Chinas BYD flutet Europas E-Auto-Markt jetzt mit eigenem Frachtschiff
Nachdem die chinesischen Elektroauto-Hersteller die europäische Konkurrenz bereits auf dem Heimatmarkt weitgehend kaltgestellt haben, wird nun nachgesetzt: Der führende Produzent BYD fährt seine Fahrzeuge jetzt mit einem eigenen Frachtschiff nach Deutschland.
In China ist BYD bereits die klare Nummer Eins. Nach Deutschland hat das Unternehmen seine Finger bisher allerdings noch recht zaghaft ausgestreckt. Nicht einmal ganz 4000 Fahrzeuge waren hierzulande bisher zugelassen. Das dürfte sich in der kommenden Zeit aber ändern, wenn regelmäßig konzerneigene Frachter ihre Ladung in den Häfen auspacken und der Abverkauf in größerem Stil aufgenommen wird.
Bereits vor einiger Zeit formulierte BYD das Ziel, in Deutschland rund einhundert eigene Autohäuser aufzubauen, um sowohl Vertriebs- als auch Service-Netz vorhalten zu können. Auf dieser Grundlage will man bereits im Jahr 2026 bis zu 120.000 Elektroautos auf dem deutschen Markt verkaufen. Man könnte dann zwar weiterhin nicht davon sprechen, dass der Markt komplett überrollt wird, doch würde sich das Unternehmen zumindest in der Spitzengruppe einordnen.
Angesichts der Bestrebungen der Chinesen, jetzt auch den europäischen Markt zu erobern, ist man in der hiesigen Branche entsprechend nervös. Man hofft darauf, dass die EU regulierend eingreift. Denn die chinesischen Hersteller sind bei den Produktionskosten kaum zu schlagen - sie bekämen aber insbesondere Schwierigkeiten, wenn sie im Rahmen des geplanten und aktuell vor allem durch die deutsche FDP blockierten Lieferkettengesetzes nachweisen müssten, dass ihre Produkte komplett ohne Menschenrechtsverletzungen entstanden sind.
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Jungfernfahrt mit tausenden Autos
In Bremerhaven ist die "BYD Explorer 1" eingelaufen - ein Autotransporter, der speziell für den Hersteller von Elektrofahrzeugen gebaut wurde. Auf seiner Jungfernfahrt hat das Schiff rund 3000 PKW mitgebracht. Das ist aber nicht einmal die volle Kapazität, bei einem Zwischenstopp im niederländischen Vlissingen hat man bereits 1500 Autos entladen, wie die Tagesschau berichtete.In China ist BYD bereits die klare Nummer Eins. Nach Deutschland hat das Unternehmen seine Finger bisher allerdings noch recht zaghaft ausgestreckt. Nicht einmal ganz 4000 Fahrzeuge waren hierzulande bisher zugelassen. Das dürfte sich in der kommenden Zeit aber ändern, wenn regelmäßig konzerneigene Frachter ihre Ladung in den Häfen auspacken und der Abverkauf in größerem Stil aufgenommen wird.
Bereits vor einiger Zeit formulierte BYD das Ziel, in Deutschland rund einhundert eigene Autohäuser aufzubauen, um sowohl Vertriebs- als auch Service-Netz vorhalten zu können. Auf dieser Grundlage will man bereits im Jahr 2026 bis zu 120.000 Elektroautos auf dem deutschen Markt verkaufen. Man könnte dann zwar weiterhin nicht davon sprechen, dass der Markt komplett überrollt wird, doch würde sich das Unternehmen zumindest in der Spitzengruppe einordnen.
Hoffen auf die EU
BYD kann dabei in seiner Entwicklung durchaus ein wenig mit dem US-Konzern Tesla verglichen werden. Das Unternehmen gibt es erst seit 1995, damals startete man aber als Produzent von Batterien. Erst 2003 stieg man dann in die Herstellung von Autos ein - Anfangs baute BYD auch Verbrenner, diese Sparte wurde 2022 eingestellt.Angesichts der Bestrebungen der Chinesen, jetzt auch den europäischen Markt zu erobern, ist man in der hiesigen Branche entsprechend nervös. Man hofft darauf, dass die EU regulierend eingreift. Denn die chinesischen Hersteller sind bei den Produktionskosten kaum zu schlagen - sie bekämen aber insbesondere Schwierigkeiten, wenn sie im Rahmen des geplanten und aktuell vor allem durch die deutsche FDP blockierten Lieferkettengesetzes nachweisen müssten, dass ihre Produkte komplett ohne Menschenrechtsverletzungen entstanden sind.
Zusammenfassung
- BYD liefert E-Autos per eigenem Schiff nach Deutschland
- "BYD Explorer 1" brachte 3000 PKW nach Bremerhaven
- In China ist BYD Marktführer, in Deutschland noch zurückhaltend
- Ziel von BYD: 100 Autohäuser und 120.000 E-Autos bis 2026
- Vergleich mit Tesla: BYD startete als Batterieproduzent
- EU-Regulierung könnte chinesische Kostenführerschaft bremsen
- Deutsche Autobranche wegen chinesischer Expansion besorgt
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Christian Kahle
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