Windows auf ARM: Microsoft & Qualcomm verabschieden sich von 32-Bit
Bei Windows-Geräten mit ARM-Prozessor werden 32-Bit-Apps nach wie vor unterstützt, auch wenn die Plattform jeweils eine 64-Bit-fähige CPU hat. Mit Windows 12 und der kommenden Generation der Qualcomm-Chips für ARM-PCs wird die 32-Bit-Unterstützung aber verschwinden.
Wie Microsoft laut den Kollegen von XDA-Developers im Zuge eines der Vorträge während der Entwicklerkonferenz Build 2023 bestätigte, will man mit der nächsten Generation des Windows-Betriebssystems keine Unterstützung für ARM32-Apps mehr anbieten. Dann sollen nur noch 64-Bit-Apps unter Windows auf ARM-basierten Geräten laufen können. Der Schritt wird laut den Redmondern mit der Einführung von Windows 12 erfolgen - betrifft zunächst aber wohl nur ARM-Plattformen.
Microsoft hatte das Ende der Unterstützung für 32-Bit-Anwendungen auf ARM-Plattformen in seiner Dokumentation bereits früher angekündigt. So heißt es schon länger, dass man "in einer kommenden Version von Windows 11" nicht mehr mit ARM32-Apps arbeiten kann. Es gilt daher als sicher, dass Windows 12 wohl definitiv keine entsprechende Unterstützung mehr mitbringen soll. Für den Wechsel auf ARM6 bietet Microsoft entsprechende Hilfeleistung für Entwickler an.
Qualcomm wird als bisher einziger Anbieter von ARM-CPUs für Windows-PCs mit der Einführung des Snapdragon 8cx Gen 4 keine 32-Bit-Unterstützung mehr bieten. Der neue Chip mit dem Codenamen "Hamoa" und der internen Modellnummer SC8380 besitzt zwölf "Oryon"-Kerne, die deutlich mehr Leistung bieten sollen als die bisher verfügbaren ARM-CPUs für Windows-Geräte. Es handelt sich um neu entwickelte Custom-Cores, die von einem Team aus ehemaligen Apple-Chipdesignern stammen, die im Zuge der Übernahme ihres Startups Nuvia zu Qualcomm kamen.
Theoretisch könnten natürlich andere Chiphersteller wie etwa MediaTek mit ihren ARM-Plattformen weiterhin Support für ARM32 bieten, doch wenn die entsprechende Unterstützung aufseiten des Betriebssystems mit Windows 12 wegfällt, ist dies nicht mehr notwendig.
Weitere interessante Themen der Microsoft Build 2023:
Ohnehin kaum noch ARM32-Apps für Windows on ARM verfügbar
Von der Umstellung auf "ARM64-only" sind vor allem ältere Apps betroffen, die noch für Windows 10 Mobile entwickelt und seitdem nicht für ARM64- oder x86-Architekturen aktualisiert wurden. In den meisten Fällen werden die Nutzer von ARM-basierten Windows-PCs vom Abschied von der ARM32-Unterstützung also nichts weiter mitbekommen - es sei denn, sie nutzen eine solche App, die dann nicht mehr verwendet werden kann.Microsoft hatte das Ende der Unterstützung für 32-Bit-Anwendungen auf ARM-Plattformen in seiner Dokumentation bereits früher angekündigt. So heißt es schon länger, dass man "in einer kommenden Version von Windows 11" nicht mehr mit ARM32-Apps arbeiten kann. Es gilt daher als sicher, dass Windows 12 wohl definitiv keine entsprechende Unterstützung mehr mitbringen soll. Für den Wechsel auf ARM6 bietet Microsoft entsprechende Hilfeleistung für Entwickler an.
Qualcomm wird als bisher einziger Anbieter von ARM-CPUs für Windows-PCs mit der Einführung des Snapdragon 8cx Gen 4 keine 32-Bit-Unterstützung mehr bieten. Der neue Chip mit dem Codenamen "Hamoa" und der internen Modellnummer SC8380 besitzt zwölf "Oryon"-Kerne, die deutlich mehr Leistung bieten sollen als die bisher verfügbaren ARM-CPUs für Windows-Geräte. Es handelt sich um neu entwickelte Custom-Cores, die von einem Team aus ehemaligen Apple-Chipdesignern stammen, die im Zuge der Übernahme ihres Startups Nuvia zu Qualcomm kamen.
Theoretisch könnten natürlich andere Chiphersteller wie etwa MediaTek mit ihren ARM-Plattformen weiterhin Support für ARM32 bieten, doch wenn die entsprechende Unterstützung aufseiten des Betriebssystems mit Windows 12 wegfällt, ist dies nicht mehr notwendig.
Zusammenfassung
- Windows 12 unterstützt keine ARM32-Apps mehr auf ARM-basierten Geräten.
- Qualcomm liefert mit Snapdragon 8cx Gen 4 keine 32-Bit-Unterstützung mehr.
- MediaTek könnte ARM32 weiterhin unterstützen, ist aber nicht mehr nötig.
- Microsoft bietet Entwicklern Hilfe für den Wechsel auf ARM64.
- Betroffen sind ältere Apps, die nicht aktualisiert wurden.
- Microsoft hatte das Ende der Unterstützung früher angekündigt.
- Neue CPU "Oryon" bietet mehr Leistung als bisherige ARM-CPUs für Windows-PCs.
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