Touch war ein Fehler: VW bringt physische Knöpfe in alle Modelle zurück
Der Automobilkonzern Volkswagen hat entschieden, in künftigen Modellen wieder vermehrt physische Knöpfe einzusetzen, nachdem in den vergangenen Jahren Touchscreens bevorzugt wurden. Damit wolle man eine Fehlentscheidung korrigieren, hieß es.
Das bedeutet jedoch nicht, dass Touchscreens in Volkswagen-Modellen komplett verschwinden. Vielmehr sollen die wichtigsten Alltagsfunktionen wieder über klassische Knöpfe gesteuert werden können. Diese Neuerung wird erstmals im ID.2all eingeführt, einem erschwinglicheren Elektroauto, das speziell für den europäischen Markt entwickelt wurde. Dieses soll voraussichtlich zum Ende dieses Jahres auf den Markt kommen.
Auch andere Hersteller setzen wieder verstärkt auf physische Bedienelemente. Hyundai kündigte im vergangenen Jahr an, wesentliche Funktionen wie Lautstärkeregelung und Klimasteuerung weiterhin über Tasten und Drehregler bereitzustellen. Laut Hyundais Chefdesigner hat dies erhebliche Sicherheitsvorteile, da haptische Bedienelemente intuitiver und schneller zu bedienen seien.
Regulierungsbehörden in Europa unterstützen diesen Rückkehr-Trend. Ab dem 1. Januar 2026 müssen neue Autos, die die höchste Sicherheitsbewertung des European New Car Assessment Programme (NCAP) erhalten wollen, bestimmte Funktionen - darunter Hupe, Scheibenwischer, Blinker, Warnblinkanlage und SOS-Notruf - über physische Tasten oder Schalter erreichbar machen.
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"Ein Auto ist kein Smartphone"
In einem Interview mit dem Fachmagazin Autocar erklärte Andreas Mindt, Designchef des Unternehmens: "Ab dem ID.2all werden wir fünf zentrale Funktionen wieder mit physischen Tasten ausstatten - die Lautstärke, die Heizung für beide Fahrzeugseiten, die Lüftung sowie die Warnblinkanlage." Er sagte weiter: "Ein Auto ist kein Smartphone."Das bedeutet jedoch nicht, dass Touchscreens in Volkswagen-Modellen komplett verschwinden. Vielmehr sollen die wichtigsten Alltagsfunktionen wieder über klassische Knöpfe gesteuert werden können. Diese Neuerung wird erstmals im ID.2all eingeführt, einem erschwinglicheren Elektroauto, das speziell für den europäischen Markt entwickelt wurde. Dieses soll voraussichtlich zum Ende dieses Jahres auf den Markt kommen.
Auch andere Hersteller setzen wieder verstärkt auf physische Bedienelemente. Hyundai kündigte im vergangenen Jahr an, wesentliche Funktionen wie Lautstärkeregelung und Klimasteuerung weiterhin über Tasten und Drehregler bereitzustellen. Laut Hyundais Chefdesigner hat dies erhebliche Sicherheitsvorteile, da haptische Bedienelemente intuitiver und schneller zu bedienen seien.
Mehr Sicherheit
Eine 2022 durchgeführte Studie des schwedischen Automagazins Vi Bilägare bestätigte diese Annahme. Demnach führen klassische Knöpfe zu einer deutlich geringeren Ablenkung beim Fahren. Teilnehmer der Studie waren in der Lage, einfache Aufgaben wie das Einstellen des Radiosenders oder die Anpassung der Temperatur mit physischen Tasten schneller und sicherer zu erledigen als mit Touchscreens.Regulierungsbehörden in Europa unterstützen diesen Rückkehr-Trend. Ab dem 1. Januar 2026 müssen neue Autos, die die höchste Sicherheitsbewertung des European New Car Assessment Programme (NCAP) erhalten wollen, bestimmte Funktionen - darunter Hupe, Scheibenwischer, Blinker, Warnblinkanlage und SOS-Notruf - über physische Tasten oder Schalter erreichbar machen.
Zusammenfassung
- VW führt in künftigen Modellen wieder vermehrt physische Knöpfe ein
- Fünf zentrale Funktionen erhalten im ID.2all wieder physische Tasten
- Touchscreens bleiben, wichtige Alltagsfunktionen über Knöpfe steuerbar
- Andere Hersteller setzen ebenfalls verstärkt auf physische Bedienelemente
- Studie belegt geringere Ablenkung beim Fahren durch klassische Knöpfe
- Regulierungsbehörden unterstützen Trend zu physischen Bedienelementen
- Ab 1. Januar 2026 neue NCAP-Anforderungen für Sicherheitsbewertungen
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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