FinFisher: Berüchtigter Staatstrojaner steht zum Download bereit
Das Überwachungspaket FinFisher, das als einer der besten und auch wirtschaftlich erfolgreichsten Staatstrojaner gilt, ist jetzt an die Öffentlichkeit gekommen. Hinzu kommt eine Liste von Kunden, die einen Einblick in die Geschäfte des Herstellers ermöglicht.
Entwickelt wird FinFisher von der deutsch-britischen Firma Gamma. Der Vertrieb erfolgt über mehrere Partner-Unternehmen, von denen bisher vor allem die Elaman GmbH in die Schlagzeilen geriet, da über sie auch die Geschäfte mit der deutschen Bundesregierung laufen. Die Bandbreite der Kunden ist dabei recht breit gefächert.
Veröffentlicht wurde FinFisher nun über die Wikileaks-Plattform. Mit FinFisher Relay und FinSpy Proxy stehen hier zwei Kernkomponenten bereit, um von Interessierten näher untersucht zu werden. Diese sind dafür zuständig, mit den eigentlichen Trojanern in Kontakt zu stehen und die gewünschten Daten an die jeweilige Behörde zu liefern. Sie erzeugen dabei eine Anonymisierungs-Kette rund um die Welt, um den Standort der eigentlichen Kontroll-Instanz FinSpy Master, die nun ebenfalls veröffentlicht wurde, zu verschleiern.
Als weiterer wesentlicher Bestandteil kann auch FinFisher FinSpy PC heruntergeladen werden. Dieser steht allerdings aus Sicherheitsgründen in in einem passwortgeschützten Archiv zur Verfügung und sollte nur auf einem abgeschotteten Rechner entpackt und installiert werden. Denn hier handelt es sich um den eigentlichen Trojaner, der auf den Systemen von Zielpersonen installiert wird und dort eine große Bandbreite an Informationen ausspionieren kann. Entsprechend ist vor allem dieser Bestandteil mit Vorsicht zu behandeln, wenn man den eigenen Rechner nicht für Zugriffe von Außen öffnen will.
FinSpy steht hier zwar in der Fassung für Windows zur Verfügung, es gibt allerdings auch Trojaner für zahlreiche andere Plattformen. Auch Mac OS X und Linux-Systeme lassen sich mit diesen attackieren. Weiterhin stehen inzwischen Versionen zum Ausspionieren der Mobile-Plattformen Android, iOS, BlackBerry, Symbian und Windows Mobile zur Verfügung.
Veröffentlicht wurde FinFisher nun über die Wikileaks-Plattform. Mit FinFisher Relay und FinSpy Proxy stehen hier zwei Kernkomponenten bereit, um von Interessierten näher untersucht zu werden. Diese sind dafür zuständig, mit den eigentlichen Trojanern in Kontakt zu stehen und die gewünschten Daten an die jeweilige Behörde zu liefern. Sie erzeugen dabei eine Anonymisierungs-Kette rund um die Welt, um den Standort der eigentlichen Kontroll-Instanz FinSpy Master, die nun ebenfalls veröffentlicht wurde, zu verschleiern.
Als weiterer wesentlicher Bestandteil kann auch FinFisher FinSpy PC heruntergeladen werden. Dieser steht allerdings aus Sicherheitsgründen in in einem passwortgeschützten Archiv zur Verfügung und sollte nur auf einem abgeschotteten Rechner entpackt und installiert werden. Denn hier handelt es sich um den eigentlichen Trojaner, der auf den Systemen von Zielpersonen installiert wird und dort eine große Bandbreite an Informationen ausspionieren kann. Entsprechend ist vor allem dieser Bestandteil mit Vorsicht zu behandeln, wenn man den eigenen Rechner nicht für Zugriffe von Außen öffnen will.
FinSpy steht hier zwar in der Fassung für Windows zur Verfügung, es gibt allerdings auch Trojaner für zahlreiche andere Plattformen. Auch Mac OS X und Linux-Systeme lassen sich mit diesen attackieren. Weiterhin stehen inzwischen Versionen zum Ausspionieren der Mobile-Plattformen Android, iOS, BlackBerry, Symbian und Windows Mobile zur Verfügung.
Spionage-Tool für Diktaturen
Anfangs hatte Gamma dementiert, die Spionage-Software auch an Diktaturen zu liefern, was in einzelnen Fällen bereits widerlegt werden konnte. Die nun mitgelieferte Kundenliste macht klar, dass es sich dabei nicht um Einzelfälle handelt. Neben verschiedenen europäischen Staaten und Australien stehen auch Bahrain, Katar und Vietnam auf der Liste. Hier kann davon ausgegangen werden, dass der Staatstrojaner gezielt gegen Oppositionelle eingesetzt wird, die auf Grundlage der Informationen, die die Software liefert, Opfer von Repressionen, Folter oder gar Mord werden.
Thema:
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Kernfusion: Start-up Xcimer aktiviert derzeit größten privaten Laser
- "Zerschneiden" eines Photons erzeugt unendlich viele neue Lichtteilchen
- Windows 11 bekommt einen Button zum Entfernen aller KI-Modelle
- Meta macht (ein bisschen) Rückzieher bei Mitarbeiter-Totalüberwachung
- Update für Google Home: Gemini-KI startet nun auch in Deutschland
- Vernichtende Kritik: MMO-Hoffnung Camelot Unchained ein totaler Flop
- Komplett zerstörte Startrampe: Blue Origin hat aggressiven Aufbauplan
Videos
Beliebte Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Antivirus:
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
#WordCamp Europe 2026 - vom 4 - 6 Juni 2026 in Krakau
d-hubs - vor 2 Stunden -
Wie kann ich die Untertitel einem Video hinzufügen?
MiezMau - vor 2 Stunden -
Armbian Release 26.5.1 :: Unterstützung auf 338 Board
d-hubs - Gestern 19:38 Uhr -
LibreOffice-News: Office bald in Browser, Mobile und Cloud
d-hubs - Gestern 17:46 Uhr -
RapidRAW v1.5.6 wurde vor ein paar Stunden veröffentlicht
d-hubs - Gestern 11:59 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen