Riss-Gefahr am Rumpf: Hunderte Boeing 737 Max müssen zur Prüfung
Nachdem bei älteren Maschinen Risse entdeckt wurden, müssen nun Hunderte Boeing 737 Max zur Sicherheitsprüfung. Die US-Luftfahrtbehörde ordnet eine weitreichende Untersuchung an, um die Stabilität der Flugzeuge zu gewährleisten.
Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat eine Anordnung erlassen, die am 10. September 2026 in Kraft tritt. Weltweit sind 1429 Flugzeuge betroffen. Die Inspektionen sollen sicherstellen, dass die strukturelle Stabilität der Passagierflugzeuge über die gesamte Lebensdauer erhalten bleibt.
Die Vorgabe betrifft spezifisch die Modellreihen 737 Max 8, Max 9 sowie die 737-8200. Der Fokus der Mechaniker und Ingenieure liegt auf dem sogenannten Bear Strap. Das ist eine strukturelle Verstärkung rund um die vordere Servicetür zur Lastverteilung. Ohne das Bauteil würden die konstanten Druckunterschiede in der Kabine das Rumpfblech zu stark beanspruchen. Ständige Belastungen bei Flugmanövern können dort Materialermüdung auslösen, was die Tragfähigkeit des Rumpfes gefährdet.
Wie CBS News berichtet, seien bei der aktuellen Max-Generation bisher noch keine derartigen Beschädigungen festgestellt worden. Die Risse traten bei der älteren 737 Next Generation auf. Da das neuere Max-Modell auf dem alten Grunddesign basiert, weitet die FAA die Überprüfung nun präventiv aus. Fluggesellschaften erhalten damit einen exakten Zeitplan zur Kontrolle.
Um das Riss-Problem dauerhaft zu lösen, führt Boeing jetzt Anpassungen am Herstellungsprozess ein. Die Maßnahmen sollen die Ursache des Defekts bei künftigen Maschinen beheben. Große US-Fluggesellschaften gaben bereits an, die strengen Vorgaben fristgerecht umzusetzen. Spürbare Auswirkungen auf den regulären Flugbetrieb sind wohl nicht zu erwarten.
Fühlt ihr euch nach solchen präventiven Checks sicherer im Flugzeug oder überwiegt die Sorge? Teilt eure Meinung und Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Risse zwingen Boeing zur Prüfung
Nach im Flug abfallenden Türen und dem Debakel rund um den Starliner hatte zuletzt erst der Chef der Fluggesellschaft Emirates Boeing kritisiert und gestichelt, das Metall der Flugzeuge des US-Herstellers tauge eventuell noch für Konservendosen. Jetzt schreibt das Luftfahrtunternehmen erneut negative Schlagzeilen. Nachdem bei einigen Maschinen Risse gefunden wurden, müssen jetzt Hunderte Boeing 737 Max zu einer weiteren Sicherheitsprüfung.Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat eine Anordnung erlassen, die am 10. September 2026 in Kraft tritt. Weltweit sind 1429 Flugzeuge betroffen. Die Inspektionen sollen sicherstellen, dass die strukturelle Stabilität der Passagierflugzeuge über die gesamte Lebensdauer erhalten bleibt.
Die Vorgabe betrifft spezifisch die Modellreihen 737 Max 8, Max 9 sowie die 737-8200. Der Fokus der Mechaniker und Ingenieure liegt auf dem sogenannten Bear Strap. Das ist eine strukturelle Verstärkung rund um die vordere Servicetür zur Lastverteilung. Ohne das Bauteil würden die konstanten Druckunterschiede in der Kabine das Rumpfblech zu stark beanspruchen. Ständige Belastungen bei Flugmanövern können dort Materialermüdung auslösen, was die Tragfähigkeit des Rumpfes gefährdet.
Wie CBS News berichtet, seien bei der aktuellen Max-Generation bisher noch keine derartigen Beschädigungen festgestellt worden. Die Risse traten bei der älteren 737 Next Generation auf. Da das neuere Max-Modell auf dem alten Grunddesign basiert, weitet die FAA die Überprüfung nun präventiv aus. Fluggesellschaften erhalten damit einen exakten Zeitplan zur Kontrolle.
Boeing und Airlines reagieren
Für Boeing sind derartige Probleme nicht neu, da der Konzern in der Vergangenheit mehrfach nachbessern musste. Bereits 2019 wurden erste Strukturrisse bei der älteren 737 Next Generation entdeckt. Im Januar 2024 verlor zudem eine 737 Max im Steigflug wie eingangs erwähnt ein komplettes Türpanel. Im Jahr 2025 empfahl die Behörde NTSB schließlich umfassende Modifikationen an den Antrieben.Um das Riss-Problem dauerhaft zu lösen, führt Boeing jetzt Anpassungen am Herstellungsprozess ein. Die Maßnahmen sollen die Ursache des Defekts bei künftigen Maschinen beheben. Große US-Fluggesellschaften gaben bereits an, die strengen Vorgaben fristgerecht umzusetzen. Spürbare Auswirkungen auf den regulären Flugbetrieb sind wohl nicht zu erwarten.
Sicherheit durch Prävention
Die Anordnung zeigt, dass die staatlichen Kontrolleure bei Boeing-Flugzeugen mittlerweile sehr genau hinsehen. Ein Vorteil der strikten Überwachung ist die frühzeitige Erkennung potenzieller Gefahren, bevor sie zu schweren Unfällen führen. Ein Nachteil für die Fluglinien ist der zusätzliche Wartungsaufwand, der Zeit und Geld kostet. Letztendlich steht jedoch die absolute Sicherheit der Passagiere im Vordergrund der Bemühungen. Die jetzige Anordnung der Sicherheitsüberprüfung dürfte für das Vertrauen der Kunden und Fluggäste in Boeing dennoch nicht förderlich sein.Fühlt ihr euch nach solchen präventiven Checks sicherer im Flugzeug oder überwiegt die Sorge? Teilt eure Meinung und Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Nach Rissen bei älteren Modellen müssen Hunderte Boeing-Jets zum Check
- Die FAA-Anordnung betrifft weltweit insgesamt 1429 Boeing 737 Max
- Im Fokus steht der sogenannte Bear Strap an der vorderen Servicetür
- Boeing plant Anpassungen im aktuellen Produktionsprozess der Flieger
- Fluggesellschaften erwarten vorerst keine Ausfälle im Flugbetrieb
Siehe auch:
- Emirates düpiert Boeing: Flugzeuge taugen nur noch als Konservendosen
- Starliner-Bericht zu Fast-Desaster: NASA übt scharfe Kritik an Boeing
- Lufthansa verkauft Boeing 747-8 als Ersatzteillager für Air Force One
- Flugzeug verlor Tür-Einsatz im Flug: Boeing soll nur 3 Mio. Dollar zahlen
- So groß sind Boeings Verluste durch den Desaster-Flug von Starliner
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