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Kündigung per E-Mail: Amazon VISA-Kreditkarte wird eingestellt
Das Aus für die Amazon VISA-Karte ist besiegelt. Der Online-Händler und die Landesbank Berlin (LBB) gehen offiziell getrennte Wege. Über die Beendigung der Kooperation werden Kreditkarten-Inhaber aktuell per E-Mail informiert. Ende September 2023 ist dann Schluss.
Tipp: Amazon empfiehlt gesammelte Bonuspunkte schnellstmöglich für Einkäufe zu nutzen oder diese für das Aufladen des Amazon-Kontos zu verwenden.
Als Alternative springt die Berliner Sparkasse mit der "Visa Card Extra" ein. Sie bietet Amazon-Kunden die Fortführung des bestehenden Vertrages an, allerdings zu geänderten Vertragsbedingungen samt 0,75 Prozent Cashback auf bis zu 5000 Euro pro Kalenderjahr. Der Bonus ist somit bei jährlich 37,50 Euro gedeckelt. Zudem werden für die Kreditkarte der Sparkasse 19,99 Euro pro Jahr fällig und die Ausstellung einer Partnerkarte ist nicht möglich. Infografik: So bezahlen die Deutschen beim Online-Einkauf
Neben dem eingangs erwähnten Jahreskartenpreis wird die Sparkasse einen neuen Verfügungsrahmen berechnen, ein Teilzahlungskonto für die Visa Card Extra einrichten und natürlich bei längerer Inanspruchnahme des Kreditrahmens anfallende Zinsen berechnen. Aktuell wird der effektive Jahreszins mit 18,41 Prozent ausgeschrieben. Eine Verzinsung auf eingezahltes Guthaben erfolgt nicht.
Gerade für Prime-Kunden war die Amazon VISA-Karte eine gute Wahl, da zum einen kostenlos, zum anderen oft mit einem Startguthaben (70 Euro) verbunden. Einen ähnlich guten Deal kann die Berliner Sparkasse aktuell nicht bieten, weshalb man damit rechnen kann, dass ein Großteil der Amazon-Kunden abspringen dürfte.
Die Zahlung mit Kreditkarte per NFC, Apple Pay, Google Pay und Co.
Beim Sammeln von Bonuspunkten schneiden die kostenlose Payback American Express (Amex) oder aber die Miles & More-Kreditkarte (Mastercard) von Lufthansa und der DKB gut ab. Stehen hingegen moderne Apps, Zahlungen in verschiedenen Währungen oder Cashbacks im Fokus, kann man einen Blick auf die Angebote von Revolut, Bunq und N26 werfen.
Natürlich lohnt sich alternativ dazu immer ein Blick auf die Angebote der Hausbank. Oft bieten auch Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbank sowie Deutsche Bank, Commerzbank, ING und Co. kostenlose Kreditkarten an. Vor allem dann, wenn im Hintergrund ein Gehaltskonto bei der jeweiligen Bank genutzt wird.
Siehe auch:
In diesem Artikel sind Affiliate-Links enthalten. Durch einen Klick darauf gelangen Sie direkt zum Anbieter. Sollten Sie sich dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für Sie ändert sich am Preis nichts.
Preise, Tarife und Angebotsinhalte entsprechen dem Stand der Veröffentlichung und können sich beim Anbieter kurzfristig ändern; maßgeblich sind dessen Angaben auf der Bestellseite.
- Amazon und LBB gehen getrennte Wege.
- Kreditkarten-Inhaber werden informiert.
- Konto läuft Ende September 2023 aus.
- Berliner Sparkasse springt als Alternative ein.
- Neue Vertragsbedingungen mit 0,75% Cashback.
- Kostenpflichtig und effektiver Jahreszins von 18,41%.
Prestige-Projekt endet in wenigen Monaten
Mehr als eine Million Kunden konnten die Landesbank Berlin (LBB) und Amazon von der einst prominent beworbenen Kreditkarte überzeugen. Nun müssen sich Besitzer der Amazon.de VISA-Karte nach einem neuen Angebot umsehen. Das aktuelle Kartenkonto wird ohne Zutun der Kunden am 30. September 2023 geschlossen. Gleichzeitig verfallen sämtliche Bonuspunkte.Tipp: Amazon empfiehlt gesammelte Bonuspunkte schnellstmöglich für Einkäufe zu nutzen oder diese für das Aufladen des Amazon-Kontos zu verwenden.
Als Alternative springt die Berliner Sparkasse mit der "Visa Card Extra" ein. Sie bietet Amazon-Kunden die Fortführung des bestehenden Vertrages an, allerdings zu geänderten Vertragsbedingungen samt 0,75 Prozent Cashback auf bis zu 5000 Euro pro Kalenderjahr. Der Bonus ist somit bei jährlich 37,50 Euro gedeckelt. Zudem werden für die Kreditkarte der Sparkasse 19,99 Euro pro Jahr fällig und die Ausstellung einer Partnerkarte ist nicht möglich. Infografik: So bezahlen die Deutschen beim Online-Einkauf
Weitere Änderungen bei Sparkassen-Fortführung
Nutzt man den Link aus der aktuell zugestellten E-Mail und fordert die neuen Vertragsbedingungen an, kann die Amazon VISA-Karte bis zum 30. November 2023 genutzt werden. Entscheidet man sich für die Fortführung mit der Visa Card Extra der Berliner Sparkasse, verlängert sich die Gültigkeit und die Möglichkeit des Sammelns von Amazon-Bonuspunkten bis zum 26. März 2024.Neben dem eingangs erwähnten Jahreskartenpreis wird die Sparkasse einen neuen Verfügungsrahmen berechnen, ein Teilzahlungskonto für die Visa Card Extra einrichten und natürlich bei längerer Inanspruchnahme des Kreditrahmens anfallende Zinsen berechnen. Aktuell wird der effektive Jahreszins mit 18,41 Prozent ausgeschrieben. Eine Verzinsung auf eingezahltes Guthaben erfolgt nicht.
Gerade für Prime-Kunden war die Amazon VISA-Karte eine gute Wahl, da zum einen kostenlos, zum anderen oft mit einem Startguthaben (70 Euro) verbunden. Einen ähnlich guten Deal kann die Berliner Sparkasse aktuell nicht bieten, weshalb man damit rechnen kann, dass ein Großteil der Amazon-Kunden abspringen dürfte.
Die Zahlung mit Kreditkarte per NFC, Apple Pay, Google Pay und Co.
Alternativen zur Amazon.de VISA-Karte
Im Zuge der Kündigung der Amazon-Kreditkarte suchen viele Kunden nach einem neuen Zuhause für ihre Kartenzahlungen. Geht es vorrangig darum, die Jahresgebühren zu sparen, bietet sich ein Blick auf die Barclays Visa oder die Hanseatic GenialCard (Visa) an.Beim Sammeln von Bonuspunkten schneiden die kostenlose Payback American Express (Amex) oder aber die Miles & More-Kreditkarte (Mastercard) von Lufthansa und der DKB gut ab. Stehen hingegen moderne Apps, Zahlungen in verschiedenen Währungen oder Cashbacks im Fokus, kann man einen Blick auf die Angebote von Revolut, Bunq und N26 werfen.
- Kostenlose Kreditkarte: Barclays und Hanseatic
- Tolle Bonusprogramme: Payback AMEX und DKB Miles & More
- Moderne Konten: Revolut, Bunq und N26
Natürlich lohnt sich alternativ dazu immer ein Blick auf die Angebote der Hausbank. Oft bieten auch Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbank sowie Deutsche Bank, Commerzbank, ING und Co. kostenlose Kreditkarten an. Vor allem dann, wenn im Hintergrund ein Gehaltskonto bei der jeweiligen Bank genutzt wird.
Siehe auch:
- Kein Zahlungsmittel nötig: Amazon weitet Bezahlung per Handfläche aus
- Amazon vs. EU-Gesetz: Wir sind gar keine große Online-Plattform!
- Eigenproduktionen laufen mies: Amazon stellt Prime unter Chef-Aufsicht
- Elektrisch: Amazons neue Rivian-Vans liefern jetzt in Deutschland
- FTC gegen Amazon: Millionen werden zum Prime-Abo "überlistet"
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Preise, Tarife und Angebotsinhalte entsprechen dem Stand der Veröffentlichung und können sich beim Anbieter kurzfristig ändern; maßgeblich sind dessen Angaben auf der Bestellseite.
Thema:
Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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