Lernroboter Tale-Bot Pro: Kreativität spart Investition in Zubehör

Der Lernroboter Tale-Bot Pro kommt von Haus aus mit einer Karte und verschiedenen Einsätzen für seine Seiten daher. Aber reicht der Lieferumfang aus? Das beiliegende Aufgabenbuch fällt etwas knapp aus, kann aber von Eltern nach Belieben erweitert werden. Wünschenswert wäre, wenn der Hersteller eine leere Vorlage bereitstellen würde, sodass Eltern diese entweder kopieren oder ausdrucken können.

Noch besteht bei Tale-Bot keine Zubehör-Vielfalt wie etwa bei Tiptoi-Stiften. Dafür gibt es eine App-Anbindung, die für junge Programmierer durchaus spannend sein kann. Mit dieser nähert sich der programmierbare Roboter wirklich dem Bereich Informatik. Auch wenn man Kinder im jüngeren Alter hat, die sich noch nicht mit If-Regeln beschäftigen, kann die App recht praktisch sein: Der Hersteller verteilt über die App auch Firmware-Updates. Die WiFi-Verbindung ist zwar etwas umständlich, aber im Anschluss läuft das OTA-Update auf 3.1.0 zügig durch. Mit der aktuellen Software an Bord könnte es theoretisch an fortgeschrittene Inhalte gehen. Unser Kollege Timm Mohn hat aber beobachtet, dass Kinder schnell eigene Ideen entwickeln, wie sie mit Tale-Bot über das Ausgangsmaterial hinaus arbeiten können.
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Zu Weihnachten kostete Tale-Bot knapp 90 Euro, was den kleinen Roboter durchaus als Geschenk attraktiv machte. In der Regel ist nur eine kleine Einweisung nötig, bis die Genies von morgen Tale-Bot eigenständig bedienen können. Im ersten Durchlauf wird meist der beiliegende Zoo und auch direkt das komplette Begleitheft durchgespielt. Der Zoo bietet acht Objekte, die angesteuert werden können. Diese werden sprachlich von Tale-Bot vorgestellt. Der Hersteller wirbt aber damit, dass Tale-Bot auch für Kinder vor der Schule geeignet ist. Und eben jene sind besonders kreativ.

System findet eigenes Spielzeug

Schnell finden sich andere Tiere, wie etwa ein Zebra, im Zoo. Kinder müssen gar nicht lange in ihrer Spielzeugkiste suchen, um dem Zoo neue Bewohner zu spendieren. Dabei muss es sich nicht einmal zwangsläufig um echte Tiere handeln. Kinder stören sich auch nicht daran, dass Tale-Bot nichts sagt, wenn ein pinkes Flauschtier angesteuert wurde. Der Spaß, ein Objekt anzusteuern, steht über dem akustischen Feedback von Tale-Bot.

Auch die verschiedenen Aufsätze für Tale-Bots Arme laden zu neuen Aufgaben ein. Mit dem Duplo-Aufsatz kann nicht nur gemalt werden, sondern es können auch eben jene Steine angesteuert und eingesammelt werden. Dabei sind keine Grenzen gesetzt, wie viele Duplo-Steine aufgesammelt werden sollen. Unabhängig davon, ob weite oder kurze Strecken zurückgelegt werden sollen, agieren die Kinder mit Tale-Bot und programmieren seine Strecke: geradeaus, zurück, nach links oder rechts drehen.

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Es ist folglich erst einmal nicht nötig, mehr als das Grundpaket zu kaufen. Es kommt vielmehr darauf an, was man mit dem Material und Tale-Bot Pro selbst macht. Aktuell ist Tale-Bot Pro für 109,99 Euro auf Amazon verfügbar.

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