Ex-Microsoft-Entwickler schimpft über die Windows 11-Performance

Mit Windows 11 und auch dem Vorgänger Windows 10 wollte Microsoft nicht nur die Benutzeroberfläche modernisieren und verbessern, sondern auch die Leistung des Systems optimieren. Gelungen ist das aber nur bedingt, wie auch ein ehemaliger Windows-Entwickler meint.
Microsoft, Windows 11, Updates, Upgrade, Microsoft Windows 11, 22h2, Windows 11 Update, Windows 11 22H2, Windows 11 Updates, Windows 11 Logo
Microsoft

Modernes Betriebssystem auf moderner Hardware?

Mit Windows 11 hat Microsoft nicht nur diverse Software-Änderungen vorgenommen, der Redmonder Konzern hat auch die Hardware-Voraussetzungen angepasst. Konkret bedeutet das, dass so mancher älterer Prozessor nicht mehr in der Liste unterstützter CPUs aufscheint. Daraus könnte man schließen, dass die meisten Windows-Systeme heutzutage mit halbwegs modernen CPUs laufen, dazu kommt, dass auch der Arbeitsspeicher nicht weniger und SSDs auch schon so etwas wie Standard sind.

Dennoch kommt es immer wieder zu Performance-Problemen, das ist auch der Grund, warum sich der ehemalige Microsoft-Entwickler Andy Young entschloss, sich über Windows 11 auf Twitter bzw. X zu beschweren (via Neowin).

Startmenü "komisch schlecht"

"Das Windows 11-Startmenü ist komödiantisch schlecht" schreibt Young und zeigt auch ein Video, in dem die Performance-Einbrüche zu sehen sind. Er merkt dabei an, dass es definitiv nicht an der Hardware liegen könne: "Dieser Rechner hat eine 1600-Dollar-Core-i9-CPU und 128 GB RAM und das ist die Leistung, die ich oft bekomme." Schließlich fragt er sich: "Was ist in Redmond los?"

In einem späteren Beitrag stellt Young klar, dass er nicht bloß ein Microsoft-Hasser sei: "Um es klar zu sagen: Ich liebe Windows. Ich habe Teile davon mitentwickelt. Ich möchte, dass es wieder so gut wird wie früher. Wenn die Daten darauf hindeuten, dass die von Ihnen entwickelte Software einen erheblichen Prozentsatz der Benutzer frustriert, bedeutet das, dass es noch viel zu tun gibt."

In den Antworten gibt es allerdings mehrere Tipps, wie man die Startmenü-Performance etwas verbessern kann, ein Nutzer empfiehlt, in der Registry folgenden Pfad zu suchen:

Computer\HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop

Dort sollte man bei "MenuShowDelay" den Wert auf 0 stellen, das soll bereits eine Verbesserung zur Folge haben. Eine weitere mögliche Erklärung ist, dass Windows 11 im Startmenü auch stets Websuchen über Bing durchführt, was die Geschwindigkeit ebenfalls nicht verbessert.

Zusammenfassung
  • Windows 11 optimiert nur bedingt Leistung und Oberfläche
  • Hardware-Anforderungen schließen ältere CPUs aus
  • Performance-Probleme trotz moderner Hardware vorhanden
  • Ex-Entwickler Young kritisiert Startmenü-Performance von Windows 11
  • Young betont seine Liebe zu Windows und Wunsch nach Verbesserung
  • Tipps zur Verbesserung der Startmenü-Performance gegeben
  • Bing-Websuchen als mögliche Performance-Bremse

Siehe auch:
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!