PS4-Käufer: Sony hat kräftig bei Microsoft und Nintendo gewildert
Als der japanische Elektronikkonzern Sony kürzlich verkündete, seit der Markteinführung seiner neuen Spielekonsole Playstation 4 bereits mehr als zehn Millionen Geräte verkauft zu haben, lautete eine Frage auch, woher so viele Käufer plötzlich kommen. Nun wird klar: Teilweise schlicht von der Konkurrenz.
Wie Shuhei Yoshida, Chef der Worldwide Studios von Sony, in einem Interview mit Eurogamer erklärte, sei man selbst beim Hersteller ziemlich überrascht über die hohe Nachfrage gewesen. Die Zahlen lägen sogar höher als alles, was man intern erhofft hatte. Dies, so erklärte er, sei auch der Grund, warum man über Monate hinweg ziemliche Probleme damit hatte, die Interessenten zeitnah mit neuen Konsolen zu versorgen. Das sollte sich inzwischen aber überall geändert haben.
"Wir sind sehr froh darüber", so Yoshida. "Ich bin meinerseits aber auch etwas nervös, weil wir noch nicht richtig verstanden haben, was da passiert ist." Das sei aber notwendig, um die zukünftige Arbeit des Unternehmens ordentlich planen zu können und die vielen Käufer letztlich nicht zu enttäuschen.
Inzwischen habe die firmeneigene Marktforschung bei Sony aber durchaus einige Anhaltspunkte geliefert, die auf Interviews mit verschiedenen Käufern der Playstation 4 beruhen. So habe Sony durch die Playstation 4 eine ganze Reihe von neuen Kunden bekommen, die zuvor nicht eine Playstation 3 oder eine noch ältere Konsole besaßen. Von diesen besaß aber wiederum nur ein Teil vorher überhaupt keine Konsole.
Eine konkretere Erklärung können inzwischen aber die Marktforscher von Nielsen bieten. Diese kam zu dem Ergebnis, dass Sony immerhin fast ein Drittel aller Playstation 4-Käufer direkt von der Konkurrenz abgeworben hat. 31 Prozent hätten demnach angegeben, zuvor entweder eine Xbox 360 oder eine Nintendo Wii genutzt zu haben. Lediglich bei 17 Prozent handelt es sich um komplette Neukunden, die zuvor noch gar keine Konsole besaßen.
"Wir sind sehr froh darüber", so Yoshida. "Ich bin meinerseits aber auch etwas nervös, weil wir noch nicht richtig verstanden haben, was da passiert ist." Das sei aber notwendig, um die zukünftige Arbeit des Unternehmens ordentlich planen zu können und die vielen Käufer letztlich nicht zu enttäuschen.
Inzwischen habe die firmeneigene Marktforschung bei Sony aber durchaus einige Anhaltspunkte geliefert, die auf Interviews mit verschiedenen Käufern der Playstation 4 beruhen. So habe Sony durch die Playstation 4 eine ganze Reihe von neuen Kunden bekommen, die zuvor nicht eine Playstation 3 oder eine noch ältere Konsole besaßen. Von diesen besaß aber wiederum nur ein Teil vorher überhaupt keine Konsole.
Eine konkretere Erklärung können inzwischen aber die Marktforscher von Nielsen bieten. Diese kam zu dem Ergebnis, dass Sony immerhin fast ein Drittel aller Playstation 4-Käufer direkt von der Konkurrenz abgeworben hat. 31 Prozent hätten demnach angegeben, zuvor entweder eine Xbox 360 oder eine Nintendo Wii genutzt zu haben. Lediglich bei 17 Prozent handelt es sich um komplette Neukunden, die zuvor noch gar keine Konsole besaßen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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