Offener Brief: Promi-Musiker starten Kampagne gegen YouTube
Googles Video-Plattform YouTube ist bei Internet-Usern enorm beliebt, sie wird auch von zahlreichen Künstlern gerne für Promotion genutzt. Dennoch haben zahlreiche Stars ihre Kritik an YouTube zuletzt verschärft. Nun haben viele bekannte Musik-Promis einen offenen Brief veröffentlicht. Kritisiert wird darin aber nicht YouTube selbst, sondern der Digital Millennium Copyright Act (DMCA).
Katy Perry, Billy Joel und Rod Stewart haben sich Anfang April per Petition an die zuständige Regierungsbehörde, das United States Copyright Office, gewandt, darin forderten sie eine Änderung bzw. Verschärfung der entsprechenden Urheberrechtsgesetze. Nun haben weitere Stars nachgelegt, darunter Paul McCartney, Taylor Swift und U2, und haben einen offenen Brief unterzeichnet, in dem sie den Digital Millennium Copyright Act als "kaputt" und "nicht länger für Urheber funktionierend" bezeichnen.
In dem offenen Brief, den u. a. TechCrunch veröffentlicht hat, wird YouTube zwar nicht einmal erwähnt, es ist aber klar, dass Googles Videoplattform die Zielscheibe der Kritik ist. Unterstützt wird der Brief von zahlreichen Plattenfirmen, darunter BMI, Sony Music und Universal Music Group.
Alleine Swifts 'New Romantics'-Video kommt auf mehr als 34 Mio. Abrufe - Keine Pointe
Und wer denkt an die
Im offenen Brief sorgen sich die erwähnten Künstler, denen selbst kaum die Verarmung droht, natürlich nicht ums eigene Wohl, sondern bedienen sich des "Denkt doch an die Kinder!"-Arguments: Denn es heißt gleich zu Beginn, dass man sich um die "nächste Generation von Kreativen" sorge und sich fragt, wie diese künftig ihren Lebensunterhalt verdienen können.
Der Brief argumentiert, dass das DMCA-Gesetz aus einer Zeit stamme, die man inzwischen als technologisch veraltet ansieht. Es erlaube diversen Tech-Unternehmen "riesige Profite", während Künstler und Songschreiber immer weniger bekämen. Der Musikkonsum sei in die Höhe geschossen und gleichzeitig seien die Einnahmen der Autoren und Künstler abgestürzt.
Im offenen Brief fordert man eine Reform, zum Wie äußert man sich aber nicht. Auch zu DMCA selbst nennt man wenig Konkretes, es ist aber klar, dass den Unterzeichnern vor allem dessen "Safe Harbour"-Regelung ein Dorn im Auge ist. Vereinfacht erklärt müssen dabei Seiten wie YouTube von Nutzern hochgeladene Musikstücke und Videos zwar löschen, können dafür aber nicht belangt werden.
Siehe auch: Trent Reznor schimpft über das "hinterhältige Modell" von YouTube
In dem offenen Brief, den u. a. TechCrunch veröffentlicht hat, wird YouTube zwar nicht einmal erwähnt, es ist aber klar, dass Googles Videoplattform die Zielscheibe der Kritik ist. Unterstützt wird der Brief von zahlreichen Plattenfirmen, darunter BMI, Sony Music und Universal Music Group.
Alleine Swifts 'New Romantics'-Video kommt auf mehr als 34 Mio. Abrufe - Keine Pointe
Und wer denkt an die Kinder Nachwuchskünstler?
Im offenen Brief sorgen sich die erwähnten Künstler, denen selbst kaum die Verarmung droht, natürlich nicht ums eigene Wohl, sondern bedienen sich des "Denkt doch an die Kinder!"-Arguments: Denn es heißt gleich zu Beginn, dass man sich um die "nächste Generation von Kreativen" sorge und sich fragt, wie diese künftig ihren Lebensunterhalt verdienen können.
Der Brief argumentiert, dass das DMCA-Gesetz aus einer Zeit stamme, die man inzwischen als technologisch veraltet ansieht. Es erlaube diversen Tech-Unternehmen "riesige Profite", während Künstler und Songschreiber immer weniger bekämen. Der Musikkonsum sei in die Höhe geschossen und gleichzeitig seien die Einnahmen der Autoren und Künstler abgestürzt.
Im offenen Brief fordert man eine Reform, zum Wie äußert man sich aber nicht. Auch zu DMCA selbst nennt man wenig Konkretes, es ist aber klar, dass den Unterzeichnern vor allem dessen "Safe Harbour"-Regelung ein Dorn im Auge ist. Vereinfacht erklärt müssen dabei Seiten wie YouTube von Nutzern hochgeladene Musikstücke und Videos zwar löschen, können dafür aber nicht belangt werden.
Siehe auch: Trent Reznor schimpft über das "hinterhältige Modell" von YouTube
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