Beta-Update: Diese Funktionen testet Microsoft für Windows 11 v25H2

Welche Neuerungen bringt das aktuelle Beta-Update für Windows 11? Microsoft verspricht schnellere Systemeinstellungen, einen Zugang zur Cloud-Wiederherstellung und experimentelle Features, die vielleicht nie in einer finalen Version erscheinen.
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  • Microsoft verteilt neues Windows 11 Build 26220.9587 an Beta-Tester
  • Die Startseite der Einstellungen lädt in bestimmten Szenarien flotter
  • Ein direkter Einstieg zur Cloud-Wiederherstellung steht nun bereit
  • Mit dem Standard Unicode 17.0 kommen 4803 neue Zeichen ins System
  • Im Freigabefenster lassen sich bevorzugte Apps nun direkt anheften
  • Der Explorer zeigt PDF-Dokumente jetzt automatisch in der Vorschau

Einstellungen laden schneller

Microsoft testet neue Funktionen für Windows 11 25H2. Das Build 26220.9587 (KB5124197) steht ab sofort registrierten Testern im Beta-Kanal zur Verfügung. Die Aktualisierung soll die Startseite der Systemeinstellungen in bestimmten Szenarien schneller laden. Ein Aktivierungspaket schaltet die Neuerungen frei.

Neu ist zudem ein direkter Einstieg zur Cloud-Wiederherstellung unter "Einstellungen > System > Wiederherstellung". Tester können das Update regulär beziehen oder die bereitgestellten MSU-Dateien manuell installieren.


Unicode bringt neue Schriftzeichen

Wie Microsoft mitteilt, unterstützt Windows nun den aktualisierten Standard Unicode 17.0. Damit kann das Betriebssystem neu kodierte Zeichen und Schriftsysteme korrekt darstellen. Der Standard umfasst 4803 zusätzliche Zeichen, darunter die neu kodierten Schriftsysteme Beria Erfe, Sidetic, Tai Yo und Tolong Siki.

Weitere Anpassungen im Test

Parallel testet Microsoft im experimentellen Kanal das Build 29680.1000. Nutzer können dort bevorzugte Anwendungen direkt im Windows-Freigabefenster anheften. Die Übersicht installierter Apps zeigt Versionsnummern gepackter Anwendungen nun auf der obersten Ebene. Zudem öffnet der Datei-Explorer PDF-Dokumente automatisch in der Vorschau. Ein fehlerhafter Balken in der Mitte der Explorer-Vorschau wurde entfernt.

Für die Vorschau heruntergeladener HTML-Dateien ist über eine neue Schaltfläche eine ausdrückliche Bestätigung erforderlich. Fehlerbehebungen betreffen unter anderem Audiogeräte und Remote-Verbindungen. Bestimmte USB-Headsets funktionierten nach vorherigen Updates teils nicht mehr. Remote-Desktop-Sitzungen verwenden wieder die korrekte Fenstergröße.

Weiterhin bekannt sind Leistungsprobleme nach längerer Systemnutzung sowie Abstürze in VMware-Umgebungen, die zu einem Green Screen führen können. Nicht alle Funktionen der Beta-Versionen sind vollständig lokalisiert. Microsoft weist zudem darauf hin, dass einzelne experimentelle Funktionen möglicherweise nicht in einer finalen Windows-Version erscheinen.

Nutzt ihr Vorabversionen von Windows 11 aktiv - oder wartet ihr lieber auf finale Updates? Teilt eure Erfahrungen zu den Testkanälen gerne mit uns in den Kommentaren.

Siehe auch:
Nadine Juliana Dressler

Redakteurin für Windows & Netzwerke

Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.

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