Auch die litauische Regierung stoppt Einsatz von Kaspersky Software
Dem Software-Unternehmen Kaspersky weht seit einiger Zeit ein rauer Wind entgegen, nachdem bekannt wurde, dass der russische Geheimdienst die Sicherheits-Software infiltriert hat. Nun verbietet mit Litauen ein weiterer Staat den Einsatz von Kaspersky-Software.
Nach dem Verbot in den USA und einer Empfehlung in Großbritannien die Software nicht weiter einzusetzen, ist es nun das dritte Mal, dass Kaspersky mit einer derartigen Forderung einer Regierung in die Schlagzeilen kommt. Bereits im Dezember war die Politik in Litauen zu dem Entschluss gekommen, aus Sicherheitsgründen den Einsatz von Kaspersky-Software einzuschränken. Die Regierung in Vilnius beschloss dann vor wenigen Wochen ein Verbot für zahlreiche staatliche und nichtstaatliche Institutionen aus der Finanz-, Energie- und Transportbranche, da diese als besonders angreifbar und schützenswert erachtet werden. Das Verbot für diese Schlüsselbranchen ist nun in Kraft getreten.
"Manager kritischer Informationsinfrastrukturen verwenden diese Software nicht mehr oder haben sie entfernt", sagte der Leiter des staatlichen Zentrums für Cybersicherheit, Rytis Rainys, am Samstag in einem offiziellen Statement der Agentur BNS.
In den vergangenen Monaten hatten sich die Vorwürfe gegen den russischen Antiviren-Hersteller Kaspersky gehäuft. Kaspersky hat bereits juristische Schritte eingeleitet und klagt gegen die Regierungs-Entscheidungen. Zudem hält Kaspersky das Ganze für eine Kampagne gegen ihn und sein Unternehmen, bei dem die Medien kräftig mitmischen.
Siehe auch:
Download Kaspersky Anti-Virus 2018 - Antiviren-Software Download Kaspersky Total Security 2018 - Umfassende Sicherheitssoftware
"Schwerwiegendes Risiko"
Wie das Handelsblatt mit Verweis auf eine litauische Zeitung berichtet, wird das Verbot in Litauen nun umgesetzt. Ab sofort ist die Nutzung der Sicherheitslösung behördlich eingeschränkt. Hintergrund ist hierbei ganz offiziell die Angst, die nationale Sicherheit in Gefahr zu bringen, wenn Dritte unbefugt über Kaspersky-Software Zugriff auf sensible Daten erlangen könnten. So ein schwerwiegendes Risiko dürfe man nicht eingehen, bis Kaspersky wieder als sicher gelten könne."Manager kritischer Informationsinfrastrukturen verwenden diese Software nicht mehr oder haben sie entfernt", sagte der Leiter des staatlichen Zentrums für Cybersicherheit, Rytis Rainys, am Samstag in einem offiziellen Statement der Agentur BNS.
In den vergangenen Monaten hatten sich die Vorwürfe gegen den russischen Antiviren-Hersteller Kaspersky gehäuft. Kaspersky hat bereits juristische Schritte eingeleitet und klagt gegen die Regierungs-Entscheidungen. Zudem hält Kaspersky das Ganze für eine Kampagne gegen ihn und sein Unternehmen, bei dem die Medien kräftig mitmischen.
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