Neue Xbox wird kein FPS-Monster, sondern eine gigantische Cloud-Demo
Microsoft wird mit der kommenden Xbox-Generation wahrscheinlich eine Plattform auf den Markt bringen, mit der zumindest der Konkurrent Sony kaum noch mithalten kann. Wirtschaftlich ist der Wettstreit mit diesem aber ohnehin nicht entscheidend - hier geht es um viel größere Dinge, ist sich der Microsoft-Beobachter Brad Sams sicher.
In einem aktuellen Video nahm dieser Bezug auf einen vorhergehenden Beitrag, in dem die Prognose gestellt wurde, dass zumindest die "große" Xbox Frameraten von bis zu 240 fps bereitstellen könnte. Sams wies das allerdings als ziemlich überzogen zurück. Denn hier würde man für ein nicht zwingend benötigtes Feature nur die Hardware sehr teuer machen. Und Microsoft gehe es bei der Entwicklung ohnehin um etwas ganz anderes, als einen so eng begrenzten technischen Aspekt in maximale Höhen zu treiben.
Vielmehr könne man davon ausgehen, dass die kommende Xbox sowohl in der Streaming- als auch in der Standalone-Variante eine Architektur aufweisen wird, die eher schon an eine Plattform für Unternehmensanwendungen erinnert. Sams rechnet nämlich damit, dass die Spielekonsole für Microsoft eher eine mächtige Demonstration dessen wird, was der Redmonder Konzern mit seiner Cloud-Infrastruktur veranstalten kann.
Die Xbox soll also allgemein klar machen, welche mächtigen Berechnungen Microsoft über seine Datenzentren jeweils direkt beim Nutzer zur Verfügung stellen kann. Hier dürfte insbesondere Sony dann klare Probleme bekommen, da der Konzern schlicht nicht ansatzweise über eine ähnlich mächtige Infrastruktur verfügt.
Letztlich bedeutet das aber auch nach Ansicht Sams nicht, dass die lokale Hardware überhaupt keine Rolle mehr spielen wird. Es sei durchaus auch damit zu rechnen, dass Microsoft mit dem Partner AMD hier einige High End-Technologien bereitstellen wird - denn letztlich muss man auch auf den Datenblättern mit dem Wettbewerber auf einem Level bleiben. Nur die entscheidende Rolle werden die Chips und das Drumherum eben nicht mehr spielen.
Siehe auch: Streaming-Xbox: Microsoft hat sich wohl schon für eine CPU entschieden
Vielmehr könne man davon ausgehen, dass die kommende Xbox sowohl in der Streaming- als auch in der Standalone-Variante eine Architektur aufweisen wird, die eher schon an eine Plattform für Unternehmensanwendungen erinnert. Sams rechnet nämlich damit, dass die Spielekonsole für Microsoft eher eine mächtige Demonstration dessen wird, was der Redmonder Konzern mit seiner Cloud-Infrastruktur veranstalten kann.
Eingepasst ins Gesamtkonzept
Das wäre durchaus eine folgerichtige Entwicklung, denn die Cloud bildet in allen Bereichen des Unternehmens inzwischen den Kern der wirtschaftlichen Weiterentwicklung. Da wäre es nur logisch, wenn auch die Xbox-Plattform sich in diese große Strategie einbettet. "Das wichtige daran ist, dass Microsoft Wege erforschen wird, wie man das Konsolen-Gaming zu einer Sache machen wird, die das Enterprise-Geschäft voranbringt", so Sams.Die Xbox soll also allgemein klar machen, welche mächtigen Berechnungen Microsoft über seine Datenzentren jeweils direkt beim Nutzer zur Verfügung stellen kann. Hier dürfte insbesondere Sony dann klare Probleme bekommen, da der Konzern schlicht nicht ansatzweise über eine ähnlich mächtige Infrastruktur verfügt.
Letztlich bedeutet das aber auch nach Ansicht Sams nicht, dass die lokale Hardware überhaupt keine Rolle mehr spielen wird. Es sei durchaus auch damit zu rechnen, dass Microsoft mit dem Partner AMD hier einige High End-Technologien bereitstellen wird - denn letztlich muss man auch auf den Datenblättern mit dem Wettbewerber auf einem Level bleiben. Nur die entscheidende Rolle werden die Chips und das Drumherum eben nicht mehr spielen.
Siehe auch: Streaming-Xbox: Microsoft hat sich wohl schon für eine CPU entschieden
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