Kaspersky-Einsatz ist in US-Behörden nun gesetzlich komplett untersagt
In den vergangenen Monaten gab es zahlreiche Vorwürfe gegen den russischen Antiviren-Hersteller Kaspersky, wonach dieser mehr oder weniger aktiv der russischen Regierung hilft, US-Behörden auszuspionieren. Kaspersky dementiert diese Vorwürfe nach wie vor kategorisch und spricht von "Hexenjagd". Das nutzte aber nichts, die Software wurde in den USA für Behörden verboten.
Nach Monaten an Kontroversen, Spionagevorwürfen und Schuldzuweisungen sowie Dementi hat die US-Regierung den Einsatz von Kaspersky-Software nun gesetzlich verboten. US-Präsident Donald Trump hat ein Gesetz namens Fiscal Year 2018 National Defense Authorization Act (NDAA) unterzeichnet. Ein Bestandteil davon ist der Ausschluss von allen Kaspersky-Produkten auf Computern und in Netzwerken von Bundesbehörden.
Zweifel an den Vorwürfen gegen das Sicherheitsunternehmen gebe es nicht, meint Shaheen: "Der Fall gegen Kaspersky ist gut dokumentiert und zutiefst besorgniserregend. Das Gesetz ist längst überfällig."
Der Gesetzestext verbietet jeglichen Einsatz von Kaspersky-Software in Behörden, Organisationen oder sonstigen Elementen der Regierung, direkt und auch indirekt. Das gilt auch für alle unter Umständen Kaspersky zugehörigen Unternehmen und Produkte, dazu zählen auch Firmen, bei denen Kaspersky Lab eine Mehrheitsbeteiligung hat.
Die Behörden haben bis Oktober 2018 Zeit, Kaspersky von den Rechnern und Systeme zu verbannen. Das russische Unternehmen hat diesen Schritt bereits erwartet, vergangene Woche hat man angekündigt, sein Büro in Washington DC zu schließen.
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"Schwerwiegendes Risiko"
Die demokratische Senatorin Jeanne Shaheen, eine der wichtigsten Fürsprecherinnen des Gesetzes, sagte dazu (via TechCrunch): "Angesichts des schwerwiegenden Risikos, das Kaspersky für unsere nationale Sicherheit darstellt, ist es notwendig, dass die derzeitige Direktive, die Software von Regierungsrechnern zu entfernen, ausgeweitet und gesetzlich gefestigt wird."Zweifel an den Vorwürfen gegen das Sicherheitsunternehmen gebe es nicht, meint Shaheen: "Der Fall gegen Kaspersky ist gut dokumentiert und zutiefst besorgniserregend. Das Gesetz ist längst überfällig."
Der Gesetzestext verbietet jeglichen Einsatz von Kaspersky-Software in Behörden, Organisationen oder sonstigen Elementen der Regierung, direkt und auch indirekt. Das gilt auch für alle unter Umständen Kaspersky zugehörigen Unternehmen und Produkte, dazu zählen auch Firmen, bei denen Kaspersky Lab eine Mehrheitsbeteiligung hat.
Die Behörden haben bis Oktober 2018 Zeit, Kaspersky von den Rechnern und Systeme zu verbannen. Das russische Unternehmen hat diesen Schritt bereits erwartet, vergangene Woche hat man angekündigt, sein Büro in Washington DC zu schließen.
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