Windows 10: Gratis-Lizenz für Insider oder nicht? Microsoft klärt auf
Microsoft versucht erneut für Aufklärung rund um die Bereitstellung eines kostenlosen Upgrades für die Teilnehmer des Windows 10 Insider Programms zu sorgen. Insider-Chef Gabriel Aul stellte klar, dass es nur eine kostenlose Lizenz für Windows 10 gibt, wenn man ein legal erworbenes Windows 7 oder Windows 8.1 einsetzt.
Wie Aul in einem Update des ursprünglichen Eintrags zum Thema "Gratis Windows 10 für Insider" erklärte, sei es im Nachgang der Veröffentlichung erneut zu Verwirrung gekommen, weil Microsoft seine Wortwahl nicht eindeutig genug gestaltet hat. Dies holte Aul nun nach, denn er machte deutlich, dass es für die Windows Insider zwei Optionen gibt.
Möglichkeit 1:
Wer bereit sei, weiterhin stets die aktuellsten Vorabversionen von Windows 10 einzusetzen, könne auch nach dem offiziellen Launch des neuen Betriebssystem Ende Juli Teilnehmer des Windows Insider-Programms bleiben. Die derzeit angebotenen Vorabversionen laufen dann unverändert weiter, wobei die Anwender jeweils die nächste neue Preview-Build installieren können, um weiter in den Genuss eines kostenlosen Betriebssystems zu kommen.
Hintergrund ist, dass die Preview-Builds jeweils nur eine begrenzte Laufzeit haben. Dies gilt auch für jene Build, die Microsoft in den kommenden Wochen zur ersten finalen Version erklärt, denn diese wird im Fall der Insider ebenfalls wie eine der anderen Vorabversionen behandelt und läuft irgendwann aus. Wer also kein Upgrade von einer bestehenden, legalen Lizenz für Windows 7 oder Windows 8.1 auf die Windows 10-Preview durchgeführt hat - weil diese schlichtweg nicht vorhanden ist, bekommt nur dann das neue Betriebssystem kostenlos (wie schon jetzt), wenn er weiterhin Tester für neue Vorabversionen bleibt.
Microsoft macht hier einen interessanten Schritt, denn diese Entscheidung bedeutet auch, dass man sich die XP- und Windows-7-User, die noch immer eine nicht rechtmäßig erworbene Version verwendeten und von diesen auf die Windows 10 Preview aktualisiert haben, praktisch zu Versuchskaninchen für künftige Versionen macht. Wer diesen Weg wählt, muss durch die Aufteilung des Testprogramms in den "Slow"- und den "Fast"-Ring übrigens nicht grundsätzlich die möglicherweise noch sehr fehlerbehafteten neuesten Vorabversionen einsetzen. Wählt man nämlich Bezug über den "Slow"-Ring, erhält man nur Builds, die schon von den Testern aus dem "Fast"-Ring ausführlich ausprobiert wurden.
Möglichkeit 1:
Tester bleiben, Windows 10 Vorabversionen weiter gratis nutzen
Wer bereit sei, weiterhin stets die aktuellsten Vorabversionen von Windows 10 einzusetzen, könne auch nach dem offiziellen Launch des neuen Betriebssystem Ende Juli Teilnehmer des Windows Insider-Programms bleiben. Die derzeit angebotenen Vorabversionen laufen dann unverändert weiter, wobei die Anwender jeweils die nächste neue Preview-Build installieren können, um weiter in den Genuss eines kostenlosen Betriebssystems zu kommen.
Hintergrund ist, dass die Preview-Builds jeweils nur eine begrenzte Laufzeit haben. Dies gilt auch für jene Build, die Microsoft in den kommenden Wochen zur ersten finalen Version erklärt, denn diese wird im Fall der Insider ebenfalls wie eine der anderen Vorabversionen behandelt und läuft irgendwann aus. Wer also kein Upgrade von einer bestehenden, legalen Lizenz für Windows 7 oder Windows 8.1 auf die Windows 10-Preview durchgeführt hat - weil diese schlichtweg nicht vorhanden ist, bekommt nur dann das neue Betriebssystem kostenlos (wie schon jetzt), wenn er weiterhin Tester für neue Vorabversionen bleibt.
Microsoft macht hier einen interessanten Schritt, denn diese Entscheidung bedeutet auch, dass man sich die XP- und Windows-7-User, die noch immer eine nicht rechtmäßig erworbene Version verwendeten und von diesen auf die Windows 10 Preview aktualisiert haben, praktisch zu Versuchskaninchen für künftige Versionen macht. Wer diesen Weg wählt, muss durch die Aufteilung des Testprogramms in den "Slow"- und den "Fast"-Ring übrigens nicht grundsätzlich die möglicherweise noch sehr fehlerbehafteten neuesten Vorabversionen einsetzen. Wählt man nämlich Bezug über den "Slow"-Ring, erhält man nur Builds, die schon von den Testern aus dem "Fast"-Ring ausführlich ausprobiert wurden.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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