Dronecode: Linux-Foundation startet Open-Source-Drohnen-Projekt
Drohnen gehören zu den technologischen Trendthemen. Jetzt hat die Linux Foundation bekannt gegeben, dass man zusammen mit Herstellern und aktuell über 1200 Entwicklern an der Zukunft der unbemannten Luftfahrzeuge arbeitet. Der Name des Open-Source-Projekts: Dronecode.
"Open-Source-Software und gemeinschaftliche Entwicklungsarbeit sorgen für technologischen Fortschritt in den angesagten und innovativen Bereichen - Dronecode ist dafür das perfekte Beispiel", teilt Jim Zemlin, Executive Director der Linux Foundation in der offiziellen Presseerklärung zum Start des Projekts mit. Dadurch, dass alle zukünftigen Bemühungen rund um Dronecode unter dem Dach der Linux Foundation gebündelt werden, kann die Community auf alle nötigen Ressourcen zugreifen - laut Zemlin ein entscheidender Faktor, um ein solch massives Vorhaben in seiner Druchbruchsphase voranzutreiben.
Wie die Linux Foundation mitteilt, werden nach einer aktuellen Analyse des Luftfahrt-Marktforschungsinstituts Teal Group innerhalb der nächsten 10 Jahre rund 91 Milliarden Dollar für Forschung, Entwicklung und Tests von Drohnen ausgegeben. Das Dronecode-Projekt soll in diesem aufstrebenden Marktsegment dafür sorgen, dass gute, günstige und zuverlässige Open-Source-Lösungen eine entscheidende Rolle spielen.
Luftiges Linux-Projekt
Die Idee, die die Linux Foundation jetzt zum Start der LinuxCon Europe in Düsseldorf erstmals einem breiten Publikum präsentierte, ist dabei so ambitioniert wie einfach: In den nächsten Jahren will die Organisation zusammen mit fleißigen Linux-Entwicklern eine Open-Source-Plattform für Software schaffen, die in Drohnen zum Einsatz kommen soll. Die Linux Foundation wird in ihren Bemühungen von den Drohnenherstellern 3D Robotics, Box, DroneDeploy, jDrones, Laser Navigation, SkyWard, Squadrone System, Walkera und Yuneec unterstützt. Aktuell arbeiten bereits über 1200 Entwickler an verschiedenen Teilen der Open-Source-Software-Sammlung."Open-Source-Software und gemeinschaftliche Entwicklungsarbeit sorgen für technologischen Fortschritt in den angesagten und innovativen Bereichen - Dronecode ist dafür das perfekte Beispiel", teilt Jim Zemlin, Executive Director der Linux Foundation in der offiziellen Presseerklärung zum Start des Projekts mit. Dadurch, dass alle zukünftigen Bemühungen rund um Dronecode unter dem Dach der Linux Foundation gebündelt werden, kann die Community auf alle nötigen Ressourcen zugreifen - laut Zemlin ein entscheidender Faktor, um ein solch massives Vorhaben in seiner Druchbruchsphase voranzutreiben.
Abseits von Militär und Unternehmen
Dronecode wird nach dem aktuellen Plan vor allem überall da zum Einsatz kommen, wo keine kommerziellen oder militärischen Interessen im Vordergrund stehen. Die Plattform soll vielmehr dafür sorgen, dass Drohnen in Bereichen wie Umweltforschung, Natur- und Tierschutz auf Linux-basierte Software-Lösungen zugreifen können, die dann beispielsweise für die Steuerung verantwortlich sind aber auch die Übermittlung und Speicherung von erfassten Daten regeln.Wie die Linux Foundation mitteilt, werden nach einer aktuellen Analyse des Luftfahrt-Marktforschungsinstituts Teal Group innerhalb der nächsten 10 Jahre rund 91 Milliarden Dollar für Forschung, Entwicklung und Tests von Drohnen ausgegeben. Das Dronecode-Projekt soll in diesem aufstrebenden Marktsegment dafür sorgen, dass gute, günstige und zuverlässige Open-Source-Lösungen eine entscheidende Rolle spielen.
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