Volkswagen ID.Every1: Das ist VWs 20.000-Euro Elektroauto
Kann ein Elektroauto wirklich für 20.000 Euro gebaut werden? VW glaubt daran und präsentiert mit dem ID. Every1 einen kompakten Stromer, der 2027 auf den Markt kommen soll. Käufer müssen jedoch Kompromisse eingehen.
Der kompakte Elektro-Kleinwagen soll laut den derzeitigen Plänen ab 2027 als Serienmodell auf den Markt kommen - zu einem Grundpreis von rund 20.000 Euro.
Mit einer Länge von 3,88 Metern positioniert sich der ID. Every1 dabei zwischen dem ehemaligen VW up! und dem aktuellen Polo.
Trotz der kompakten Abmessungen verspricht VW ein großzügiges Platzangebot für vier Personen und ein Kofferraumvolumen von 305 Litern. Möglich macht das der neue modulare E-Antriebsbaukasten (MEB) mit Frontantrieb. Dabei handelt es sich um eine verkürzte und vereinfachte Version der MEB-Plattform, die als "MEB Entry" bezeichnet wird und speziell für kompakte Elektrofahrzeuge entwickelt wurde.
Die Reichweite gibt der Hersteller mit mindestens 250 Kilometern an - für viele Stadtbewohner und Pendler dürfte das ausreichen. Zum Vergleich: Das bereits 2023 vorgestellte Konzeptfahrzeug ID.2all, das auf derselben Plattform basiert, aber in einem höheren Preissegment angesiedelt ist, soll mit einer Reichweite von 450 Kilometern und einer Leistung von 166 kW (223 PS) deutlich großzügiger ausgestattet sein.
Ob VW den anvisierten Preis von 20.000 Euro tatsächlich halten kann, bleibt aber noch abzuwarten. Der größte Kostentreiber bei Elektroautos ist nach wie vor die Batterie. Experten sehen das Preisziel daher kritisch.
Zudem drängen bereits jetzt zahlreiche Konkurrenten mit günstigen Elektromodellen auf den Markt. Renault, Stellantis und chinesische Hersteller könnten VW bis 2027 den Rang ablaufen. Die Wolfsburger müssen also nicht nur die Kosten im Griff behalten, sondern auch das richtige Timing finden.
Was haltet ihr vom ID. Every1? Könnte so ein günstiges Elektroauto euer Interesse wecken? Oder seht ihr noch Hürden bei der E-Mobilität? Teilt eure Gedanken gerne in den Kommentaren!
Siehe auch:
Elektro-Kleinwagen für die Massen
Volkswagen hat nun endlich die seit Jahren versprochene erschwingliche Elektromobilität im Visier - und zwar mit einem spannenden Konzept, zu dem der Konzern schon im Februar etwas verraten hatte. Mit der Studie ID. Every1 gibt der Konzern einen konkreten Ausblick auf sein kommendes Einstiegsmodell.Der kompakte Elektro-Kleinwagen soll laut den derzeitigen Plänen ab 2027 als Serienmodell auf den Markt kommen - zu einem Grundpreis von rund 20.000 Euro.
Mit einer Länge von 3,88 Metern positioniert sich der ID. Every1 dabei zwischen dem ehemaligen VW up! und dem aktuellen Polo.
Trotz der kompakten Abmessungen verspricht VW ein großzügiges Platzangebot für vier Personen und ein Kofferraumvolumen von 305 Litern. Möglich macht das der neue modulare E-Antriebsbaukasten (MEB) mit Frontantrieb. Dabei handelt es sich um eine verkürzte und vereinfachte Version der MEB-Plattform, die als "MEB Entry" bezeichnet wird und speziell für kompakte Elektrofahrzeuge entwickelt wurde.
Der ID. Every1 ist das letzte Puzzleteil auf unserem Weg zur breitesten Modellauswahl im Volumensegment. Wir bieten dann für jeden Kunden das passende Auto mit passendem Antrieb - inklusive bezahlbarer vollelektrischer Einstiegsmobilität.
VW ID.Every1: Volkswagen zeigt sein neues E-Auto Konzept
Kompromisse bei Technik und Ausstattung
Um den ambitionierten Preis von 20.000 Euro zu erreichen, muss VW jedoch Kompromisse eingehen. So leistet der Elektromotor lediglich 70 kW (95 PS) und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h.Die Reichweite gibt der Hersteller mit mindestens 250 Kilometern an - für viele Stadtbewohner und Pendler dürfte das ausreichen. Zum Vergleich: Das bereits 2023 vorgestellte Konzeptfahrzeug ID.2all, das auf derselben Plattform basiert, aber in einem höheren Preissegment angesiedelt ist, soll mit einer Reichweite von 450 Kilometern und einer Leistung von 166 kW (223 PS) deutlich großzügiger ausgestattet sein.
Preisziel eine große Herausforderung
Beim Design setzt VW auf klare Linien und bekannte Elemente. Die kurze Motorhaube und breiten Radhäuser verleihen dem Every1 einen sportlichen Look. Im Innenraum herrscht Minimalismus vor, mit frei stehendem Display und digitaler Instrumentenanzeige. Eine neue Software-Architektur soll lebenslange Updates ermöglichen.Ob VW den anvisierten Preis von 20.000 Euro tatsächlich halten kann, bleibt aber noch abzuwarten. Der größte Kostentreiber bei Elektroautos ist nach wie vor die Batterie. Experten sehen das Preisziel daher kritisch.
Zudem drängen bereits jetzt zahlreiche Konkurrenten mit günstigen Elektromodellen auf den Markt. Renault, Stellantis und chinesische Hersteller könnten VW bis 2027 den Rang ablaufen. Die Wolfsburger müssen also nicht nur die Kosten im Griff behalten, sondern auch das richtige Timing finden.
Was haltet ihr vom ID. Every1? Könnte so ein günstiges Elektroauto euer Interesse wecken? Oder seht ihr noch Hürden bei der E-Mobilität? Teilt eure Gedanken gerne in den Kommentaren!
Was ist der VW ID. Every1?
Der VW ID. Every1 ist eine Studie, die einen Ausblick auf Volkswagens elektrisches Einstiegsmodell gibt. Er soll als Serienversion 2027 für rund 20.000 Euro auf den Markt kommen und positioniert sich als Nachfolger des VW Up! im Kleinwagensegment.
Mit einer Länge von 3,88 Metern ist der Every1 größer als der frühere Up! (3,60 m), aber kleiner als der Polo (4,07 m) und der ebenfalls geplante ID. 2all (4,05 m). Der Name "Every1" (ausgesprochen "Everyone") unterstreicht den Anspruch von VW, Elektromobilität für alle erschwinglich zu machen.
Mit einer Länge von 3,88 Metern ist der Every1 größer als der frühere Up! (3,60 m), aber kleiner als der Polo (4,07 m) und der ebenfalls geplante ID. 2all (4,05 m). Der Name "Every1" (ausgesprochen "Everyone") unterstreicht den Anspruch von VW, Elektromobilität für alle erschwinglich zu machen.
Welche Leistungsdaten bietet er?
Der ID. Every1 wird von einem neu entwickelten Elektromotor mit 70 kW (95 PS) angetrieben, der an der Vorderachse sitzt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 130 km/h, was für einen Stadtflitzer durchaus ausreichend ist.
Die Reichweite gibt Volkswagen mit mindestens 250 Kilometern an. Zu den Akkugrößen und Technologien hat VW bislang keine konkreten Angaben gemacht. Der Kleinwagen basiert auf dem neuen Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) mit Frontantrieb, der eine optimale Raumausnutzung bei kompakten Außenmaßen ermöglichen soll.
Die Reichweite gibt Volkswagen mit mindestens 250 Kilometern an. Zu den Akkugrößen und Technologien hat VW bislang keine konkreten Angaben gemacht. Der Kleinwagen basiert auf dem neuen Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) mit Frontantrieb, der eine optimale Raumausnutzung bei kompakten Außenmaßen ermöglichen soll.
Wann kommt der ID. Every1 auf den Markt?
Die Serienversion des Every1 soll 2027 auf den Markt kommen. Sie ist Teil der Electric Urban Car Family von Volkswagen, zu der auch der ID. 2all gehört, der bereits 2026 in der 25.000-Euro-Klasse starten soll.
Beide Modelle basieren auf dem neu konzipierten modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) mit Frontantrieb und werden markenübergreifend unter dem organisatorischen Dach der Brand Group Core entwickelt. Der ID. Every1 wird als erstes Modell im gesamten Konzern eine grundlegend neue, besonders leistungsfähige Software-Architektur nutzen.
Beide Modelle basieren auf dem neu konzipierten modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) mit Frontantrieb und werden markenübergreifend unter dem organisatorischen Dach der Brand Group Core entwickelt. Der ID. Every1 wird als erstes Modell im gesamten Konzern eine grundlegend neue, besonders leistungsfähige Software-Architektur nutzen.
Kann VW den Preis von 20.000 Euro halten?
Die Einhaltung des angekündigten Preises von rund 20.000 Euro stellt für Volkswagen eine große Herausforderung dar. Der größte Kostentreiber bei Elektrofahrzeugen bleibt die Batterie, die bei einem Kleinwagen besonders stark ins Gewicht fällt.
Laut Autoexperten kann allein die Batterie eines Fahrzeugs rund 7.500 Euro oder mehr kosten, was bei einem Kleinwagen massiv durchschlägt. VW setzt darauf, dass die Batteriepreise bis 2027 sinken werden. Sollten die Kosten jedoch hoch bleiben, könnte die Kalkulation nicht aufgehen - ein Risiko, das sich VW angesichts des Wettbewerbsdrucks kaum leisten kann.
Laut Autoexperten kann allein die Batterie eines Fahrzeugs rund 7.500 Euro oder mehr kosten, was bei einem Kleinwagen massiv durchschlägt. VW setzt darauf, dass die Batteriepreise bis 2027 sinken werden. Sollten die Kosten jedoch hoch bleiben, könnte die Kalkulation nicht aufgehen - ein Risiko, das sich VW angesichts des Wettbewerbsdrucks kaum leisten kann.
Kommt der ID. Every1 zu spät?
Mit dem geplanten Marktstart 2027 könnte der ID. Every1 tatsächlich spät dran sein. Während VW noch plant, bringen andere Hersteller bereits günstige Elektromodelle auf den Markt. Besonders Renault, der Stellantis-Konzern und chinesische Hersteller drängen mit preiswerten Elektroautos in den europäischen Markt.
Es bleibt daher die Frage, ob 2027 noch früh genug ist oder ob die Konkurrenz bis dahin bereits etablierte Angebote im Segment der günstigen Elektrokleinwagen haben wird. In diesem Fall wäre das "E-Auto für alle" möglicherweise nur noch ein E-Auto unter vielen, was die Marktchancen des Every1 schmälern könnte.
Es bleibt daher die Frage, ob 2027 noch früh genug ist oder ob die Konkurrenz bis dahin bereits etablierte Angebote im Segment der günstigen Elektrokleinwagen haben wird. In diesem Fall wäre das "E-Auto für alle" möglicherweise nur noch ein E-Auto unter vielen, was die Marktchancen des Every1 schmälern könnte.
Zusammenfassung
- VW präsentiert ID. Every1 als Konzept für günstiges E-Auto ab 2027
- Kompakter Stromer soll zu einem Grundpreis von rund 20.000 Euro kommen
- 3,88 Meter lang, Platz für vier Personen, 305 Liter Kofferraumvolumen
- Basiert auf neuem 'MEB Entry'-Baukasten speziell für kompakte E-Autos
- Kompromisse: 70 kW Leistung, 130 km/h Höchstgeschwindigkeit, 250 km Reichweite
- Minimalistisches Design innen und außen, neue Software-Architektur
- Experten sehen Preisziel kritisch, Konkurrenz könnte VW zuvorkommen
Siehe auch:
- Kehrtwende in Ingolstadt: Audi ändert Modellnamen erneut
- Preiswerte E-Autos: Dacia Sandero wird 2027 zum Billig-Stromer
- Honda & Nissan: Zusammenschluss der japanischen Autobauer fällt aus
- E-Autos: Kaufland und Lidl machen Laden beim Einkauf billiger
- Winter auf der Autobahn: ADAC testet realistische E-Auto-Reichweiten
Thema:
Videos zum Thema Elektroautos
- BMW i3: Das Design des neuen Elektroautos wird vorgestellt
- Super Bowl 2026: VW holt eine Kult-Kampagne der 90er zurück
- BMW im Test: Der iX3 der "Neuen Klasse" ist dynamisch und schwer
- Fast wie K.I.T.T.: BYD-Supercar Yangwang U9 springt über Schlagloch
- ID.Code: VW stellt futuristischen SUV mit spezieller Ausrichtung vor
Beliebt im Preisvergleich
- Sommerreifen:
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Neue Microsoft-Geräte: Surface Pro und Surface Laptop sind da
- Tesla Cybercab: Batteriegröße, Gewicht und Leistung bestätigt
- Apple iPhone 18: Zulieferer bestätigt die Verschiebung auf 2027
- Wahnsinns-Deal: Samsung Galaxy S26 Ultra mit 50 GB Telekom-Tarif
- Was Tesla nicht schafft, setzt Xiaomi um, und stellt Laderoboterarm vor
- Aktionäre klagen: Ist Microsofts KI- & Cloud-Boom auf Lügen gebaut?
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Die BCON26, das größte Treffen von Blender-Experten
d-hubs - Gestern 14:09 Uhr -
dav2d: ein sehr schneller plattformübergreifender AV2 decoder
d-hubs - Vorgestern 15:26 Uhr -
Neues von Proxmox, dem Virtualisieurngsspezialisten
d-hubs - Vorgestern 10:53 Uhr -
#FLOCK ´26: die Flock to Fedora Project Conference
d-hubs - 14.06. 16:05 Uhr -
DigiKam: das Open-Source-Fotoverwaltungsprogramm
d-hubs - 13.06. 13:22 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
















Alle Kommentare zu dieser News anzeigen