Tesla führt Downgrade bei Bremsen aus, versucht das zu vertuschen
Tesla hat nicht nur Fahrzeuge für den urbanen Alltag in seinem Angebot, man will auch Menschen für seine Autos begeistern, die gerne Leistungsstärke im Pkw sehen möchten. Deshalb hat man auch Performance-Modelle im Angebot. Doch hier gab es nun ein "verstecktes" Downgrade.
Das Tesla Model Y Performance ist ab 65.490 Euro zu bekommen und kommt auf eine Höchstgeschwindigkeit von gut 240 km/h. Das ist natürlich eine ganze Menge und wer so schnell fährt (in möglichst sicherer Umgebung natürlich), der braucht auch entsprechend gute Bremsen.
Die Bremsen sind auch im Wesentlichen das, was die Performance-Variante in Bezug auf die Hardware auszeichnet, denn bereits das Standardmodell des Model Y (bzw. dem Model Y Long Range) kommt auf eine Höchstgeschwindigkeit von fast 220 km/h. Dabei sind, wie Electrek berichtet, die höhere Geschwindigkeit und Beschleunigung lediglich Software-seitige Unlocks.
ZEV Centric gab an, dass der Rotor durch das Downgrade zwei Millimeter dünner ist. Der Zubehörspezialist ist u. a. auf Bremsen spezialisiert und meint, dass das eine signifikante Verschlechterung sei, Tesla aber nach wie vor in seinem Konfigurator angibt, dass Performance-Bremsen verbaut werden. Denn Tesla versteckt die neuen Versionen auch noch hinter einer Abdeckung, sodass der Durchschnittskunde keine Idee von dieser Täuschung hat. Entsprechend klar ist auch das Fazit von Electrek: "Tesla hat die Bremsen verschlechtert, und zwar auf eine sehr hinterhältige und irreführende Weise."
Siehe auch:
Die Bremsen sind auch im Wesentlichen das, was die Performance-Variante in Bezug auf die Hardware auszeichnet, denn bereits das Standardmodell des Model Y (bzw. dem Model Y Long Range) kommt auf eine Höchstgeschwindigkeit von fast 220 km/h. Dabei sind, wie Electrek berichtet, die höhere Geschwindigkeit und Beschleunigung lediglich Software-seitige Unlocks.
Keine Brembo-Bremsen mehr
Doch ausgerechnet bei den Bremsen hat Tesla nun den Sparstift angesetzt und das, ohne diese Änderung transparent zu kommunizieren. Denn bekannt gemacht wurde das Downgrade durch ZEV Centric, einem Unternehmen, das Zubehör für Teslas herstellt. Dort entdeckte man beim Schrauben, dass Tesla beim Model Y Performance nicht länger Bremsen des renommierten italienischen Herstellers Brembo verbaut, sondern welche vom koreanischen Unternehmen Mando.ZEV Centric gab an, dass der Rotor durch das Downgrade zwei Millimeter dünner ist. Der Zubehörspezialist ist u. a. auf Bremsen spezialisiert und meint, dass das eine signifikante Verschlechterung sei, Tesla aber nach wie vor in seinem Konfigurator angibt, dass Performance-Bremsen verbaut werden. Denn Tesla versteckt die neuen Versionen auch noch hinter einer Abdeckung, sodass der Durchschnittskunde keine Idee von dieser Täuschung hat. Entsprechend klar ist auch das Fazit von Electrek: "Tesla hat die Bremsen verschlechtert, und zwar auf eine sehr hinterhältige und irreführende Weise."
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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