YouTube schießt zurück, wehrt sich gegen Vorwürfe der Musikindustrie
Der Streit zwischen der Musikindustrie und dem zu Google gehörenden Videoportal YouTube ist in den letzten Wochen eskaliert: Musiker und Lobbygruppen haben diverse Kampagnen gestartet. Im Mittelpunkt der Vorwürfe stand dabei zwar stets die Safe-Harbour-Regelung, also Urheberrechtspraktiken, das eigentliche Ziel ist aber YouTube gewesen. Dort schießt man nun zurück.
In den vergangenen Wochen gab es Kampagnen und Aussagen zahlreicher prominenter Künstler und Plattenfirmen. Man attackierte vor allem die Regelungen, wonach Portale wie YouTube zwar Urheberrechtsverstöße entfernen müssen, aber selbst dafür nicht belangt werden können. Natürlich geht es dabei in erster Linie ums Geld, die Musikindustrie ist der Ansicht, dass sich YouTube bereichert und man selbst kaum Geld sehe.
Doch nun hat sich das zu Google gehörende Portal zu Wort gemeldet und widerspricht dem klar: Laut einem Bericht von Recode. Demnach habe YouTube alleine im vergangenen Jahr für die Urheber rund eine Milliarde Dollar an Einnahmen generiert.
Bei der letzten Version dieses Berichts von Ende 2014 gab Google noch an, dass diese Zahl eine Milliarde betragen habe, die Einnahmen per Content ID konnten also im vergangenen Jahr in etwa verdoppelt werden. Dabei ist allerdings anzumerken, dass Content ID nicht alleine die Musikindustrie betrifft, auch Gaming-Unternehmen nutzen das Tool gerne.
Dennoch ist die Botschaft klar, wie auch Recode zusammenfasst: "Liebe Musikindustrie: Hört auf wegen des Geldes zu jammern - wir machen genug für euch." Auch in einem Blogbeitrag von Google kann man recht gut herauslesen, dass man auf diese Weise direkt antworten will.
Siehe auch: Nun protestieren auch europäische Musiker bei der EU gegen YouTube
Doch nun hat sich das zu Google gehörende Portal zu Wort gemeldet und widerspricht dem klar: Laut einem Bericht von Recode. Demnach habe YouTube alleine im vergangenen Jahr für die Urheber rund eine Milliarde Dollar an Einnahmen generiert.
Google: Content ID bringt's
Das Ganze kommt in Form eines 62-seitigen Berichts mit dem Titel "How Google Fights Piracy" bzw. der aktualisierten Fassung dieses Reports. Der neue Teil spricht explizit das Content ID-Tool an, dieses erlaubt es Urhebern, bestimmte von Nutzern hochgeladene Inhalte für sich selbst zu beanspruchen. Content ID alleine habe demnach (seit 2007) zwei Milliarden Dollar in die Kassen der Musikindustrie gespült.Bei der letzten Version dieses Berichts von Ende 2014 gab Google noch an, dass diese Zahl eine Milliarde betragen habe, die Einnahmen per Content ID konnten also im vergangenen Jahr in etwa verdoppelt werden. Dabei ist allerdings anzumerken, dass Content ID nicht alleine die Musikindustrie betrifft, auch Gaming-Unternehmen nutzen das Tool gerne.
Dennoch ist die Botschaft klar, wie auch Recode zusammenfasst: "Liebe Musikindustrie: Hört auf wegen des Geldes zu jammern - wir machen genug für euch." Auch in einem Blogbeitrag von Google kann man recht gut herauslesen, dass man auf diese Weise direkt antworten will.
Siehe auch: Nun protestieren auch europäische Musiker bei der EU gegen YouTube
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