Microsoft: Cloud als Star, Windows mäßig, Surface hui, Lumia pfui
Die große Woche der Quartalszahlen geht mit dem Redmonder Konzern zu Ende, Microsoft hatte wieder einmal ein Vierteljahr mit Höhen und Tiefen. Unter dem Strich konnte man die Erwartungen der Analysten aber übertreffen. In den einzelnen Sparten gab es erneut die gewohnte Aufteilung: Die Cloud schlug sich bestens und Windows nur mäßig. Smartphones waren das große Problemkind.
Im letzten Quartal des Jahres betrug der Umsatz 23,8 Milliarden Dollar, im gleichen Zeitraum von 2014 betrug dieser 26,1 Milliarden Dollar, das ist ein Minus von rund zehn Prozent. Der Reingewinn betrug im zweiten internen Quartal (2Q16) rund fünf Milliarden Dollar, ein Jahr zuvor waren es 5,79 Milliarden, das stellt also ein Minus von 15 Prozent dar.
Die Anleger juckte es also recht wenig, dass die größte Microsoft-Sparte "More Personal Computing" (Betriebssysteme, Geräte und Gaming) schwächelte: Hier fiel der Umsatz auf 12,7 Milliarden Dollar, das ist ein Minus von rund 5%. Fünf Prozent schlechter schlug sich vor allem der Geschäftsbereich Windows OEM.
Die (zuletzt unbenannte bzw. neu organisierte) "Productivity and Business Processes"-Sparte hatte ein kleines Minus zu verzeichnen, mit u. a. Office und Office 365 konnten die Redmonder etwa 6,7 Milliarden Dollar umsetzen. Hier nannte man 20,6 Millionen Office 365-Kunden als neuen Meilenstein.
Nach so vielen Minus-Angaben kommen wir zum mittlerweile bekannten "Star" der Zahlen: die Cloud. Der Geschäftsbereich "Intelligent Cloud" konnte um fünf Prozent auf 6,3 Milliarden zulegen. Das prozentuelle Wachstum klingt hier zunächst einmal nicht sonderlich spektakulär, allerdings ist die Cloud der Hauptgrund, warum die Anleger so ruhig bleiben, da dieser als besonders zukunftsträchtig gesehen wird.
Achterbahnfahrt
Microsofts Zahlen, die in der Nacht auf heute präsentiert wurden, sind wie immer höchst interessant, denn sie bieten eine mittlerweile gewohnte Achterbahnfahrt (Details im SEC-Bericht). Und wie bei einem klassischen Rollercoaster geht es zunächst einmal steil und lange nach oben, der Konzern kann sich nämlich mit seiner Cloud-Sparte genug Schwung für die gesamte finanzielle Fahrt holen.Im letzten Quartal des Jahres betrug der Umsatz 23,8 Milliarden Dollar, im gleichen Zeitraum von 2014 betrug dieser 26,1 Milliarden Dollar, das ist ein Minus von rund zehn Prozent. Der Reingewinn betrug im zweiten internen Quartal (2Q16) rund fünf Milliarden Dollar, ein Jahr zuvor waren es 5,79 Milliarden, das stellt also ein Minus von 15 Prozent dar.
Börse zufrieden
An der Börse interessierte das aber niemanden so richtig, denn dort hatte man schlechtere Zahlen erwartet. Entsprechend war man an der NASDAQ erfreut, die Aktie der Redmonder legte nachbörslich um immerhin 4,2 Prozent zu.Die Anleger juckte es also recht wenig, dass die größte Microsoft-Sparte "More Personal Computing" (Betriebssysteme, Geräte und Gaming) schwächelte: Hier fiel der Umsatz auf 12,7 Milliarden Dollar, das ist ein Minus von rund 5%. Fünf Prozent schlechter schlug sich vor allem der Geschäftsbereich Windows OEM.
Surface hui, Lumia pfui
Für Zufriedenheit sorgt hingegen die Surface-Sparte, dank der Starts von Surface Pro 4 und Surface Book ging es um satte 29 Prozent nach oben. Von der Smartphone-Sparte kann man das nicht behaupten, diese erweist sich mehr denn je als mittelschwere Katastrophe: Im an sich so wichtigen Weihnachtsquartal konnte Microsoft gerade einmal 4,5 Millionen Lumias verkaufen, ein Jahr zuvor waren es noch 10,5 Millionen Stück. Gaming entwickelte sich unter dem Strich gut, hier schrieb man ein Plus von rund 5 Prozent.Die (zuletzt unbenannte bzw. neu organisierte) "Productivity and Business Processes"-Sparte hatte ein kleines Minus zu verzeichnen, mit u. a. Office und Office 365 konnten die Redmonder etwa 6,7 Milliarden Dollar umsetzen. Hier nannte man 20,6 Millionen Office 365-Kunden als neuen Meilenstein.
Nach so vielen Minus-Angaben kommen wir zum mittlerweile bekannten "Star" der Zahlen: die Cloud. Der Geschäftsbereich "Intelligent Cloud" konnte um fünf Prozent auf 6,3 Milliarden zulegen. Das prozentuelle Wachstum klingt hier zunächst einmal nicht sonderlich spektakulär, allerdings ist die Cloud der Hauptgrund, warum die Anleger so ruhig bleiben, da dieser als besonders zukunftsträchtig gesehen wird.
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