Honda & Nissan: Zusammenschluss der japanischen Autobauer fällt aus
Der Zusammenschluss von Honda und Nissan ist offenbar geplatzt. Die beiden japanischen Konzerne konnten sich laut Medienberichten nicht darauf einigen, welche Struktur ein gemeinsames Unternehmen haben sollte. Honda wollte Nissan offenbar zu einer Tochterfirma machen.
Vor einigen Wochen hatten Honda und Nissan angekündigt, dass man sich zu einem der größten Autokonzerne der Welt zusammenschließen wolle. Es war vorgesehen, eine gemeinsame Holding-Firma zu schaffen und auf breiter Front bei der Entwicklung und Produktion neuer Fahrzeuge zu kooperieren. Vor allem bei der Entwicklung und Produktion von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen wollte man zusammenarbeiten.
Dies sorgte bei Nissan offenbar für massive Ablehnung, weshalb sich der Aufsichtsrat laut einer Quelle der Nachrichtenagentur Reuters mittlerweile dafür entschieden hat, die Gespräche mit Honda zu beenden. Von Honda und Nissan hieß es in getrennten Stellungnahmen, dass die Medienberichte nicht auf offiziellen Informationen basieren würden und man weiterhin darauf abziele, sich bis Mitte Februar auf einen gemeinsamen Fahrplan zu einigen, der dann auch bekannt gegeben werden soll.
Gerade bei Nissan kriselt es schon länger. Das Unternehmen leidet unter starken Rückgängen beim Absatz von Fahrzeugen in den USA und China. Als Reaktion darauf hatte man schon vor einigen Monaten die Entlassung von etwa 9000 Mitarbeitern und eine weltweite Verkleinerung der Produktionskapazitäten um etwa 20 Prozent angekündigt.
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Nissan will nicht die zweite Geige spielen
Wie unter anderem der japanische Wirtschaftsdienst Nikkei Asia unter Berufung auf Quellen bei den beiden beteiligten Parteien berichtet, ist der Zusammenschluss der Autokonzerne Honda und Nissan vorerst vom Tisch. Die Verhandlungen rund um die Zusammenlegung der beiden strauchelnden Autohersteller sollen abgebrochen worden sein.Vor einigen Wochen hatten Honda und Nissan angekündigt, dass man sich zu einem der größten Autokonzerne der Welt zusammenschließen wolle. Es war vorgesehen, eine gemeinsame Holding-Firma zu schaffen und auf breiter Front bei der Entwicklung und Produktion neuer Fahrzeuge zu kooperieren. Vor allem bei der Entwicklung und Produktion von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen wollte man zusammenarbeiten.
Statt Partner nur noch Tochter
Bei Honda änderte man die Pläne offenbar während der Verhandlungsphase, in der eigentlich die Details für das gemeinsame Vorhaben besprochen werden sollten. Statt zusammen mit Nissan eine Holding-Firma einzurichten, sollte der kleinere der beiden Partner einfach zu einem Tochterunternehmen gemacht werden, heißt es.Dies sorgte bei Nissan offenbar für massive Ablehnung, weshalb sich der Aufsichtsrat laut einer Quelle der Nachrichtenagentur Reuters mittlerweile dafür entschieden hat, die Gespräche mit Honda zu beenden. Von Honda und Nissan hieß es in getrennten Stellungnahmen, dass die Medienberichte nicht auf offiziellen Informationen basieren würden und man weiterhin darauf abziele, sich bis Mitte Februar auf einen gemeinsamen Fahrplan zu einigen, der dann auch bekannt gegeben werden soll.
Gerade bei Nissan kriselt es schon länger. Das Unternehmen leidet unter starken Rückgängen beim Absatz von Fahrzeugen in den USA und China. Als Reaktion darauf hatte man schon vor einigen Monaten die Entlassung von etwa 9000 Mitarbeitern und eine weltweite Verkleinerung der Produktionskapazitäten um etwa 20 Prozent angekündigt.
Zusammenfassung
- Geplante Fusion von Honda und Nissan scheitert an Strukturfragen
- Honda wollte Nissan zu Tochterunternehmen machen, was auf Ablehnung stieß
- Ursprünglich war eine gemeinsame Holding-Firma geplant
- Kooperation sollte Entwicklung von Elektrofahrzeugen vorantreiben
- Nissan beendet Gespräche, beide Unternehmen dementieren offiziell
- Nissan kämpft mit Absatzrückgängen in den USA und China
- Nissan plant Entlassungen und Reduzierung der Produktionskapazitäten
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