Die Höchstgebote des Tages kamen Berichten zufolge mit insgesamt 695,94 Millionen Euro für zehn Frequenzblöcke von Drillisch, die Telekom folgt mit Geboten in Höhe von 570,57 Millionen Euro für elf Frequenzblöcke. Drillisch hatte dabei noch Gebote über 2,2 Millionen wieder zurückgezogen (via Inside Handy).

Die Ergebnisse der einzelnen Bieterrunden werden regelmäßig von der Bundesnetzagentur veröffentlicht und dienen nun auch als ein Stimmungsbarometer, wie es nach der Auktion mit dem Netzausbau weitergeht. Dass Drillisch nun am Ball bleibt und bei den hohen Geboten noch nicht ausgestiegen ist, signalisiert auch, wie ernst es United Internet mit dem Aufbau eines eigenen Netzes meint.

Hohe Kredite für die Auktion

Schon Anfang des Jahres wurde bekannt, dass das Unternehmen bereit ist, viel Geld zu investieren. Damals hieß es, man habe rund 2,8 Milliarden Euro als Kredite gesichert, um bei der 5G-Auktion teilzunehmen.

Zum Vergleich: Erwartet wird ein Endergebnis, das bei rund fünf Milliarden Euro liegen dürfte - zumindest, wenn es nach den offiziellen Schätzungen geht, die vor dem Start der Auktion schon so kommuniziert wurden. Die 100. Versteigerungsrunde, die am Montag stattfand, knackte bereits die Zwei-Milliarden-Euro-Marke. Die Auktion bei der Bundesnetzagentur wird erst beendet, wenn es keine neuen Gebote mehr für die insgesamt 41 Frequenzblöcke gibt.

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