Windows 10 belegt bald Speicher, den es irgendwann brauchen könnte
Nutzer sollten sich nicht wundern, wenn die Windows 10-Installation nach dem kommenden großen 19H1-Update ungewöhnlich groß wirkt. Das Betriebssystem wird sich dann nämlich schonmal vorsorglich den Speicher reservieren, den es eventuell mal für größere Aktualisierungen gebrauchen könnte.
Wenn der vorhandene Speicherplatz auf dem lokalen System während einer Update-Installation zu gering wird, bricht der Vorgang bisher ab und der Nutzer wird aufgefordert, selbst für genug Kapazität zu sorgen. Das kann durch das Löschen temporärer Dateien oder auch durch das vorübergehende Verschieben von Daten des Nutzers auf externe Medien geschehen. Allerdings wäre es vom Nutzungsgefühl her sicherlich besser, wenn es gar nicht erst zu einer Unterbrechung kommt.
Mit der kommenden 19H1-Version von Windows 10 wird Microsoft daher - so berichtet es das US-Magazin ZDNet - einen reservierten Speicher einführen. Mindestens rund 7 Gigabyte, unter Umständen auch mehr, werden dann fest vom Betriebssystem in Anspruch genommen - auch wenn die Daten der Windows-Installation selbst gar nicht so umfangreich sind. Das soll gewährleisten, dass jederzeit ausreichend Platz für eine reibungslose Installation von Updates vorhanden ist.
Insofern gleicht sich die Sache für den Anwender am Ende weitgehend aus: Auf der einen Seite nimmt die Windows-Installation selbst zwar erst einmal mehr Platz ein, dafür wird aber auch wesentlich weniger des freien Speicherplatzes mit irgendwelchen Daten vollgeschrieben. Auffallen dürfte das ohnehin nur jenen Nutzern, die entweder preiswerte Notebooks mit sehr geringer Kapazität betreiben oder aber akribisch die Speichernutzung ihres Systems planen.
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Mit der kommenden 19H1-Version von Windows 10 wird Microsoft daher - so berichtet es das US-Magazin ZDNet - einen reservierten Speicher einführen. Mindestens rund 7 Gigabyte, unter Umständen auch mehr, werden dann fest vom Betriebssystem in Anspruch genommen - auch wenn die Daten der Windows-Installation selbst gar nicht so umfangreich sind. Das soll gewährleisten, dass jederzeit ausreichend Platz für eine reibungslose Installation von Updates vorhanden ist.
Nichts bleibt ungenutzt
Allerdings wird der reservierte Speicher im Alltag auch nicht völlig ungenutzt brachliegen. Das Betriebssystem wird ihn dann verwenden, um die ohnehin anfallenden temporären Daten verschiedenster Art abzulegen. Diese können dann, falls der Speicherbereich für wichtigere Aufgaben benötigt wird, auch einfach gelöscht werden, so dass wieder genug Platz verfügbar ist.Insofern gleicht sich die Sache für den Anwender am Ende weitgehend aus: Auf der einen Seite nimmt die Windows-Installation selbst zwar erst einmal mehr Platz ein, dafür wird aber auch wesentlich weniger des freien Speicherplatzes mit irgendwelchen Daten vollgeschrieben. Auffallen dürfte das ohnehin nur jenen Nutzern, die entweder preiswerte Notebooks mit sehr geringer Kapazität betreiben oder aber akribisch die Speichernutzung ihres Systems planen.
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Christian Kahle
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