Amazon streicht Funktionen:
Viele Fire-TV-Apps jetzt unbrauchbar
Heimlich, still und leise streicht Amazon eine Android-Grundfunktion seiner Fire-TV-Sticks und macht damit diverse Apps unbrauchbar. Zudem verhindert das Zwangsupdate, dass Nutzer den mittlerweile werbelastigen Startbildschirm mit alternativen Launchern umgehen können.
Wie AFTVnews berichtet, wird mit dem Fire TV-Update 7.6.6.9 (Fire OS 7) und 8.1.0.3 (Fire OS 8) die Möglichkeit blockiert, lokale ADB-Verbindungen herzustellen und entsprechende Befehle auszuführen. Ob in Zukunft auch ältere Geräte mit Fire OS 6 oder Fire OS 5 betroffen sein werden, ist bislang unklar. Verbindungen zu externen Geräten, wie Smartphones und PCs, können allerdings weiter via ADB erfolgen.
Amazon begründet die Änderungen bzw. die Sperrung von lokalen ADB-Verbindungen mit Sicherheitsbedenken, die bisher von keinem anderen konkurrierenden Unternehmen hinsichtlich der Android-Grundfunktion geäußert wurden. AFTVnews hingegen geht davon aus, dass das Update vorrangig darauf abzielt, Manipulationen am Startbildschirm der Fire TV (Sticks) weiter einzuschränken und entsprechend die Installation alternativer Launcher zu verhindern.
Seit mehreren Monaten nutzt Amazon den Homescreen als Werbeleinwand, spielt hier großflächig Produktempfehlungen aus dem eigenen Online-Shop aus, integriert Werbewidgets und startet zudem mit Vollbild-Werbevideos bei jedem Start der Fire TVs. Im Gegensatz zur Werbeflut dürfte Otto Normalverbraucher von den ADB-Änderungen nur wenig zu spüren bekommen. Versierten Nutzern werden hingegen Steine in den Weg gelegt.
Amazon Fire TV-Sticks reduziert Jetzt im Shop von Media Markt
Siehe auch:
Alles für die Sicherheit ... und Werbung
Es ist kein Geheimnis, dass sich Amazon langsam aber sicher von Fire OS und dem Unterbau des Android Open Source Project (AOSP) verabschieden wird, um auf das eigene Vega OS zu wechseln. Allerdings haben Entwickler nicht damit gerechnet, dass der Online-Händler zuvor grundlegende Android-Funktionen per Zwangsupdate streicht und einer Handvoll beliebter Apps einen Riegel vorschiebt.Wie AFTVnews berichtet, wird mit dem Fire TV-Update 7.6.6.9 (Fire OS 7) und 8.1.0.3 (Fire OS 8) die Möglichkeit blockiert, lokale ADB-Verbindungen herzustellen und entsprechende Befehle auszuführen. Ob in Zukunft auch ältere Geräte mit Fire OS 6 oder Fire OS 5 betroffen sein werden, ist bislang unklar. Verbindungen zu externen Geräten, wie Smartphones und PCs, können allerdings weiter via ADB erfolgen.
Entwicklern werden Steine in den Weg gelegt
Die Android Debug Bridge (ADB) ist seit der Einführung der Fire TVs im Jahr 2014 fester Bestandteil von Fire OS und wird von Apps unter anderem dafür genutzt, um fortgeschrittene Aufgaben durchzuführen. Beliebt ist etwa das Beenden von laufenden Apps und das Freigeben von internem Speicherplatz durch das Löschen des App-Caches. Diese Funktionen setzen eine ADB-Verbindung voraus und werden von populären Apps wie TDUK APP Killer und TDUK APP Cache Cleaner des YouTubers TechDoctorUK ermöglicht.Amazon begründet die Änderungen bzw. die Sperrung von lokalen ADB-Verbindungen mit Sicherheitsbedenken, die bisher von keinem anderen konkurrierenden Unternehmen hinsichtlich der Android-Grundfunktion geäußert wurden. AFTVnews hingegen geht davon aus, dass das Update vorrangig darauf abzielt, Manipulationen am Startbildschirm der Fire TV (Sticks) weiter einzuschränken und entsprechend die Installation alternativer Launcher zu verhindern.
Seit mehreren Monaten nutzt Amazon den Homescreen als Werbeleinwand, spielt hier großflächig Produktempfehlungen aus dem eigenen Online-Shop aus, integriert Werbewidgets und startet zudem mit Vollbild-Werbevideos bei jedem Start der Fire TVs. Im Gegensatz zur Werbeflut dürfte Otto Normalverbraucher von den ADB-Änderungen nur wenig zu spüren bekommen. Versierten Nutzern werden hingegen Steine in den Weg gelegt.
Amazon Fire TV-Sticks reduziert Jetzt im Shop von Media Markt
Zusammenfassung
- Amazon streicht Android-Funktion bei Fire-TV-Sticks
- Viele Apps durch Fire OS 7 und 8 Update nutzlos
- ADB-Verbindungen für lokale Geräte blockiert
- Entwickler durch Änderungen eingeschränkt
- Amazon begründet mit Sicherheitsbedenken
- Werbevideos und -widgets auf Startbildschirm
Siehe auch:
- Amazon verschweigt: beste Qualität bei Prime Video nur mit Aufpreis
- Konsumenten klagen: Amazon versteckt "absichtlich" die besten Deals
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Thema:
Amazon Fire-Videos
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