Nvidia stoppt Entwicklung von GeForce-32-Bit-Treibern
Nvidia hat angekündigt, künftig keine GPU-Treiber mehr für 32-Bit-Versionen von Windows, Linux und FreeBSD anbieten zu wollen. Die kommende Release 390.x des GeForce Game Ready Drivers wird die letzte mit 32-Bit-Unterstützung sein.
Von der Entscheidung sind alle Nvidia-Grafikkarten und Windows-Versionen betroffen, für die Nvidia aktuell noch Treiber entwickelt. Sicherheitsupdates für bestehende 32-Bit-Treiber soll es bis 2019 geben. Die Neuerung tritt demnach vermutlich mit dem Versionssprung auf den GeForce 400-Treiber in Kraft, für den neue Funktionen und Verbesserungen erwartet werden. Wer ein 32-Bit-System betreibt, muss auf diese also künftig verzichten, oder eben zu 64-Bit wechseln. Eine Portierung der Funktionen nach 32-Bit wird es definitiv nicht geben.
32-Bit-Systeme kommen heutzutage vor allem noch aus Kompatibilitätsgründen mit älterer Hard- und Software zum Einsatz, stellen aber quasi die Ausnahme dar. Wie die Statistiken des Steam-Clients zeigen, nutzen nur noch 1,4 Prozent der Anwender Windows 7 in der 32-Bit-Version. Bei Windows 8, Windows 8.1 und Windows 10 zusammen liegt der Wert mit insgesamt nur 0,3 Prozent nochmals deutlich niedriger. Für Nvidia ergibt die Einstellung der 32-Bit-Treiberentwicklung daher Sinn.
Download Nvidia GeForce - Treiber (Windows 10) Download Nvidia GeForce - Treiber (Windows 7/8)
64-Bit inzwischen Standard
64-Bit-Versionen von Windows gelten mittlerweile als Standard. Microsoft hatte 2004 erstmals eine 64-Bit Version von Windows XP angeboten. Programme, die für die 32-Bit-Version von Windows entwickelt wurden, können in der Regel auch auf 64-Bit-Systemen ausgeführt werden. Explizite 64-Bit-Programme laufen allerdings nicht auf 32-Bit-Systemen. Was die Performance betrifft, hat das 64-Bit-Windows kaum Vorteile, es kann aber mehr Arbeitsspeicher verwalten. Mehr Details zu dem Thema, und ob ihr Windows mit 32-Bit oder 64-Bit verwendet, erfahrt ihr auf dieser Seite.32-Bit-Systeme kommen heutzutage vor allem noch aus Kompatibilitätsgründen mit älterer Hard- und Software zum Einsatz, stellen aber quasi die Ausnahme dar. Wie die Statistiken des Steam-Clients zeigen, nutzen nur noch 1,4 Prozent der Anwender Windows 7 in der 32-Bit-Version. Bei Windows 8, Windows 8.1 und Windows 10 zusammen liegt der Wert mit insgesamt nur 0,3 Prozent nochmals deutlich niedriger. Für Nvidia ergibt die Einstellung der 32-Bit-Treiberentwicklung daher Sinn.
Support-Ende für NVS-Grafikboards
Für die Modelle NVS 315 und NVS 310 stellt Nvidia darüber hinaus die Treiberentwicklung komplett ein. Für beide GPUs wird es also auch keine 64-Bit-Treiber mehr geben. Einfache Sicherheitsupdates sollen aber noch bis Ende 2019 und kritische Sicherheitsupdates bis Ende 2021 bereitgestellt werden.Download Nvidia GeForce - Treiber (Windows 10) Download Nvidia GeForce - Treiber (Windows 7/8)
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