Private Drohnen: Beinahe-Kollisionen mit Flugzeugen nehmen zu
Die US-amerikanische Flugsicherheitsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) warnt, dass man zuletzt im Zusammenhang mit Drohnen einen signifikanten Anstieg an Beschwerden von Piloten und Fluglotsen zu verzeichnen hat. Das betrifft gefährliche Situationen wie Fast-Zusammenstöße und Flüge in gesperrten Gebieten.
Die Washington Post hat alle diese Fälle auf einer eigenen Unterseite aufgelistet und die Berichte der Piloten lesen sich zum Teil dramatisch. Drohnen bzw. deren Piloten am Boden fliegen auch gerne in Gegenden herum, wo sie das nicht dürfen: In für diese Fluggeräte gesperrtem Luftraum sind Drohnen gleich 175 Mal gesichtet worden.
Die Regeln der FAA für Drohnen-Flüge wurden zwar zuletzt gelockert, sind aber dennoch strikt: So darf eine Flughöhe von 400 Fuß (rund 122 Meter) nicht überschritten werden, zudem dürfen sie nicht näher als fünf Meilen (acht Kilometer) an Flughäfen herankommen.
Das FAA-Regelwerk hat allerdings auch Lücken, die man nur schwer stopfen kann: Beispielsweise sind Drohnen vor allem für Rettungshubschrauber eine Bedrohung, da es im Umkreis von Krankenhäusern keine derartigen Flugverbotszonen gibt.
Die US-Flugsicherung ist dabei in einer Art Zwickmühle: Vom Kongress hat sie nämlich den Auftrag bekommen, den Luftraum zunehmend für Hobby-Piloten zu öffnen. Allerdings wird der Markt derzeit regelrecht mit Billig-Drohnen "überflutet", laut Schätzungen sind in den vergangenen drei Jahren in den USA eine halbe Million kleiner Drohnen verkauft worden.
Katastrophe nur eine Frage der Zeit?
Laut einem Bericht der Washington Post (via Ars Technica) führt der jüngste Boom bei privaten Drohnen zu einer Verschärfung der Situation im US-Luftraum. Laut FAA habe es in den vergangenen sechs Monaten 25 Fälle gegeben, bei denen die kleinen Flugkörper bis auf wenige Meter bzw. Sekunden an ein deutlich größeres Flugzeug herangekommen sind und entsprechende Kollisionsgefahr gedroht hat.Die Washington Post hat alle diese Fälle auf einer eigenen Unterseite aufgelistet und die Berichte der Piloten lesen sich zum Teil dramatisch. Drohnen bzw. deren Piloten am Boden fliegen auch gerne in Gegenden herum, wo sie das nicht dürfen: In für diese Fluggeräte gesperrtem Luftraum sind Drohnen gleich 175 Mal gesichtet worden.
Die Regeln der FAA für Drohnen-Flüge wurden zwar zuletzt gelockert, sind aber dennoch strikt: So darf eine Flughöhe von 400 Fuß (rund 122 Meter) nicht überschritten werden, zudem dürfen sie nicht näher als fünf Meilen (acht Kilometer) an Flughäfen herankommen.
Das FAA-Regelwerk hat allerdings auch Lücken, die man nur schwer stopfen kann: Beispielsweise sind Drohnen vor allem für Rettungshubschrauber eine Bedrohung, da es im Umkreis von Krankenhäusern keine derartigen Flugverbotszonen gibt.
Die US-Flugsicherung ist dabei in einer Art Zwickmühle: Vom Kongress hat sie nämlich den Auftrag bekommen, den Luftraum zunehmend für Hobby-Piloten zu öffnen. Allerdings wird der Markt derzeit regelrecht mit Billig-Drohnen "überflutet", laut Schätzungen sind in den vergangenen drei Jahren in den USA eine halbe Million kleiner Drohnen verkauft worden.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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