EU: Einheits-Ladegeräte für Handys werden Gesetz
Mit einem heutigen Beschluss erhöht nun das Europäische Parlament den Druck, endlich eine Pflicht zur Einführung einheitlicher Ladegeräte für alle Mobiltelefone einzuführen, wie es schon lange diskutiert wird.
Laut der Neufassung der Vorschriften für Funkanlagen, in denen das Thema enthalten ist, wird die Verpflichtung für einheitliche Ladegeräte nun festgelegt. Der heute verabschiedete Entwurf wurde bereits vorab mit dem Europäischen Rat vereinheitlicht. Die Regelung soll unnötigen Abfall verringern, Kosten senken und die Nutzung vereinfachen, hieß es.
"Ich bin besonders erfreut, dass wir uns auf die Einführung eines gemeinsamen Ladegeräts einigen konnten. Dies ist eine gute Nachricht für den Verbraucher und für die Umwelt. So können wir zu Hause Kabelsalat und in der Umwelt 51.000 Tonnen Elektromüll pro Jahr vermeiden", sagte die Berichterstatterin Barbara Weiler.
Der Gesetzentwurf wurde mit 550 Stimmen angenommen, bei 12 Gegenstimmen und 8 Enthaltungen. Er muss nun noch vom EU-Rat verabschiedet werden, was aber lediglich eine Formalie ist. Die Mitgliedstaaten müssen die Vorschriften dann innerhalb von zwei Jahren in nationales Recht umsetzen. Die Hersteller haben dann noch ein Jahr Zeit, sich auf die verbindliche Anwendung der neuen Vorschriften vorzubereiten.
Bis dahin wird allerdings noch einiges mehr zu tun sein. Es wird beispielsweise Aufgabe der Kommission sein, jetzt zu entscheiden, welche Arten von Systemen mit den einheitlichen Ladegeräten kompatibel sein müssen. Einen entsprechenden Katalog wird man in Brüssel unter Einbeziehung von Zuarbeiten aus den Mitgliedsstaaten der EU zusammenstellen.
Der erneute politische Vorstoß wurde nötig, weil ein entsprechendes Vorhaben zuletzt klar gescheitert war. Die EU-Kommission hatte hier zwar eine entsprechende Regelung vorangetrieben, allerdings konnten die Hersteller sie dazu bewegen, die Angelegenheit im Wesentlichen einer Selbstverpflichtung zu überlassen. Diese war nicht rechtsverbindlich, so dass letztlich im Grunde gar nichts passierte.
"Ich bin besonders erfreut, dass wir uns auf die Einführung eines gemeinsamen Ladegeräts einigen konnten. Dies ist eine gute Nachricht für den Verbraucher und für die Umwelt. So können wir zu Hause Kabelsalat und in der Umwelt 51.000 Tonnen Elektromüll pro Jahr vermeiden", sagte die Berichterstatterin Barbara Weiler.
Der Gesetzentwurf wurde mit 550 Stimmen angenommen, bei 12 Gegenstimmen und 8 Enthaltungen. Er muss nun noch vom EU-Rat verabschiedet werden, was aber lediglich eine Formalie ist. Die Mitgliedstaaten müssen die Vorschriften dann innerhalb von zwei Jahren in nationales Recht umsetzen. Die Hersteller haben dann noch ein Jahr Zeit, sich auf die verbindliche Anwendung der neuen Vorschriften vorzubereiten.
Bis dahin wird allerdings noch einiges mehr zu tun sein. Es wird beispielsweise Aufgabe der Kommission sein, jetzt zu entscheiden, welche Arten von Systemen mit den einheitlichen Ladegeräten kompatibel sein müssen. Einen entsprechenden Katalog wird man in Brüssel unter Einbeziehung von Zuarbeiten aus den Mitgliedsstaaten der EU zusammenstellen.
Der erneute politische Vorstoß wurde nötig, weil ein entsprechendes Vorhaben zuletzt klar gescheitert war. Die EU-Kommission hatte hier zwar eine entsprechende Regelung vorangetrieben, allerdings konnten die Hersteller sie dazu bewegen, die Angelegenheit im Wesentlichen einer Selbstverpflichtung zu überlassen. Diese war nicht rechtsverbindlich, so dass letztlich im Grunde gar nichts passierte.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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