Xbox One mit 8 Kernen, neuem Kinect & Controller
Microsoft hat anlässlich der Vorstellung der Xbox One auch ausführliche Details zur Hardware der neuen Spielkonsole veröffentlicht. Das Unternehmen setzt nach eigenen Angaben auf eine Kombination aus leistungsstarker Hardware, der Cloud und Unterhaltungs-Funktionen.
Die neue Xbox One verfügt über 8 Gigabyte Arbeitsspeicher und nutzt einen achtkernigen AMD-Prozessor, der über eine speziell für die Konsole entwickelte Grafikeinheit verfügt. Hinzu kommt eine 500-Gigabyte-Festplatte, die zusammen mit einem Blu-ray-Laufwerk verbaut wird. Außerdem werden N-WLAN mit WiFi-Direct und USB 3.0 unterstützt. Im Betrieb soll die Xbox One dank der neuen Hardware-Basis leise arbeiten. Zudem hat Microsoft die Möglichkeit geschaffen, Satelliten- und Kabel-Tuner per HDMI mit der Konsole zu verbinden. So lässt sich die Xbox One auch als TV-Plattform nutzen.
In Sachen Software setzt Microsoft auf "drei Betriebssysteme", wobei man den Kernel von Windows 8, die Xbox-Basis und eine Schnittstelle zum Umschalten zwischen den verschiedenen Plattformen kombiniert. Auf diese Weise kann die Xbox One angeblich die Vorteile der verschiedenen Welten nutzen. Der Nutzer kann bequem zwischen den verschiedenen Nutzungsmodi der neuen Xbox wechseln und dabei sogar Multitasking betreiben und App-Snapping-Features im Stil von Windows 8 nutzen, wobei Spiele und Internet-Inhalte nebeneinander angezeigt werden können.
Kinect "2"
Mit der neuen Xbox One führt Microsoft auch eine neue Generation seiner Bewegungssteuerung Kinect ein. Der Nutzer soll damit in die Lage versetzt werden, noch natürlicher mit der Konsole zu sprechen, statt wie bisher nur sehr eng definierte Kommandos geben zu können. Außerdem wird der User an seiner Stimme erkannt. Hinzu kommt, dass man mehr Mikrofone integriert hat.
Unter anderem verfügt die neue Kinect-Kamera über eine RGB-Kamera mit Full-HD-Auflösung, die Farbaufnahmen mit 30 Bildern pro Sekunde aufnimmt. Auf diese Weise wird nicht nur die genauere Erkennung von Bewegungen möglich, sondern auch hochauflösende Skype-Videogespräche sollen so realisiert werden. Die verbesserten Tiefensensoren der neuen Kinect-Generation sollen durch eine höhere Auflösung in der Lage sein, kleinste Bewegungen zu erkennen. Außerdem soll die Kamera sogar den Herzschlag des Nutzer erkennen können.
Die Kinect-Einheit strahlt zudem Infrarot-Licht aus und misst, wie viel Zeit vergeht, bis die reflektierten Photonen von der integrierten Infrarotkamera empfangen werden. Dadurch kann das System unter anderem bei schlechten Lichtverhältnissen zuverlässiger arbeiten und erkennt die Gesichter der Nutzer auch in der Dunkelheit.
Die Kinect-Einheit erkennt außerdem, wer im Raum ist und kann die Controller einzelnen Spielern zuordnen. Die Controller selbst haben eine LED-Leuchte integriert, die von Kinect ebenfalls erkannt und im Raum geortet werden kann. Angeblich kann man dadurch auf die bisher üblichen Login-Vorgänge weitgehend verzichten.
Die Software kann anhand der diversen eingehenden Daten auch erkennen, ob der Nutzer traurig, fröhlich oder neutral dreinschaut, das Spielgeschehen verfolgt, gerade spricht oder den Mund oder eines seiner Augen geöffnet oder geschlossen hat. Insgesamt werden bis zu sechs Spieler unterstützt, für die die Konsole allesamt anhand der oben genannten Informationen unterscheidet.
Der neue Controller der Xbox One wurde in mehr als 40 Punkten verändert. Unter anderem verfügt er über Force-Feedback-Funktionen in den Trigger-Buttons. Außerdem gibt es nun ein integriertes Batteriefach und eine verbesserte Ergonomie, zu der auch ein überarbeitetes D-Pad gehört. Der Controller wird künftig auch von der Kinect-Einheit erkannt, so dass man ihn im Spiel für bestimmte Aktionen nutzen kann.
Die von Microsoft veröffentlichten Informationen zu den allgemeinen Plänen für die Xbox One als "All-In-One System" haben wir in einem vorangegangenen Artikel zusammengefasst. Die neue Xbox One soll im weiteren Verlauf des Jahres auf den Markt kommen.
Siehe auch:
In Sachen Software setzt Microsoft auf "drei Betriebssysteme", wobei man den Kernel von Windows 8, die Xbox-Basis und eine Schnittstelle zum Umschalten zwischen den verschiedenen Plattformen kombiniert. Auf diese Weise kann die Xbox One angeblich die Vorteile der verschiedenen Welten nutzen. Der Nutzer kann bequem zwischen den verschiedenen Nutzungsmodi der neuen Xbox wechseln und dabei sogar Multitasking betreiben und App-Snapping-Features im Stil von Windows 8 nutzen, wobei Spiele und Internet-Inhalte nebeneinander angezeigt werden können.
Kinect "2"
Mit der neuen Xbox One führt Microsoft auch eine neue Generation seiner Bewegungssteuerung Kinect ein. Der Nutzer soll damit in die Lage versetzt werden, noch natürlicher mit der Konsole zu sprechen, statt wie bisher nur sehr eng definierte Kommandos geben zu können. Außerdem wird der User an seiner Stimme erkannt. Hinzu kommt, dass man mehr Mikrofone integriert hat.
Unter anderem verfügt die neue Kinect-Kamera über eine RGB-Kamera mit Full-HD-Auflösung, die Farbaufnahmen mit 30 Bildern pro Sekunde aufnimmt. Auf diese Weise wird nicht nur die genauere Erkennung von Bewegungen möglich, sondern auch hochauflösende Skype-Videogespräche sollen so realisiert werden. Die verbesserten Tiefensensoren der neuen Kinect-Generation sollen durch eine höhere Auflösung in der Lage sein, kleinste Bewegungen zu erkennen. Außerdem soll die Kamera sogar den Herzschlag des Nutzer erkennen können.
Die Kinect-Einheit strahlt zudem Infrarot-Licht aus und misst, wie viel Zeit vergeht, bis die reflektierten Photonen von der integrierten Infrarotkamera empfangen werden. Dadurch kann das System unter anderem bei schlechten Lichtverhältnissen zuverlässiger arbeiten und erkennt die Gesichter der Nutzer auch in der Dunkelheit.
Die Kinect-Einheit erkennt außerdem, wer im Raum ist und kann die Controller einzelnen Spielern zuordnen. Die Controller selbst haben eine LED-Leuchte integriert, die von Kinect ebenfalls erkannt und im Raum geortet werden kann. Angeblich kann man dadurch auf die bisher üblichen Login-Vorgänge weitgehend verzichten.
Die Software kann anhand der diversen eingehenden Daten auch erkennen, ob der Nutzer traurig, fröhlich oder neutral dreinschaut, das Spielgeschehen verfolgt, gerade spricht oder den Mund oder eines seiner Augen geöffnet oder geschlossen hat. Insgesamt werden bis zu sechs Spieler unterstützt, für die die Konsole allesamt anhand der oben genannten Informationen unterscheidet.
Der neue Controller der Xbox One wurde in mehr als 40 Punkten verändert. Unter anderem verfügt er über Force-Feedback-Funktionen in den Trigger-Buttons. Außerdem gibt es nun ein integriertes Batteriefach und eine verbesserte Ergonomie, zu der auch ein überarbeitetes D-Pad gehört. Der Controller wird künftig auch von der Kinect-Einheit erkannt, so dass man ihn im Spiel für bestimmte Aktionen nutzen kann.
Die von Microsoft veröffentlichten Informationen zu den allgemeinen Plänen für die Xbox One als "All-In-One System" haben wir in einem vorangegangenen Artikel zusammengefasst. Die neue Xbox One soll im weiteren Verlauf des Jahres auf den Markt kommen.
Siehe auch:
- Xbox One mit 8 Kernen, neuem Kinect & Controller
- Xbox One - Microsofts Wohnzimmer-Revolution
- Xbox One: Keine Abwärtskompatibilität zur Xbox 360
- Xbox One: Microsoft will "All-in-One-Erlebnis" bieten
- Xbox Live erhält mit neuer Konsole Update
- Xbox One - CoD: Ghosts & mehr Spiele angekündigt
- Alle News, Videos und Fotos im großen Xbox One Special
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