EU: Frust über weiter fehlende Universal-Ladegeräte
Das Europäische Parlament will endlich einheitliche Ladegeräte für Mobiltelefone durchgesetzt sehen. Die bisherigen Initiativen sind weitgehend ins Leere gelaufen.
So führte der Druck seitens der EU-Kommission, in diese Richtung zu gehen, zwar zu einer Selbstverpflichtung der Industrie - getan hat sich allerdings nur wenig. Zwar können inzwischen die meisten neuen Smartphones über einen Micro-USB-Anschluss aufgeladen werden, doch einerseits ist dies nicht bei allen Modellen der Fall und auch die Ladegeräte selbst unterscheiden sich teils.
"Wir fordern die Mitgliedsstaaten und die Hersteller auf, endlich ein Universal-Ladegerät zu schaffen und dem Kabel-Chaos bei Mobiltelefonen und Tablets ein Ende zu bereiten", erklärte Barbara Weiler, Berichterstatterin des Verbraucherschutz-Ausschusses des Europäischen Parlamentes, in dem sie für die SPD sitzt.
Grundsätzlich solle dafür gesorgt werden, dass zwischen den verschiedenen Geräten und dem Zubehör die Interoperabilität hergestellt wird. Dies gelte in erster Linie für Ladegeräte. Bereits dies würde helfen, auf Seiten der Verbraucher die Kosten und den anfallenden Müll zu reduzieren. Angesichts dessen, dass die Industrie selbst hier nicht vorankommt, sollten entsprechende gesetzliche Regelungen umgesetzt werden, hieß es aus dem Ausschuss.
Universell einsetzbare Ladegeräte würden es beispielsweise ermöglichen, dass beim Verlust des Originals beispielsweise jenes vom Vorgängermodell weiter verwendet wird. Der Verbraucher müsste sich so kein neues kaufen. Angesichts dessen, dass gerade Smartphones nicht über sonderlich lange Akkulaufzeiten verfügen, wäre es so auch einfacher, die Geräte unterwegs aufzuladen, wenn man das eigene Ladegerät einmal nicht mitgenommen hat. Öffentliche Ladestationen könnten so auch mit relativ geringem Aufwand an verschiedensten Stellen angeboten werden.
"Wir fordern die Mitgliedsstaaten und die Hersteller auf, endlich ein Universal-Ladegerät zu schaffen und dem Kabel-Chaos bei Mobiltelefonen und Tablets ein Ende zu bereiten", erklärte Barbara Weiler, Berichterstatterin des Verbraucherschutz-Ausschusses des Europäischen Parlamentes, in dem sie für die SPD sitzt.
Grundsätzlich solle dafür gesorgt werden, dass zwischen den verschiedenen Geräten und dem Zubehör die Interoperabilität hergestellt wird. Dies gelte in erster Linie für Ladegeräte. Bereits dies würde helfen, auf Seiten der Verbraucher die Kosten und den anfallenden Müll zu reduzieren. Angesichts dessen, dass die Industrie selbst hier nicht vorankommt, sollten entsprechende gesetzliche Regelungen umgesetzt werden, hieß es aus dem Ausschuss.
Universell einsetzbare Ladegeräte würden es beispielsweise ermöglichen, dass beim Verlust des Originals beispielsweise jenes vom Vorgängermodell weiter verwendet wird. Der Verbraucher müsste sich so kein neues kaufen. Angesichts dessen, dass gerade Smartphones nicht über sonderlich lange Akkulaufzeiten verfügen, wäre es so auch einfacher, die Geräte unterwegs aufzuladen, wenn man das eigene Ladegerät einmal nicht mitgenommen hat. Öffentliche Ladestationen könnten so auch mit relativ geringem Aufwand an verschiedensten Stellen angeboten werden.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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