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Gnadenfrist für die Amazon-Visa-Karte:
Noch kann man "verlängern"
Für die ersten Kunden der in Deutschland sehr beliebten Amazon-Kreditkarte steht Ende dieser Woche die Kündigung an. Alle, die ihre Visa-Karte doch lieber noch etwas länger nutzen möchte, können ohne großen Aufwand eine Gnadenfrist erreichen.
Mehr als 1 Million Kunden konnte Amazon in den letzten Jahren für sein Kreditkarten-Angebot begeistern. Weil sich der Partner im Hintergrund, die sparkasseneigene Landesbank Berlin (LBB), aber neu im Finanzgeschäft aufstellen will, kommt das Ende. Im Juli wurden erste Kündigungen per E-Mail zugestellt, die am 30. September anstehen.
Mit einem Trick kann man die Kreditkarte aber noch bis 30. November weiter nutzen. Wie Golem berichtet, müssen dafür bis zum 27. September die Vertragsunterlagen für das Nachfolgeprodukt der LBB, die Visa Card Extra, angefordert werden. Das ist entweder über den entsprechenden Link in der Kündigungsmail oder das Banking-Portal der Kreditkarte möglich.
Die Zusendung der Unterlagen erfolgt zunächst unverbindlich, ein Vertrag wird erst nach Unterzeichnung und Rücksendung eingegangen. Auf Anfrage bestätigt eine Sprecherin der Landesbank gegenüber Golem außerdem, dass bei Anforderung der Vertragsunterlagen noch keine Meldung an die Schufa erfolgt.
Da die Aktivierung der neuen Visa Card Extra am 27.03.2024 erfolgt, kann vermutet werden, dass manche Kunden der Amazon-Kreditkarte diese bis zu diesem Stichtag weiter nutzen können, ohne einen Folgevertrag anfordern oder eingehen zu müssen. Das gilt nämlich auch für alle Kunden, die das Angebot der Bank annehmen.
Beim Sammeln von Bonuspunkten schneiden die kostenlose Payback American Express (Amex) oder aber die Miles & More-Kreditkarte (Mastercard) von Lufthansa und der DKB gut ab. Stehen hingegen moderne Apps, Zahlungen in verschiedenen Währungen oder Cashbacks im Fokus, kann man einen Blick auf die Angebote von Revolut, Bunq und N26 werfen.
Natürlich lohnt sich alternativ dazu immer ein Blick auf die Angebote der Hausbank. Oft bieten auch Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbank sowie Deutsche Bank, Commerzbank, ING und Co. kostenlose Kreditkarten an. Vor allem dann, wenn im Hintergrund ein Gehaltskonto bei der jeweiligen Bank genutzt wird.
Siehe auch:
Mit einem Trick kann man die Kreditkarte aber noch bis 30. November weiter nutzen. Wie Golem berichtet, müssen dafür bis zum 27. September die Vertragsunterlagen für das Nachfolgeprodukt der LBB, die Visa Card Extra, angefordert werden. Das ist entweder über den entsprechenden Link in der Kündigungsmail oder das Banking-Portal der Kreditkarte möglich.
Die Zusendung der Unterlagen erfolgt zunächst unverbindlich, ein Vertrag wird erst nach Unterzeichnung und Rücksendung eingegangen. Auf Anfrage bestätigt eine Sprecherin der Landesbank gegenüber Golem außerdem, dass bei Anforderung der Vertragsunterlagen noch keine Meldung an die Schufa erfolgt.
Kunde nicht gleich Kunde
Klar ist mit der ersten Kündigungswelle auch, dass die LBB nicht alle Kunden der Amazon-Kreditkarte gleichstellt. Bis heute wurde bei Weitem nicht allen Nutzern eine Kündigung zugestellt, die LBB gibt aktuell nur an, dass dieser Prozess bis "Ende 2023" abgeschlossen sein soll.Da die Aktivierung der neuen Visa Card Extra am 27.03.2024 erfolgt, kann vermutet werden, dass manche Kunden der Amazon-Kreditkarte diese bis zu diesem Stichtag weiter nutzen können, ohne einen Folgevertrag anfordern oder eingehen zu müssen. Das gilt nämlich auch für alle Kunden, die das Angebot der Bank annehmen.
Alternativen zur Amazon.de VISA-Karte
Im Zuge der Kündigung der Amazon-Kreditkarte suchen viele Kunden nach einem neuen Zuhause für ihre Kartenzahlungen. Geht es vorrangig darum, die Jahresgebühren zu sparen, bietet sich ein Blick auf die Barclays Visa oder die Hanseatic GenialCard (Visa) an.Beim Sammeln von Bonuspunkten schneiden die kostenlose Payback American Express (Amex) oder aber die Miles & More-Kreditkarte (Mastercard) von Lufthansa und der DKB gut ab. Stehen hingegen moderne Apps, Zahlungen in verschiedenen Währungen oder Cashbacks im Fokus, kann man einen Blick auf die Angebote von Revolut, Bunq und N26 werfen.
- Kostenlose Kreditkarte: Barclays und Hanseatic
- Tolle Bonusprogramme: Payback AMEX und DKB Miles & More
- Moderne Konten: Revolut, Bunq und N26
Natürlich lohnt sich alternativ dazu immer ein Blick auf die Angebote der Hausbank. Oft bieten auch Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbank sowie Deutsche Bank, Commerzbank, ING und Co. kostenlose Kreditkarten an. Vor allem dann, wenn im Hintergrund ein Gehaltskonto bei der jeweiligen Bank genutzt wird.
Zusammenfassung
- LBB stellt sich neu auf und beendet Partnerschaft mit Amazon
- Kündigung der Amazon-Kreditkarte für erste Kunden Ende der Woche
- Gnadenfrist bis 30. November durch Anforderung von Vertragsunterlagen
- Neues Produkt der LBB ist die Visa Card Extra
- Nicht alle Kunden erhalten gleichzeitig Kündigung
- Aktivierung der neuen Visa Card Extra erst am 27.03.2024
- Einige Karten auch ohne Folgevertrag wohl bis dahin weiter nutzbar
Siehe auch:
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
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