Deshalb haben Elektroautos heutzutage kein Reserverad mehr
Besitzern eines Elektroautos ist es womöglich schon einmal aufgefallen, so mancher wird an dieser Stelle aber laut "Ja, stimmt!" sagen: Denn die meisten Elektroautos haben kein Reserverad. Dafür gibt es mehrere ganz spezielle Gründe und das Fehlen ist nicht unbedingt schlecht.
Doch heutzutage fehlt das Reserverad in den meisten aktuellen Elektroautos, darunter den Tesla-Modellen, dem VW ID.4, Hyundai Ioniq 5, BMW i4 und Mercedes EQS. Wie die Los Angeles Times schreibt, spielt der Preis hier keine Rolle, denn auch bei den teuren Modellen fehlt dieses früher standardmäßige Zubehör. Das hat gleich mehrere Gründe, und der Preis ist der geringste.
Der wohl wichtigste Grund für die Streichung des Backup-Rades ist, dass der Platz in Elektroautos wesentlich knapper ist als in Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Grund dafür ist natürlich, dass in Elektroautos der ganze verfügbare Platz für die Akkus verwendet wird.
Das hat zur Folge, dass viele Autobauer mittlerweile darauf verzichten, ein traditionelles Ersatzrad mitzugeben - auch um Gewicht zu sparen. Denn Gewicht wirkt sich auf die Reichweite aus und das ist derzeit die wichtigste Währung bei Stromern. Eine Pflicht, ein solches Rad mitzuführen, gibt es in Deutschland übrigens nicht.
Einige Hersteller wie Toyota verweisen hier auch auf Sicherheitsbedenken, weil ein Ersatzrad sich lösen und die Batterie beschädigen könnte. Doch das halten Experten für eine Ausrede, da das zwar theoretisch möglich ist, aber in der Praxis praktisch nie vorkommt.
In der LA Times meinen die Experten aber auch, dass platte Reifen heutzutage deutlich seltener vorkommen, auch weil neue Autos mittlerweile alle Reifendrucksensoren haben und die meisten Pannen dieser Art mit längeren Fahrten mit zu geringem Druck zusammenhängen. Doch genau davor warnen die Sensoren heutzutage rechtzeitig.
Dazu kommt, dass die Menschen heutzutage ohnehin kaum noch die Räder selbst wechseln und stattdessen ADAC und Co. rufen. Und das ist auch gar nicht einmal so schlecht, denn Elektroautos sind deutlich schwerer als Verbrenner - entsprechend schwieriger ist auch der Radwechsel.
Siehe auch:
Das Reserverad stirbt aus
Viele Jahrzehnte lang konnte man beim Öffnen des Kofferraums bzw. dem Entfernen einer entsprechenden Abdeckung das vertraute Reserverad erblicken. Zwar hoffen alle, dass sie dieses Zubehör nie brauchen werden, es war aber sicherlich beruhigend zu wissen, dass man es mitführt.Doch heutzutage fehlt das Reserverad in den meisten aktuellen Elektroautos, darunter den Tesla-Modellen, dem VW ID.4, Hyundai Ioniq 5, BMW i4 und Mercedes EQS. Wie die Los Angeles Times schreibt, spielt der Preis hier keine Rolle, denn auch bei den teuren Modellen fehlt dieses früher standardmäßige Zubehör. Das hat gleich mehrere Gründe, und der Preis ist der geringste.
Der wohl wichtigste Grund für die Streichung des Backup-Rades ist, dass der Platz in Elektroautos wesentlich knapper ist als in Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Grund dafür ist natürlich, dass in Elektroautos der ganze verfügbare Platz für die Akkus verwendet wird.
Das hat zur Folge, dass viele Autobauer mittlerweile darauf verzichten, ein traditionelles Ersatzrad mitzugeben - auch um Gewicht zu sparen. Denn Gewicht wirkt sich auf die Reichweite aus und das ist derzeit die wichtigste Währung bei Stromern. Eine Pflicht, ein solches Rad mitzuführen, gibt es in Deutschland übrigens nicht.
Es gibt Alternativen
Stattdessen kommen mittlerweile Alternativen wie aufblasbare Spezialräder (die wesentlich kleiner sind) oder auch sich selbst verschließende bzw. -dichtende Reifen zum Einsatz. Diese Lösungen sind kein vollwertiger Ersatz, sie ermöglichen es aber, zumindest in die Werkstatt oder zum nächsten Parkplatz zu gelangen.Einige Hersteller wie Toyota verweisen hier auch auf Sicherheitsbedenken, weil ein Ersatzrad sich lösen und die Batterie beschädigen könnte. Doch das halten Experten für eine Ausrede, da das zwar theoretisch möglich ist, aber in der Praxis praktisch nie vorkommt.
In der LA Times meinen die Experten aber auch, dass platte Reifen heutzutage deutlich seltener vorkommen, auch weil neue Autos mittlerweile alle Reifendrucksensoren haben und die meisten Pannen dieser Art mit längeren Fahrten mit zu geringem Druck zusammenhängen. Doch genau davor warnen die Sensoren heutzutage rechtzeitig.
Dazu kommt, dass die Menschen heutzutage ohnehin kaum noch die Räder selbst wechseln und stattdessen ADAC und Co. rufen. Und das ist auch gar nicht einmal so schlecht, denn Elektroautos sind deutlich schwerer als Verbrenner - entsprechend schwieriger ist auch der Radwechsel.
Zusammenfassung
- Die meisten Elektroautos haben kein Reserverad
- Platzmangel durch Akkus und Gewichtsersparnis sind Gründe für Verzicht
- Ersatzlösungen wie aufblasbare Spezialräder oder selbstreparierende Reifen
- Keine Pflicht in Deutschland, ein Reserverad mitzuführen
- Platte Reifen kommen seltener vor - dank Reifendrucksensoren
- Räderwechsel bei Elektroautos schwieriger aufgrund höheren Gewichts
Siehe auch:
- Elektroautos: Neuer Akku lädt schnell, reicht weit und kostet wenig
- Porsche eröffnet luxuriöse "Lade-Lounges" für seine Elektroautos
- Neuzulassungen: Elektroautos ziehen an Diesel-Fahrzeugen vorbei
- Android Auto bekommt speziell für Elektroautos gedachte Funktionen
- Hyundai gegen VW & Co: 25 Milliarden Euro für Elektroautos & Akkus
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