Flut chinesischer E-Autos: EU meint, dass die Elektroautos zu billig sind
Die chinesischen Elektroautobauer sind auch in Deutschland und Europa stark auf dem Vormarsch und man kann sogar davon sprechen, dass sie den Markt aufmischen. Das ruft nun auch die EU regulativ auf den Plan, denn man will staatliche Subventionen unter die Lupe nehmen.
Letzteres sorgt bei der EU für einiges an Kopfzerbrechen, wie nun Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei ihrer alljährlichen Rede zur Lage der EU im Europaparlament in Straßburg sagte: "Die globalen Märkte werden jetzt mit billigeren Elektroautos überschwemmt. Und ihr Preis wird durch enorme staatliche Subventionen künstlich niedrig gehalten."
Laut von der Leyen verzerrt das den Wettbewerb, die EU-Kommissionspräsidentin kündigte als Folge eine Wettbewerbsuntersuchung an. Diese könnte Strafzölle zur Folge haben. Im Zuge der Antisubventionsuntersuchung zu Elektrofahrzeugen aus China sagte Ursula von der Leyen: "Europa ist offen für Wettbewerb. Nicht für einen Wettlauf nach unten."
Die chinesischen Hersteller reagieren mit ihrer Preisoffensive im Westen auf die immer härtere Konkurrenz auf dem heimischen Markt und auch ein nachlassendes Wachstum.
In Europa ist das Wachstum der chinesischen Hersteller signifikant: Denn wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die Automobilberatung Inovev berichtet, stammen in diesem Jahr acht Prozent der Elektroautos in der EU von chinesischen Marken. Im letzten Jahr waren es sechs Prozent, 2021 waren es vier Prozent.
Siehe auch:
Europa soll elektrisch werden - aber liefert die Autos?
Es steht schon länger fest, dass die Pkw-Zukunft Europas wie auch vieler weiterer Regionen der Welt künftig vollständig elektrisch sein soll. Doch wer liefert die dazugehörigen Fahrzeuge? Aus Sicht der Europäischen Union sollen das natürlich in erster Linie EU-Hersteller sein. Die Realität ist jedoch eine andere: Tesla nutzt einerseits seine Pionierrolle aus, andererseits drängen chinesische Autobauer auf unsere Märkte, und zwar mit besonders günstigen Preisen.Letzteres sorgt bei der EU für einiges an Kopfzerbrechen, wie nun Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei ihrer alljährlichen Rede zur Lage der EU im Europaparlament in Straßburg sagte: "Die globalen Märkte werden jetzt mit billigeren Elektroautos überschwemmt. Und ihr Preis wird durch enorme staatliche Subventionen künstlich niedrig gehalten."
Laut von der Leyen verzerrt das den Wettbewerb, die EU-Kommissionspräsidentin kündigte als Folge eine Wettbewerbsuntersuchung an. Diese könnte Strafzölle zur Folge haben. Im Zuge der Antisubventionsuntersuchung zu Elektrofahrzeugen aus China sagte Ursula von der Leyen: "Europa ist offen für Wettbewerb. Nicht für einen Wettlauf nach unten."
Die chinesischen Hersteller reagieren mit ihrer Preisoffensive im Westen auf die immer härtere Konkurrenz auf dem heimischen Markt und auch ein nachlassendes Wachstum.
In Europa ist das Wachstum der chinesischen Hersteller signifikant: Denn wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die Automobilberatung Inovev berichtet, stammen in diesem Jahr acht Prozent der Elektroautos in der EU von chinesischen Marken. Im letzten Jahr waren es sechs Prozent, 2021 waren es vier Prozent.
Zusammenfassung
- Chinesische Elektroautobauer drängen stark auf den europäischen Markt.
- EU will staatliche Subventionen für chinesische E-Autos prüfen.
- EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kritisiert Wettbewerbsverzerrung.
- Wettbewerbsuntersuchung könnte zu Strafzöllen führen.
- Chinesische Hersteller reagieren auf Konkurrenz und nachlassendes Wachstum.
- Wachstum chinesischer Hersteller in Europa signifikant.
- 8% der E-Autos in der EU stammen 2023 von chinesischen Marken.
Siehe auch:
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