Absturz: Schmuggler-Drohne mit 3 Kilogramm Meth geht zu Boden
Während die Lieferung bestellter Waren mit Drohnen bei legalen Anbietern wie Amazon noch in den Kinderschuhen steckt, sind Drogen-Banden schon einen Schritt weiter. Doch nun ist ein solches System weit vor dem Erreichen seines Ziels vor der Grenze zwischen Mexiko und den USA abgestürzt.
Wie die städtische Polizei der mexikanischen Grenzstadt Tijuana mitteilte, fiel das Fluggerät glücklicherweise nur auf einen freien Parkplatz eines Einkaufszentrums. Als Ladung waren etwas mehr als drei Kilogramm der Droge Crystal Meth an der Drohne befestigt. Die Ursache für den Absturz ist noch nicht vollständig geklärt.
Bei der Drohne handelte es sich den Angaben zufolge um eine DJI Spread Wings S900, die weitgehend autonom fliegen kann. Diese wiegt selbst nur knapp drei Kilogramm und kann mit bis zu weiteren fünf Kilogramm beladen werden. Eine Akkuladung soll je nach den Flugbedingungen reichen, um das System zehn bis zwanzig Minuten in der Luft zu halten. Offenbar haben sich die Piloten in diesem Fall verkalkuliert.
In der letzten Zeit waren Drohnen bereits mehrfach beobachtet worden, wie sie zum Drogenschmuggel in Richtung USA eingesetzt wurden. Sie bieten hierbei mehrere Vorteile. Zum einen, werden sie nicht besonders einfach entdeckt, wenn sie geschickt eingesetzt werden. Zum anderen können sie genauer zu einem bestimmten Ziel geflogen werden, was bei anderen Methoden eher nicht der Fall ist. Die zuständigen Behörden entdeckten durchaus auch schon Katapulte und Luftdruck-Kanonen, mit denen die Grenzanlagen überwunden wurden.
Im aktuellen Fall geht die Polizei allerdings nicht davon aus, dass die Drohne die Drogen über die Grenze bringen sollte. Denn dies findet eher in Regionen außerhalb der Städte statt, wo nur gelegentlich Grenzschützer entlangkommen. In der Nähe der Absturzstelle liegt hingegen einer der größten Übergangspunkte in Richtung USA und das Überwachungsnetz ist hier viel dichter und die Gefahr einer Entdeckung ziemlich groß. So nimmt man an, dass es wahrscheinlicher ist, dass die Ladung zu einem Kunden in Tijuana gehen sollte.
Bei der Drohne handelte es sich den Angaben zufolge um eine DJI Spread Wings S900, die weitgehend autonom fliegen kann. Diese wiegt selbst nur knapp drei Kilogramm und kann mit bis zu weiteren fünf Kilogramm beladen werden. Eine Akkuladung soll je nach den Flugbedingungen reichen, um das System zehn bis zwanzig Minuten in der Luft zu halten. Offenbar haben sich die Piloten in diesem Fall verkalkuliert.
In der letzten Zeit waren Drohnen bereits mehrfach beobachtet worden, wie sie zum Drogenschmuggel in Richtung USA eingesetzt wurden. Sie bieten hierbei mehrere Vorteile. Zum einen, werden sie nicht besonders einfach entdeckt, wenn sie geschickt eingesetzt werden. Zum anderen können sie genauer zu einem bestimmten Ziel geflogen werden, was bei anderen Methoden eher nicht der Fall ist. Die zuständigen Behörden entdeckten durchaus auch schon Katapulte und Luftdruck-Kanonen, mit denen die Grenzanlagen überwunden wurden.
Im aktuellen Fall geht die Polizei allerdings nicht davon aus, dass die Drohne die Drogen über die Grenze bringen sollte. Denn dies findet eher in Regionen außerhalb der Städte statt, wo nur gelegentlich Grenzschützer entlangkommen. In der Nähe der Absturzstelle liegt hingegen einer der größten Übergangspunkte in Richtung USA und das Überwachungsnetz ist hier viel dichter und die Gefahr einer Entdeckung ziemlich groß. So nimmt man an, dass es wahrscheinlicher ist, dass die Ladung zu einem Kunden in Tijuana gehen sollte.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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