Trollstation: Prank-Videos brachten YouTubern erst Ruhm, jetzt Knast
Beim Buhlen um die Aufmerksamkeit der YouTube-Nutzer sind die Betreiber des Channels "Trollstation" in verschiedenen Fällen deutlich zu weit gegangen. Mehrere ihrer Aktionen waren nicht einfach nur geschmacklos, sondern brachten ihnen nun auch Haftstrafen ein.
So genannte "Pranks" (Streiche) erfreuen sich immer wieder großer Beliebtheit - und die Produzenten entsprechender Videos versuchen sich immer weiter gegenseitig zu übertreffen. Stets geht es darum, ahnungslose Unbeteiligte möglichst heftig zu schockieren und entsprechende Reaktionen hervorzurufen, die von der Zielgruppe dann amüsiert beobachtet werden.
In London erarbeiteten sich die Trollstation-Macher damit einen Namen und bringen es immerhin auf weit über 700.000 Abonnenten auf YouTube. Doch ihre "Streiche" waren immer wieder alles andere als harmlos und riefen letztlich die Behörden auf den Plan. Denn vorgetäuschte Raubüberfälle, Entführungen oder Messerstechereien finden diese nicht besonders witzig, sondern strafrechtlich relevant.
Vier der Macher wurden mit dem gestrigen Urteil durch den London Magistrate's Court für schuldig befunden. Die Verurteilung erfolgte im Wesentlichen aufgrund dessen, was hierzulande als Vortäuschung von Straftaten sanktioniert wird. Die Personen im Alter zwischen 20 und 29 Jahren erhielten Freiheitsstrafen von mehreren Monaten. Das Verfahren gegen ein fünftes Mitglied der Gruppe wird gesondert verhandelt. Hier geht es unter anderem auch um eine Bombendrohung.
In London erarbeiteten sich die Trollstation-Macher damit einen Namen und bringen es immerhin auf weit über 700.000 Abonnenten auf YouTube. Doch ihre "Streiche" waren immer wieder alles andere als harmlos und riefen letztlich die Behörden auf den Plan. Denn vorgetäuschte Raubüberfälle, Entführungen oder Messerstechereien finden diese nicht besonders witzig, sondern strafrechtlich relevant.
Mehrere Monate Knast
"Diese Scherze mögen sie selbst als harmlos empfunden haben, riefen in der Öffentlichkeit aber eine authentische Verstörung hervor", erklärte Robert Short vom Crown Prosecution Service, gegenüber der BBC. "Wir hoffen, dass die Verurteilungen als klare Botschaft verstanden werden, dass solche Aktivitäten in London nicht toleriert werden."Vier der Macher wurden mit dem gestrigen Urteil durch den London Magistrate's Court für schuldig befunden. Die Verurteilung erfolgte im Wesentlichen aufgrund dessen, was hierzulande als Vortäuschung von Straftaten sanktioniert wird. Die Personen im Alter zwischen 20 und 29 Jahren erhielten Freiheitsstrafen von mehreren Monaten. Das Verfahren gegen ein fünftes Mitglied der Gruppe wird gesondert verhandelt. Hier geht es unter anderem auch um eine Bombendrohung.
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