Tesla geht es "besser als befürchtet" - Musk warnt aber vor Rezession
Bei Tesla lief es in den vergangenen Monaten alles andere als gut, denn der Elektroautobauer hatte mit diversen Problemen zu kämpfen: Produktion, Wirtschaftskrise und auch der Twitter-Übernahme durch Elon Musk. Doch die guten Zahlen haben die Branchenkenner überrascht.
Tesla hat gestern Abend seine aktuellen Geschäftszahlen bekannt gegeben und die sind mit großer Spannung erwartet worden. Denn die vergangenen Monate waren für den Elektroautopionier turbulent und das lag nicht nur an der chaotischen Twitter-Übernahme durch Tesla-Chef Elon Musk.
Doch die Befürchtungen sind nicht eingetroffen. Denn Tesla gab einen Umsatz von 24,3 Milliarden Dollar bekannt, das ist im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Plus von rund 37 Prozent. Der Nettogewinn betrug 3,7 Milliarden, das ist ein Zugewinn von 49 Prozent. Damit konnte man die Erwartungen der Analysten übertreffen und diese mussten laut einem Bericht von CNBC auch zähneknirschend zugeben, dass sie sich geirrt haben. So schrieb etwa George Gianarikas von Canaccord Genuity, dass die Zahlen "besser als befürchtet" seien.
Allerdings warnte Musk aber erneut vor einer "ernsthaften" Rezession, wie er in der anschließenden Telefonkonferenz mit Anlegern mitteilte. Er meinte allerdings auch, dass er mit Tesla eine Strategie dagegen habe, diese hat im Wesentlichen mit Kostenreduktion zu tun: Tesla will die Kosten in allen Bereichen, von den Zulieferern bis zur Logistik, senken und gleichzeitig den Druck auf die Wettbewerber mit reduzierten Preisen aufrechterhalten. Gleichzeitig soll die Produktion in den neuesten beiden Gigafactorys gesteigert werden, das gilt auch für die hauseigene Akkuherstellung.
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Doch die Befürchtungen sind nicht eingetroffen. Denn Tesla gab einen Umsatz von 24,3 Milliarden Dollar bekannt, das ist im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Plus von rund 37 Prozent. Der Nettogewinn betrug 3,7 Milliarden, das ist ein Zugewinn von 49 Prozent. Damit konnte man die Erwartungen der Analysten übertreffen und diese mussten laut einem Bericht von CNBC auch zähneknirschend zugeben, dass sie sich geirrt haben. So schrieb etwa George Gianarikas von Canaccord Genuity, dass die Zahlen "besser als befürchtet" seien.
Tesla-Aktie schießt nach oben
Für die Tesla-Anleger, die sich in den vergangenen Monaten an Kursverluste gewöhnen mussten, war das eine höchst erfreuliche Nachricht, denn die Tesla-Aktie schoss nach der Bekanntgabe um rund elf Prozent nach oben.Allerdings warnte Musk aber erneut vor einer "ernsthaften" Rezession, wie er in der anschließenden Telefonkonferenz mit Anlegern mitteilte. Er meinte allerdings auch, dass er mit Tesla eine Strategie dagegen habe, diese hat im Wesentlichen mit Kostenreduktion zu tun: Tesla will die Kosten in allen Bereichen, von den Zulieferern bis zur Logistik, senken und gleichzeitig den Druck auf die Wettbewerber mit reduzierten Preisen aufrechterhalten. Gleichzeitig soll die Produktion in den neuesten beiden Gigafactorys gesteigert werden, das gilt auch für die hauseigene Akkuherstellung.
Zusammenfassung
- Tesla überrascht mit guten Zahlen: Umsatz +37%, Gewinn +49%
- Anleger reagieren positiv: Aktie +11%
- Musk warnt dennoch vor Rezession und plant Kostenreduktion
- Tesla will Produktion und Preise senken, Zulieferer und Logistik optimieren
- Gigafactorys und Akkuherstellung sollen ausgebaut werden
Siehe auch:
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Thema:
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