Kaspersky findet Malware, macht US-Militärs Strich durch die Rechnung
Sicherheitsforscher des Antiviren-Spezialisten Kaspersky haben Anfang März eine Malware-Kampagne entdeckt und enthüllt. Die als Slingshot bekannt gewordene Attacke gilt als besonders fortschrittlich. Um genau zu sein war sie so ausgeklügelt, dass schon damals vermutet wurde dass nur ein Staat dahinterstehen könne. Und so ist es auch.
Die Malware, die dabei zum Einsatz kam, hat Computer in Internet-Cafés, wo sich nach Informationen von Geheimdiensten einschlägig bekannte Individuen aufhalten, ins Visier genommen. Zu den Ländern, in denen Slingshot aktiv war gehören Afghanistan, Jemen, Irak, Jordanien, Türkei, Libyen, Sudan, Somalia, Kenia, Tansania und die Demokratische Republik Kongo.
Laut den Quellen musste das JSOC nach der Entdeckung der Malware die gesamte Organisation aufgeben, da man befürchtet hat, dass gegen IS und Co. im Einsatz befindliche Soldaten in Gefahr waren. Entsprechend ist man beim US Special Operations Command (SOCOM), zu dem das JSOC gehört, nicht gerade erfreut darüber, dass Kaspersky-Experten ihre Malware aufgespürt haben.
"Ausgerechnet" Kaspersky sollte man eigentlich sagen, denn das russische Antiviren-Unternehmen steht seit Monaten in den USA unter Beschuss. Dem Antiviren-Anbieter wird vorgeworfen, die US-Regierung für Russland auszuspionieren bzw. derartige Schnüffeleien ermöglicht zu haben. Kaspersky bestreitet alle Vorwürfe vehement.
Im Fall von Slingshot wird man sich in den USA sicherlich keine neuen Freunde gemacht haben, auch wenn man sich die Frage stellen muss ob man Kaspersky einen Vorwurf machen kann. Denn dort hat man in diesem Fall "nur" seinen Job gemacht, nämlich eine Malware aus dem Verkehr zu ziehen.
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Operation der US-Militärs
Um genau zu sein haben die Kaspersky Labs-Experten in Slingshot eine lange Zeit bestehende Cyberattacke gegen Terrororganisationen wie den Islamischen Staat (IS) oder Al-Kaida aufgedeckt. Nach Informationen von CyberScoop (via Ars Technica) hat Kaspersky eine US-Operation des Joint Special Operations Command (JSOC) gegen die Islamisten "verbrannt".Die Malware, die dabei zum Einsatz kam, hat Computer in Internet-Cafés, wo sich nach Informationen von Geheimdiensten einschlägig bekannte Individuen aufhalten, ins Visier genommen. Zu den Ländern, in denen Slingshot aktiv war gehören Afghanistan, Jemen, Irak, Jordanien, Türkei, Libyen, Sudan, Somalia, Kenia, Tansania und die Demokratische Republik Kongo.
Laut den Quellen musste das JSOC nach der Entdeckung der Malware die gesamte Organisation aufgeben, da man befürchtet hat, dass gegen IS und Co. im Einsatz befindliche Soldaten in Gefahr waren. Entsprechend ist man beim US Special Operations Command (SOCOM), zu dem das JSOC gehört, nicht gerade erfreut darüber, dass Kaspersky-Experten ihre Malware aufgespürt haben.
"Ausgerechnet" Kaspersky sollte man eigentlich sagen, denn das russische Antiviren-Unternehmen steht seit Monaten in den USA unter Beschuss. Dem Antiviren-Anbieter wird vorgeworfen, die US-Regierung für Russland auszuspionieren bzw. derartige Schnüffeleien ermöglicht zu haben. Kaspersky bestreitet alle Vorwürfe vehement.
Im Fall von Slingshot wird man sich in den USA sicherlich keine neuen Freunde gemacht haben, auch wenn man sich die Frage stellen muss ob man Kaspersky einen Vorwurf machen kann. Denn dort hat man in diesem Fall "nur" seinen Job gemacht, nämlich eine Malware aus dem Verkehr zu ziehen.
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