Steam: Deutsche werden immer häufiger zum Ziel von Cyberangriffen
Valves Distributionsnetzwerk für PC-Spiele Steam erfreut sich auch in Deutschland größter Beliebtheit. Die Popularität macht die Plattform auch zu einem attraktiven Ziel für Kriminelle, das Sicherheitsunternehmen Kaspersky verzeichnet seit Jahresbeginn eine Häufung an Angriffen auf deutsche Nutzer.
Laut Kaspersky werden Nutzer derzeit verstärkt von den Steam-Schädlingen "Trojan.MSIL.Steamilik" und "Trojan-Downloader.MSIL.Steamilik" attackiert. Der erstgenannte Trojaner ist in der Lage, vom Opfer nicht autorisierte Aktionen durchzuführen. Mit 14,6 Prozent der Angriffsversuche liegen dabei deutsche Steam-Anwender an der ersten Stelle in Europa.
Bei "Trojan-Downloader.MSIL.Steamilik" handelt es sich indes um einen Trojaner, der neue Schadprogramme wie andere Trojaner und Adware nachladen kann. Hier schreibt Kaspersky: "So sind die Hintermänner nach der Erstinfektion in der Lage, ihre Aktionen beliebig nachzujustieren - beispielsweise wenn sich eine kompromittierte Umgebung als lohnenswert erwiesen hat." Auch bei diesem Trojaner liegt Deutschland europaweit an der ersten Stelle, weltweit wird man nur von Russland (23,4 Prozent) und China (17,1 Prozent) geschlagen.
"Die Cyberkriminellen haben sich im Gaming-Bereich bei der Verbreitung ihrer Schadsoftware als kreativ erwiesen. Es werden mit Schadsoftware infizierte Versionen der unter Spielern populären Programme in Umlauf gesetzt und gefälschte Gamer-Dienste oder Browser-Erweiterungen benutzt", erläutert Christian Funk, Leiter des deutschen Forschungs- und Analyse-Teams bei Kaspersky.
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"Steam Stealer"
Laut einer Analyse des Sicherheits- und Antiviren-Unternehmens Kaspersky, die man im Rahmen der derzeit stattfindenden Spielemesse Gamescom präsentiert hat, kommt es seit Jahresanfang in Deutschland zu einem Anstieg bei den Infizierungen der Malware-Gattung "Steam Stealer": Hier versuchen die Angreifer, Online-Gaming-Gegenstände und Account-Zugangsdaten der Nutzer abzugreifen und derartige "Beute" auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen.Laut Kaspersky werden Nutzer derzeit verstärkt von den Steam-Schädlingen "Trojan.MSIL.Steamilik" und "Trojan-Downloader.MSIL.Steamilik" attackiert. Der erstgenannte Trojaner ist in der Lage, vom Opfer nicht autorisierte Aktionen durchzuführen. Mit 14,6 Prozent der Angriffsversuche liegen dabei deutsche Steam-Anwender an der ersten Stelle in Europa.
Bei "Trojan-Downloader.MSIL.Steamilik" handelt es sich indes um einen Trojaner, der neue Schadprogramme wie andere Trojaner und Adware nachladen kann. Hier schreibt Kaspersky: "So sind die Hintermänner nach der Erstinfektion in der Lage, ihre Aktionen beliebig nachzujustieren - beispielsweise wenn sich eine kompromittierte Umgebung als lohnenswert erwiesen hat." Auch bei diesem Trojaner liegt Deutschland europaweit an der ersten Stelle, weltweit wird man nur von Russland (23,4 Prozent) und China (17,1 Prozent) geschlagen.
"Die Cyberkriminellen haben sich im Gaming-Bereich bei der Verbreitung ihrer Schadsoftware als kreativ erwiesen. Es werden mit Schadsoftware infizierte Versionen der unter Spielern populären Programme in Umlauf gesetzt und gefälschte Gamer-Dienste oder Browser-Erweiterungen benutzt", erläutert Christian Funk, Leiter des deutschen Forschungs- und Analyse-Teams bei Kaspersky.
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