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Ford: Haben Kampf gegen CarPlay und Android Auto längst verloren
Die Software der Infotainment-Screens in modernen Autos ist für viele ein wichtiger Faktor und hier prallen immer noch Welten aufeinander. Denn einige Autobauer wollen alles selbst machen, andere - wie Ford - meinen, dass man Apple und Google hier nicht mehr einholen kann.
Proprietäre Software-Systeme sind und bleiben in Fahrzeugen eine beliebte Lösung, doch die Autobauer machen hier auch "gerne" vieles falsch. Viele Kunden bevorzugen deshalb Apple CarPlay und Android Auto, also die jeweils zu ihrem Smartphone passende Lösung der beiden IT-Giganten.
Das ist auch der (wahre) Grund, warum US-Riese General Motors (GM) vor einigen Wochen bekannt gegeben hat, dass seine Elektroautos ab dem nächsten Jahr CarPlay und Android Auto zugunsten einer gemeinsam mit Google entwickelten, aber eben proprietären Software-Lösung aufgeben werden.
Bei Ford sieht man die Sache pragmatischer, wie Ford-CEO Jim Farley nun in einem Interview mit dem Wall Street Journal verraten hat (via The Drive): "Was die Inhalte angeht, so haben wir diese Schlacht schon vor zehn Jahren verloren. Seien wir uns also ehrlich, dass sich mit Inhalten im Fahrzeug nicht viel Geld verdienen lässt."
Siehe auch:
Daten und Dienste sind wertvoll
Doch die Automobilhersteller sehen das alles andere als gerne. Das liegt vor allem an den Daten, an die Apple und Google auf diese Weise gelangen. Zwar werden hier in der Regel Argumente wie Usability, Unabhängigkeit vom Smartphone und ähnliches genannt, in Wirklichkeit sind die gesammelten Informationen über den jeweiligen Nutzer das eigentlich Wertvolle. Die Autobauer wollen nicht mit Apple und Google teilen und würden auch gerne selbst Apps und Dienste verkaufen.Das ist auch der (wahre) Grund, warum US-Riese General Motors (GM) vor einigen Wochen bekannt gegeben hat, dass seine Elektroautos ab dem nächsten Jahr CarPlay und Android Auto zugunsten einer gemeinsam mit Google entwickelten, aber eben proprietären Software-Lösung aufgeben werden.
Bei Ford sieht man die Sache pragmatischer, wie Ford-CEO Jim Farley nun in einem Interview mit dem Wall Street Journal verraten hat (via The Drive): "Was die Inhalte angeht, so haben wir diese Schlacht schon vor zehn Jahren verloren. Seien wir uns also ehrlich, dass sich mit Inhalten im Fahrzeug nicht viel Geld verdienen lässt."
Mein Smartphone, mein Auto
Farley hat eine realistische Sicht auf die Sache und meint, dass die Nutzer es heutzutage erwarten, dass die Infotainment-Systeme in ihrem Auto eine Verlängerung des Smartphones sind. Finanziell lohne sich eine Drittanbieterlösung langfristig, meint Farley. Denn obwohl für CarPlay und Android Auto Lizenzkosten fällig werden, gleichen sich die Kosten auf Dauer aus.
Zusammenfassung
- Viele Kunden bevorzugen Apple CarPlay und Android Auto.
- Einige Automobilhersteller wollen jedoch nicht mit Apple und Google teilen.
- GM wird CarPlay und Android Auto aufgeben.
- Ford-CEO: Schlacht um Inhalte ist vor 10 Jahren verloren worden.
- Nutzer erwarten, dass Infotainment-Systeme Smartphone-Erweiterung sind.
- Lizenzkosten für CarPlay und Android Auto auf Dauer ausgleichbar.
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