Krisen-Knappheit: So bekommt ein Gamer-Notebook genug Speicher
Das Blackview GamiBook 16 hätte vor einem Jahr sicher anders ausgesehen: 32 GB RAM statt 16 GB RAM, eine 2-TB-SSD statt nur einer 1-TB-SSD. Im Hinblick auf die aktuelle RAM- und Speicherkrise wird schnell klar, wieso sich der Hersteller für die nun erhältliche Kombination entschieden hat: Insbesondere mehr Arbeitsspeicher hätte das Notebook deutlich teurer gemacht. Käufern, die mehr Speicherplatz benötigen, bleibt nur eine Option: das Gerät öffnen und entsprechende Upgrades verbauen.
Um an das Innere des Blackview GamiBook 16 zu kommen, muss das Notebook umgedreht und die Schrauben müssen zugänglich gemacht werden. Für die Operation wird ein Kreuzschraubenzieher benötigt. Insgesamt müssen zehn Schrauben gelöst werden. Die Bodenplatte lässt sich erfreulich leicht lösen. Der Blick ins Innere offenbart zwei SSD-Slots mit Kühlpads und den RAM samt Abdeckung.
Der Blick ins Innere belegt außerdem den 80-Wattstunden-Akku aus dem Datenblatt. Die Wi-Fi-Karte sitzt neben der Haupt-SSD und nicht, wie so oft, unter jener. Vergleicht man die Produktseite des GamiBook 16 mit der Realität, fällt auf, dass sich die Innereien leicht unterscheiden. Eine der Heatpipes geht nur nach unten, ohne einen weiteren Verlauf nach rechts. Immerhin: Die zwei Lüfter und die oberen beiden Heatpipes stimmen überein. Es ist durchaus wichtig, dass auch solche Details stimmen, schließlich können vom Blick ins Innere Kaufentscheidungen abhängen. Unser Kollege Timm Mohn findet: Wenn man schon das Innere abbildet, dann sollten Produktfotos und Realität schon 1:1 übereinstimmen.
Bevor an RAM und SSD gearbeitet wird, muss der Akku vom Mainboard getrennt werden. Ist dies geschehen, kann der RAM von der Ummantelung befreit werden. Blackview setzt auf zwei 8-GB-RAM-Riegel. Nur ein Slot wird von einem Kühlpad abgedeckt. Der zweite Slot, mit den Chips nach oben, hat kein solches. Laut Hersteller können bis zu 64 GB RAM verbaut werden. Ab Werk ist Kimtigo-RAM installiert. Der im GamiBook verbaute Intel Core i7 erlaubt nur DDR5-4800-RAM, weswegen auch anderer Speicher mit dieser Geschwindigkeit betrieben wird. Beim Kimtigo-RAM handelt es sich um CL40-Arbeitsspeicher, der auch entsprechend angebunden ist. Um etwas mehr Spielraum zu haben, sollten aber 32 GB RAM verbaut werden. Der Crucial-RAM ist zwar als CL46 gelabelt, arbeitet laut CPU-Z aber auch mit CL40. Im Gegenzug wird der DDR5-5600-RAM im GamiBook nur mit 4800 MT/s laufen.
Sobald die System-SSD ausgetauscht wurde, ist das Upgrade wahlweise abgeschlossen, oder man kann sich der zweiten SSD annehmen. Deren Halterung sieht etwas anders aus als die der Haupt-SSD, dennoch ist auch hier ein Kühlpad vorinstalliert. Hat man beide Slots gefüllt, kann der Akku wieder verbunden werden. Der Bodendeckel lässt sich ebenso einfach anbringen wie abnehmen. Um die neue SSD in Betrieb zu nehmen, muss man ein Windows-Image vorbereiten und die Treiber von Blackview herunterladen.
Aktuell ist das Blackview GamiBook 16 bei MediaMarkt für 1.799 Euro verfügbar. Der Preis geht allerdings nicht auf die derzeitige Mehrwertsteuer-Rabattaktion zurück. Es ist davon auszugehen, dass der Hersteller dem Gaming-Boliden einen starken Start ermöglichen will, indem er den bisherigen, ebenfalls rabattierten Startpreis noch einmal unterbietet.
Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube Blackview GamiBook 16 bei Media Markt kaufen
Um an das Innere des Blackview GamiBook 16 zu kommen, muss das Notebook umgedreht und die Schrauben müssen zugänglich gemacht werden. Für die Operation wird ein Kreuzschraubenzieher benötigt. Insgesamt müssen zehn Schrauben gelöst werden. Die Bodenplatte lässt sich erfreulich leicht lösen. Der Blick ins Innere offenbart zwei SSD-Slots mit Kühlpads und den RAM samt Abdeckung.
Der Blick ins Innere belegt außerdem den 80-Wattstunden-Akku aus dem Datenblatt. Die Wi-Fi-Karte sitzt neben der Haupt-SSD und nicht, wie so oft, unter jener. Vergleicht man die Produktseite des GamiBook 16 mit der Realität, fällt auf, dass sich die Innereien leicht unterscheiden. Eine der Heatpipes geht nur nach unten, ohne einen weiteren Verlauf nach rechts. Immerhin: Die zwei Lüfter und die oberen beiden Heatpipes stimmen überein. Es ist durchaus wichtig, dass auch solche Details stimmen, schließlich können vom Blick ins Innere Kaufentscheidungen abhängen. Unser Kollege Timm Mohn findet: Wenn man schon das Innere abbildet, dann sollten Produktfotos und Realität schon 1:1 übereinstimmen.
Bevor an RAM und SSD gearbeitet wird, muss der Akku vom Mainboard getrennt werden. Ist dies geschehen, kann der RAM von der Ummantelung befreit werden. Blackview setzt auf zwei 8-GB-RAM-Riegel. Nur ein Slot wird von einem Kühlpad abgedeckt. Der zweite Slot, mit den Chips nach oben, hat kein solches. Laut Hersteller können bis zu 64 GB RAM verbaut werden. Ab Werk ist Kimtigo-RAM installiert. Der im GamiBook verbaute Intel Core i7 erlaubt nur DDR5-4800-RAM, weswegen auch anderer Speicher mit dieser Geschwindigkeit betrieben wird. Beim Kimtigo-RAM handelt es sich um CL40-Arbeitsspeicher, der auch entsprechend angebunden ist. Um etwas mehr Spielraum zu haben, sollten aber 32 GB RAM verbaut werden. Der Crucial-RAM ist zwar als CL46 gelabelt, arbeitet laut CPU-Z aber auch mit CL40. Im Gegenzug wird der DDR5-5600-RAM im GamiBook nur mit 4800 MT/s laufen.
Treiber sind kein Problem
Standardmäßig ist eine 1-TB-SSD verbaut. Die Zhitai Ti600 wird auf Alibaba für 135 Euro gehandelt. Sie ist durchaus schnell, wenn auch die Schreibgeschwindigkeit circa 1 GB/s niedriger ausfällt. Damit auf dem GamiBook auch wirklich viel Platz für Spiele ist, sollte eine Sandisk Optimus GX 7100 mit 4 TB verbaut werden. Bei Notebooks und Mini-PCs ist es immer von Vorteil, wenn die SSD einseitig bestückt ist. Das ist bei der GX 7100 der Fall. Obwohl kein Grund für Bedenken bestand, wurde die SSD testweise eingebaut und, wie zu erwarten war, kein Problem festgestellt. Installiert man eine neue SSD endgültig, muss auch das Kühlpad wieder angebracht werden.Sobald die System-SSD ausgetauscht wurde, ist das Upgrade wahlweise abgeschlossen, oder man kann sich der zweiten SSD annehmen. Deren Halterung sieht etwas anders aus als die der Haupt-SSD, dennoch ist auch hier ein Kühlpad vorinstalliert. Hat man beide Slots gefüllt, kann der Akku wieder verbunden werden. Der Bodendeckel lässt sich ebenso einfach anbringen wie abnehmen. Um die neue SSD in Betrieb zu nehmen, muss man ein Windows-Image vorbereiten und die Treiber von Blackview herunterladen.
Aktuell ist das Blackview GamiBook 16 bei MediaMarkt für 1.799 Euro verfügbar. Der Preis geht allerdings nicht auf die derzeitige Mehrwertsteuer-Rabattaktion zurück. Es ist davon auszugehen, dass der Hersteller dem Gaming-Boliden einen starken Start ermöglichen will, indem er den bisherigen, ebenfalls rabattierten Startpreis noch einmal unterbietet.
Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube Blackview GamiBook 16 bei Media Markt kaufen
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