Xbox One vs. PS4: Sony-Hardware hat Nase vorne
Eine für tiefgehende Hardware-Berichte und Benchmarks bekannte Seite hat die Next-Generation-Konsolen von Sony und Microsoft analysiert und sieht - nach derzeitigem Kenntnisstand - Vorteile bei der PS4.
Die Hardware-Spezialisten von AnandTech (via Neowin) sind bekannt für ausführliche und seitenlange Hardware-Analysen, nun hat man sich die beiden kommenden Konsolen von Microsoft und Sony genauer angesehen und kommt zum Schluss, dass, zumindest auf dem Papier, die PlayStation 4 die leistungsfähigere Hardware verbaut hat.
Siehe auch: Xbox One mit 8 Kernen, neuem Kinect & Controller
In vielen Belangen ähneln sich die beiden Geräte allerdings, dazu zählen etwa die Prozessoren, die auf AMD-Jaguar-Architektur basieren. Die CPUs haben jeweils acht Kerne und sind (vermutlich) mit 1,6 GHz getaktet. Unterschiede gibt es dagegen vor allem beim Grafikprozessor.
Auch bei der GPU gibt es zwar Überschneidungen, beide Systeme setzen auf die AMD-Architektur Graphics Core Next (GCN). Sony hat seine Grafikeinheit allerdings aufgemotzt, Microsoft bleibt etwas bis deutlich dahinter. So hat die Grafikeinheit der PlayStation 4 1152 Shader-Prozessoren bzw. GPU-Kerne, was 1,84 TFLOPS (Tera Floating Point Operations Per Second) an Leistung ergibt.
Siehe auch: PlayStation 4 - Mehr Informationen zur Hardware
Bei der Xbox One sind diese Werte geringer: Mit 768 GPU-Kernen kommt die Microsoft-Konsole auf einen Leistungswert von 1,23 TFLOPS. Damit bringt die PS4 theoretisch etwa 50 Prozent mehr Shader-Performance mit als die Xbox One.
Auch in Sachen Arbeitsspeicher gibt es Überschneidungen wie Unterschiede: Beide Systeme haben 8 GB verbaut, Sony und Microsoft differieren aber im Ansatz, wie die RAM implementiert sind. Die PS4 setzt auf GDDR5 RAM mit 5500 MHz und einer Bandbreite von 170,6 GB/s. Bei der Xbox One sind es DDR3-Einheiten mit 2133 MHz und 68,3 GB/s. Microsoft bettet allerdings zusätzlich 32 MB eSRAM ein, was nach wenig klingt, sich aber nach Ansicht von AnandTech stark auf das Puffern von Frames auswirken könnte.
Für eine abschließende Beurteilung der Hardware ist es derzeit zweifellos noch zu früh, die etwas zurückgeschraubten Specs dürften Microsoft aber bei zwei Faktoren helfen: Produktionskosten und Stromverbrauch. Nach Einschätzung von AnandTech würden diese Leistungsunterschiede anfangs kaum eine Rolle spielen und der Performance-Bonus der PS4 sich erst im Laufe der Zeit zeigen.
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In vielen Belangen ähneln sich die beiden Geräte allerdings, dazu zählen etwa die Prozessoren, die auf AMD-Jaguar-Architektur basieren. Die CPUs haben jeweils acht Kerne und sind (vermutlich) mit 1,6 GHz getaktet. Unterschiede gibt es dagegen vor allem beim Grafikprozessor.
Auch bei der GPU gibt es zwar Überschneidungen, beide Systeme setzen auf die AMD-Architektur Graphics Core Next (GCN). Sony hat seine Grafikeinheit allerdings aufgemotzt, Microsoft bleibt etwas bis deutlich dahinter. So hat die Grafikeinheit der PlayStation 4 1152 Shader-Prozessoren bzw. GPU-Kerne, was 1,84 TFLOPS (Tera Floating Point Operations Per Second) an Leistung ergibt.
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Auch in Sachen Arbeitsspeicher gibt es Überschneidungen wie Unterschiede: Beide Systeme haben 8 GB verbaut, Sony und Microsoft differieren aber im Ansatz, wie die RAM implementiert sind. Die PS4 setzt auf GDDR5 RAM mit 5500 MHz und einer Bandbreite von 170,6 GB/s. Bei der Xbox One sind es DDR3-Einheiten mit 2133 MHz und 68,3 GB/s. Microsoft bettet allerdings zusätzlich 32 MB eSRAM ein, was nach wenig klingt, sich aber nach Ansicht von AnandTech stark auf das Puffern von Frames auswirken könnte.
Für eine abschließende Beurteilung der Hardware ist es derzeit zweifellos noch zu früh, die etwas zurückgeschraubten Specs dürften Microsoft aber bei zwei Faktoren helfen: Produktionskosten und Stromverbrauch. Nach Einschätzung von AnandTech würden diese Leistungsunterschiede anfangs kaum eine Rolle spielen und der Performance-Bonus der PS4 sich erst im Laufe der Zeit zeigen.
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