Support für erstes Windows 11-Update v21H2 endet im Herbst

Mit dem Patch-Day Juli bricht nun für Nutzer der initialen Windows 11-Version eine wichtige Wechselfrist an: Microsoft wird die Windows 11-Version 21H2 nur noch bis Oktober mit Sicherheits-Updates versorgen - dann ist Schluss.
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Am 10. Oktober 2023 endet nach zwei Jahren der reguläre Support-Zeitraum für die erste Windows 11-Version. Updates wird es nach diesem Zeitraum nur für die Enterprise, Education, IoT Enterprise, und Enterprise Multi-Session-Editionen geben.

Endverbraucher, die Windows 11 Home, Pro, Pro Education oder Pro for Workstations nutzen, werden dann nicht mehr versorgt. Das heißt also, dass man als Nutzer einer dieser Editionen jetzt innerhalb der nächsten drei Monate prüfen sollte, ob man zu Windows 11 Version 22H2 wechseln und das Update durchführen kann.


Upgrade-Berechtigung prüfen

Alternativ sollte man sich ansonsten umsehen, ob der Wechsel auf eine neue, voll unterstützte Hardware möglich ist. Die Upgrade-Berechtigung für Windows 11 können geprüft werden, indem zum Beispiel die PC Health Check-App genutzt wird. Die App steht zum Download am Ende dieses Artikels und im WinFuture-Download-Bereich zur Verfügung.

Zwangs-Updates kommen

Microsoft hat über das bevorstehende Support-Ende bereits in einem neuen Artikel informiert. Nach dem End-of-Service-Datum werden die betroffenen Windows 11-Geräte mit den oben genannten Home- und Pro-Editionen keine Sicherheits- und monatlichen Qualitätsupdates mit Korrekturen und Patches für neu entdeckte Fehler und Sicherheitsprobleme mehr erhalten. Wie das Online-Magazin Bleeping Computer berichtet, beginnt Microsoft daher jetzt mit den sogenannten "Zwangs-Updates".

Windows 11 Version 22H2 ist bereits seit vergangenem Oktober für alle Windows-Geräte, die die Berechtigungskriterien erfüllen, allgemein verfügbar. Microsoft erzwingt nun die Installation dieses Updates auch auf Systemen, auf denen derzeit Windows 11 21H2 läuft.

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Zusammenfassung
  • Ab Juli endet die Wechselfrist für Windows 11 21H2-Nutzer.
  • Endverbraucher mit Home- und Pro-Editionen erhalten ab Oktober 2023 keine weiteren Updates mehr.
  • Wechseln zu 22H2 oder neue Hardware prüfen.
  • Upgrade-Berechtigung mit PC Health Check-App testen.
  • Microsoft erzwingt 22H2-Update für 21H2-Nutzer.
  • Ab Oktober keine Sicherheits- und Qualitätsupdates für 21H2 mehr.

Siehe auch:
Nadine Juliana Dressler

Redakteurin für Windows & Netzwerke

Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.

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