Günstiges OLED-Smartphone: Das Poco M7 Pro 5G enttäuscht im Test

Das Poco M7 Pro 5G mag auf den ersten Blick wie ein Geheimtipp für Sparfüchse aussehen: Es besitzt ein 6,7-Zoll-OLED-Display und bietet sogar 5G-Empfang - für unter 200 Euro. Unser Kollege Andrzej Tokarski hat es ausführlich getestet, wurde dabei allerdings aus gleich mehreren Gründen enttäuscht.

Beim Blick auf das Design ist das Poco M7 Pro 5G zunächst einmal recht auffällig, da die Rückseite im Metallic-Look schimmert. Ärgerlich ist, dass es aufgrund des überstehenden Kamerasockels auf Oberflächen ziemlich stark wackelt - die beigelegte Gummihülle schafft hier zumindest ein wenig Besserung.
Poco M7 Pro 5GDas Poco M7 Pro 5G ... Poco M7 Pro 5G... zeigt im Test ... Poco M7 Pro 5G... deutliche Schwächen

Kamera und Performance

Besagte Kamera besitzt eine Auflösung von 50 Megapixeln und sie wird von einem Tiefensensor mit 2 Megapixeln unterstützt. Insgesamt ist die Aufnahmequalität jedoch enttäuschend. Im 50-MP- beziehungsweise Pro-Modus gelingen mit ein wenig Übung immerhin brauchbare Schnappschüsse. Videos lassen sich lediglich in maximal 1080p aufnehmen. Schade ist außerdem, dass eine Ultraweitwinkelkamera fehlt.

Im Inneren des Poco M7 Pro 5G stecken ein MediaTek 7025 Ultra, bis zu 12 GB RAM und 256 GB Speicher (erweiterbar). Für Alltagsanwendungen und einfache Spiele ist die Leistung ausreichend. PUBG Mobile und Minecraft machen auf dem Smartphone durchaus Spaß. Fortnite, Call of Duty Warzone und Co. lassen sich hingegen erst gar nicht installieren. Benchmarks attestieren dem Gerät eine insgesamt eher mäßige Leistung.

Display und Software

Überzeugen kann hingegen das 6,67 Zoll große AMOLED-Display. Dieses löst mit 2400 x 1080 Pixeln auf und es unterstützt 120 Hertz. Im Sonnenlichtmodus ist es bis zu 2100 Nits hell.

Das Poco M7 Pro 5G kommt mit Android 14 und Hyper OS 1.0. Hier ist es also schade, dass das Gerät nicht bereits mit Android 15 ausgeliefert wird. Immerhin werden zwei Jahre Versionsupdates und vier Jahre Sicherheitsupdates versprochen. Es gibt einige vorinstallierte Apps, die sich aber größtenteils deaktivieren oder deinstallieren lassen.

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