Tim Sweeney: Microsoft will in den nächsten Jahren Steam zerstören
Epic Games-Chef Tim Sweeney ist bekannt dafür, ein erklärter Gegner von Microsofts Universal Windows Platform (UWP) zu sein. Er hat zuletzt immer wieder das Redmonder Unternehmen kritisiert, in seiner letzten Aussage ist er aber gefährlich nahe an Paranoia gekommen.
Tim Sweeney aus Sicht von MSPowerUser
Sweeney hat in einem aktuellen Interview mit dem Spielemagazin Edge (via NeoGAF) über zahlreiche Themen, darunter Epic Games und die Unreal Engine gesprochen, doch auch sein "Lieblingsthema" durfte nicht fehlen: UWP und die angeblichen Pläne Microsofts, zugunsten des geschlossenen Windows Store-Ökosystems die Konkurrenz aggressiv zu verdrängen.
Denn Sweeney ist davon überzeugt, dass Win32-Anwendungen besser seien als UWP-Apps. Das ist zunächst ein legitimer Ansatz, doch der Epic-Gründer geht wesentlich weiter. Denn er stellt die Aussagen Microsofts zur Offenheit in Frage und meint, dass das alles nur PR und eine "Travestie" sei. Das ist an sich nichts Neues, derartige Aussagen hat Sweeney schon mehrfach getätigt.
Eine Pointe ist: Sweeney glaubt nicht einmal, dass Microsoft in der Lage ist, diese Verschwörungstheorie tatsächlich durchzuziehen, da man nicht "kompetent genug dafür" sei, so Sweeney: "Aber sie werden es versuchen."
Freunde machte sich Sweeney damit keine: Auf MSPowerUser bezeichnete man ihn als "paranoiden Spinner" und riet ihm, sich "professionelle Hilfe" zu suchen. Auch auf NeoGAF gab es wenig freundliche Worte in dessen Richtung, die meisten Kommentare meinten, dass Sweeney mit diesen Aussagen jeglichen Sinn verloren habe.
Siehe auch: Epic Games-Gründer legt nach - Microsoft bezahlt alle UWP-Apps
Tim Sweeney aus Sicht von MSPowerUser
Sweeney hat in einem aktuellen Interview mit dem Spielemagazin Edge (via NeoGAF) über zahlreiche Themen, darunter Epic Games und die Unreal Engine gesprochen, doch auch sein "Lieblingsthema" durfte nicht fehlen: UWP und die angeblichen Pläne Microsofts, zugunsten des geschlossenen Windows Store-Ökosystems die Konkurrenz aggressiv zu verdrängen.
Denn Sweeney ist davon überzeugt, dass Win32-Anwendungen besser seien als UWP-Apps. Das ist zunächst ein legitimer Ansatz, doch der Epic-Gründer geht wesentlich weiter. Denn er stellt die Aussagen Microsofts zur Offenheit in Frage und meint, dass das alles nur PR und eine "Travestie" sei. Das ist an sich nichts Neues, derartige Aussagen hat Sweeney schon mehrfach getätigt.
Steam kaputtmachen
Im aktuellen Edge-Interview prophezeit er aber auch noch, dass Microsoft in den kommenden fünf Jahren in einer Reihe "gefinkelter Manöver" Patches für Windows 10 veröffentlichen werden, die die Steam-Bibliothek Stück für Stück kaputtmachen werden. "Irgendwann wird Steam so buggy sein, dass die Leute mit Steam so unzufrieden sein werden, dass der Windows Store wie eine ideale Alternative sein wird."Eine Pointe ist: Sweeney glaubt nicht einmal, dass Microsoft in der Lage ist, diese Verschwörungstheorie tatsächlich durchzuziehen, da man nicht "kompetent genug dafür" sei, so Sweeney: "Aber sie werden es versuchen."
Freunde machte sich Sweeney damit keine: Auf MSPowerUser bezeichnete man ihn als "paranoiden Spinner" und riet ihm, sich "professionelle Hilfe" zu suchen. Auch auf NeoGAF gab es wenig freundliche Worte in dessen Richtung, die meisten Kommentare meinten, dass Sweeney mit diesen Aussagen jeglichen Sinn verloren habe.
Siehe auch: Epic Games-Gründer legt nach - Microsoft bezahlt alle UWP-Apps
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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