PlayStation 4 schlägt Xbox One in Deutschland im Verhältnis 3:1

Sony vor Microsoft, PlayStation vor Xbox und konkret PS4 vor Xbox One: Das ist das Fazit aus den gerade bekannt gewordenen Zahlen für den deutschen Markt. Laut dem Marktforschungsinstitut GfK lag die PlayStation 4 bis Ende Juni 2014 mit rund 540.000 Konsolen klar vor der Xbox One, die seit Start auf gerade einmal 170.000 verkaufte Geräte kam.
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Mit den GfK-Verkaufszahlen, die dem Wirtschaftsportal Börse Online vorliegen (via Dr. Windows), zeigt sich, dass der Abstand zwischen den beiden "Next Generation"-Geräten in Sachen Verkäufen beträchtlich ist, Sony konnte bis Juni mehr als drei Mal so viele Geräte verkaufen wie Microsoft.

Nach Angaben des Börsenportals war bereits die PlayStation 3 in Deutschland erfolgreicher als die Xbox 360, Sony konnte bis heute von der PS4-Vorgängerkonsole mit circa 4,2 Millionen Geräten rund zwei Mal so viele Geräte verkaufen wie Microsoft von der Xbox 360.

Mit dem 3:1-Verhältnis ist der Vorsprung Sonys in Deutschland größer als weltweit: Laut den derzeit bekannten Zahlen hat Sony weltweit 8,5 Millionen PS4-Geräte absetzen können, Microsoft kam auf etwa 4,9 Millionen. Schreibt jedenfalls Börse Online und meint, dass es sich hier um einen "vergleichbaren Zeitraum" handelt. Allerdings dürfte diese Angabe etwas weit gefasst sein, da die Information von 4,9 Millionen verkauften Xbox-One-Geräte von Mitte April stammt, bei Sony wird als Stichtag der 30. Juni angegeben.

Xbox ohne Kinect sorgte für kaum einen Schub

Bei den GfK-Angaben zum Deutschland-Markt scheint es sich hingegen um denselben Zeitraum bzw. Stichtag zu handeln. Das zeigt, dass die Anfang Juni durchgeführte Xbox-One-"Preissenkung" (in Form einer Verkaufsvariante ohne Kinect-Bewegungssteuerung) für kaum oder nur wenig Schub gesorgt haben dürfte.

Bei den verkauften Spielen ist und bleibt Electronic Arts an der Spitze: Im ersten Halbjahr gingen 16,7 Prozent aller Games-Verkäufe auf das Konto von EA. Platz 2 erreichte Nintendo (13,2 Prozent), knapp vor dem französischen Publisher Ubisoft (13,1 Prozent).
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