WUSA-Bug in Windows 11: Microsoft liefert nach einem Jahr ein Update
Über ein Jahr lang sorgte ein Fehler in Windows 11 und Windows Server 2025 für Frust bei Administratoren. Updates über Netzwerkfreigaben schlugen fehl. Mit dem Patch-Day im Juni 2026 liefert Microsoft nun eine dauerhafte Lösung.
WUSA ist ein integriertes Befehlszeilenwerkzeug zur Installation eigenständiger Update-Dateien (MSU). Befanden sich mehrere dieser Dateien in einem freigegebenen Ordner, brach der Vorgang ab. Das System meldete den Fehlercode "ERRORBADPATHNAME".
In größeren Netzwerken mussten Administratoren die MSU-Dateien auf die jeweiligen Rechner kopieren, um die Installation auszuführen. Das verursachte erheblichen Mehraufwand. Zudem dauerte es nach einem Neustart oft mindestens 15 Minuten, bis der korrekte Installationsstatus angezeigt wurde.
Diese Verzögerungen erschwerten Wartungsarbeiten und erforderten Anpassungen oder manuelle Überwachung automatisierter Skripte. Das erhöhte die Fehleranfälligkeit in der Systempflege.
Die Juni-Updates schließen zudem weitere Sicherheitslücken. Systeme ohne die Aktualisierung sind weiterhin auf den manuellen Workaround angewiesen.
Habt ihr den WUSA-Fehler in euren Netzwerken bemerkt? Teilt eure Erfahrungen zu dem späten Patch gerne in den Kommentaren mit uns. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch mit euch.
Siehe auch:
Lösung für Update-Fehler
Microsoft hat endlich ein länger bestehendes Problem in Windows 11 und Windows Server 2025 behoben. Die Installation von Updates über den Windows Update Standalone Installer (kurz WUSA) aus einer Netzwerkfreigabe schlug seit mehr als einem Jahr fehl. Betroffen waren vor allem Unternehmensnetzwerke, in denen IT-Abteilungen diese Methode zur Verteilung von Updates nutzen.WUSA ist ein integriertes Befehlszeilenwerkzeug zur Installation eigenständiger Update-Dateien (MSU). Befanden sich mehrere dieser Dateien in einem freigegebenen Ordner, brach der Vorgang ab. Das System meldete den Fehlercode "ERRORBADPATHNAME".
Ursprung und Übergangslösung
Wie Günter Born berichtet, geht das Problem auf Updates ab Mai 2025 zurück. Für Heimanwender spielte es kaum eine Rolle, da WUSA vor allem in professionellen IT-Umgebungen eingesetzt wird. Für einige Zielgruppen stellte Microsoft bereits im September 2025 eine temporäre Lösung per Gruppenrichtlinie bereit:Darüber hinaus wurde dieses Problem ab September 2025 mithilfe des "Known Issue Rollback" (KIR) behoben und für die meisten Privatanwender sowie nicht verwaltete Unternehmensgeräte automatisch gelöst. Ein Neustart Ihres Windows-Geräts kann dazu beitragen, dass die Lösung schneller auf Ihrem Gerät wirksam wird.
In größeren Netzwerken mussten Administratoren die MSU-Dateien auf die jeweiligen Rechner kopieren, um die Installation auszuführen. Das verursachte erheblichen Mehraufwand. Zudem dauerte es nach einem Neustart oft mindestens 15 Minuten, bis der korrekte Installationsstatus angezeigt wurde.
Diese Verzögerungen erschwerten Wartungsarbeiten und erforderten Anpassungen oder manuelle Überwachung automatisierter Skripte. Das erhöhte die Fehleranfälligkeit in der Systempflege.
Dauerhafte Korrektur da
Mit den aktuellen kumulativen Updates ist das Problem behoben. Die Fehlerkorrektur ist in KB5079391 für Windows 11 und in KB5094125 für Windows Server 2025 enthalten. Updates können damit wieder direkt aus Netzwerkpfaden installiert werden.Die Juni-Updates schließen zudem weitere Sicherheitslücken. Systeme ohne die Aktualisierung sind weiterhin auf den manuellen Workaround angewiesen.
Habt ihr den WUSA-Fehler in euren Netzwerken bemerkt? Teilt eure Erfahrungen zu dem späten Patch gerne in den Kommentaren mit uns. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch mit euch.
Wie wird das Update-Problem behoben?
Microsoft hat das Problem mit dem Patchday im Juni 2026 endgültig gelöst. Für Windows 11 (Versionen 24H2 und 25H2) steht das kumulative Update KB5079391 zur Verfügung.
Administratoren, die Windows Server 2025 betreuen, müssen das Update KB5094125 einspielen. Nach der Installation dieser Patches lassen sich künftige Updates wieder fehlerfrei über Netzwerkfreigaben verteilen.
Administratoren, die Windows Server 2025 betreuen, müssen das Update KB5094125 einspielen. Nach der Installation dieser Patches lassen sich künftige Updates wieder fehlerfrei über Netzwerkfreigaben verteilen.
Welche Windows-Versionen sind betroffen?
Der Fehler tritt primär in Unternehmensnetzwerken auf, die aktuelle Betriebssysteme nutzen. Konkret sind Geräte mit Windows 11 in den Versionen 24H2 und 25H2 sowie Systeme mit Windows Server 2025 betroffen.
Ältere Windows-Versionen scheinen von diesem spezifischen Bug verschont geblieben zu sein. Es heißt, dass die Ursache tief in den Updates ab Mai 2025 verwurzelt ist, weshalb IT-Abteilungen mit neueren Systemen besonders wachsam sein mussten.
Ältere Windows-Versionen scheinen von diesem spezifischen Bug verschont geblieben zu sein. Es heißt, dass die Ursache tief in den Updates ab Mai 2025 verwurzelt ist, weshalb IT-Abteilungen mit neueren Systemen besonders wachsam sein mussten.
Was hilft, wenn der Patch noch fehlt?
Falls Sie die rettenden Juni-Updates noch nicht ausrollen können, gibt es einen simplen Workaround: Kopieren Sie die benötigten .msu-Dateien vor der Installation einfach lokal auf das Zielgerät.
Alternativ können Sie sicherstellen, dass sich in dem freigegebenen Netzwerkordner immer nur exakt eine einzige Update-Datei befindet. Der Fehler wird nämlich nur ausgelöst, wenn WUSA auf einen Ordner mit mehreren .msu-Dateien zugreift.
Alternativ können Sie sicherstellen, dass sich in dem freigegebenen Netzwerkordner immer nur exakt eine einzige Update-Datei befindet. Der Fehler wird nämlich nur ausgelöst, wenn WUSA auf einen Ordner mit mehreren .msu-Dateien zugreift.
Warum scheitert die WUSA-Installation?
Der Windows Update Standalone Installer (WUSA) ist ein Kommandozeilen-Tool zur Installation von .msu-Paketen. Wenn Administratoren versuchten, Updates aus einem geteilten Netzwerkordner zu installieren, brach der Vorgang ab.
Das System warf dabei die Fehlermeldung ERRORBADPATHNAME aus. Dies geschah jedoch nur, wenn mehrere Update-Dateien im selben Verzeichnis lagen. Bei lokalen Ausführungen trat das Problem nicht auf.
Das System warf dabei die Fehlermeldung ERRORBADPATHNAME aus. Dies geschah jedoch nur, wenn mehrere Update-Dateien im selben Verzeichnis lagen. Bei lokalen Ausführungen trat das Problem nicht auf.
Was ist nach dem Neustart zu beachten?
Ein wichtiges Detail für Ihren IT-Alltag betrifft die Kontrolle der Installation. Wenn Sie ein .msu-Update via WUSA installiert und den Server oder PC neu gestartet haben, ist etwas Geduld gefragt.
Microsoft empfiehlt, mindestens 15 Minuten zu warten, bevor Sie den Update-Verlauf in den Windows-Einstellungen prüfen. Erst nach dieser kurzen Verzögerung zeigt das System den Status der Installation korrekt und zuverlässig an.
Microsoft empfiehlt, mindestens 15 Minuten zu warten, bevor Sie den Update-Verlauf in den Windows-Einstellungen prüfen. Erst nach dieser kurzen Verzögerung zeigt das System den Status der Installation korrekt und zuverlässig an.
Worum geht es beim WUSA-Update-Fehler?
Seit über einem Jahr kämpften IT-Profis mit fehlschlagenden Update-Installationen. Wenn Patches über das Tool WUSA aus Netzwerkfreigaben (Shared Folders) verteilt wurden, kam es immer wieder zu unerklärlichen Abbrüchen.
Da WUSA die Standardmethode für viele Skripte und automatisierte Verteilungen in Firmennetzwerken ist, sorgte dieser Bug für erheblichen Mehraufwand bei der Systemadministration und erforderte manuelle Eingriffe.
Da WUSA die Standardmethode für viele Skripte und automatisierte Verteilungen in Firmennetzwerken ist, sorgte dieser Bug für erheblichen Mehraufwand bei der Systemadministration und erforderte manuelle Eingriffe.
Sind auch private PCs davon betroffen?
Für Endanwender im Heimbereich gab es bei diesem Thema kaum Grund zur Sorge. WUSA wird fast ausschließlich von Administratoren in Firmennetzwerken genutzt, um Updates gezielt zu steuern.
Zudem hatte Microsoft für private und nicht-verwaltete Geräte bereits im September 2025 eine automatische Entschärfung per "Known Issue Rollback" (KIR) verteilt. Angeblich bemerkten die meisten Heimanwender den Fehler daher gar nicht erst.
Zudem hatte Microsoft für private und nicht-verwaltete Geräte bereits im September 2025 eine automatische Entschärfung per "Known Issue Rollback" (KIR) verteilt. Angeblich bemerkten die meisten Heimanwender den Fehler daher gar nicht erst.
Zusammenfassung
- Microsoft behebt einen langjährigen Fehler beim Windows Update Installer
- Betroffene Firmennetzwerke litten unter Problemen bei Netzwerkfreigaben
- Dieser Fehler trat seit Mai 2025 bei der Nutzung mehrerer MSU-Dateien auf
- IT-Abteilungen mussten Update-Dateien bisher oft mühsam lokal kopieren
- Kumulative Patches wie KB5079391 lösen das Problem nun endlich dauerhaft
- Eine Wartezeit von 15 Minuten ist zur Statusprüfung oft einzukalkulieren
- Spezielle Korrekturen für Windows Server 2025 sind nun ebenso verfügbar
Siehe auch:
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