Tesla führt Downgrade bei Bremsen aus, versucht das zu vertuschen

Tesla hat nicht nur Fahrzeuge für den urbanen Alltag in seinem Angebot, man will auch Menschen für seine Autos begeistern, die gerne Leistungsstärke im Pkw sehen möchten. Deshalb hat man auch Per­for­mance-Mo­del­le im Angebot. ... mehr... DesignPickle, tesla, Tesla Motors, Fabrik, Gigafactory, Grünheide, Nevada, Gigafactory 4, Giga Berlin, Tesla Fabrik, Freienbrink, Tesla Brandenburg tesla, Tesla Motors, Fabrik, Gigafactory, Grünheide, Nevada, Gigafactory 4, Giga Berlin, Tesla Fabrik, Freienbrink, Tesla Brandenburg

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Hm seh ich jetzt irgendwie nicht belegt dass es keine Performance-Bremsen mehr sind, es eine Täuschung wäre, die Abdeckung zur Verschleierung angebracht wurde, Durchschnittskunden es ohne entdeckt und sich daran gestört hätten..
 
@jackii: Wurde schon im August letzten Jahres drüber berichtet, sofern die Bremswirkung identisch ist sehe ich auch nicht das Problem, auch wurden diese Bremsen schon in der Vergangenheit eingesetzt. Die Abdeckung dient auch eh nur für die Optik? https://driveteslacanada.ca/news/tesla-switches-to-mando-for-rear-brake-calipers-on-model-y-performance/
 
Also ehrlich gesagt verstehe ich nicht welche mediale Sau jetzt wieder durchs Dorf getrieben wird. Soweit mir bekannt hat Tesla niemals damit geworben BREMBO Bremsen verbaut zu haben sondern spricht von Performance Bremsen.

Der Bremsenhersteller wurde von Brembo auf Mando gewechselt. Das gesamte Package aus Scheibe und Sättel entspricht immer noch einer Performance Bremse. Die hinteren Brems-Sätteln sollen dann zukünftig dem des Long Range entsprechen. Wie man aber wissen sollte ist die Bremsleistung hinten weitaus weniger wichtig.

Die Scheiben selbst sind aber immer noch dicker als das was man sonst im LR hat. Die dürften 2mm dicker sein. Zudem scheint das im Wesentlichen auf den amerikanischen Markt beschränkt zu sein, weniger Europa.

Und selbst wenn... es ist und bleibt eine andere Bremse verglichen zum Rest und darf nach wie vor als Performance Bremse bezeichnet werden.

Ich möchte auch noch an dieser Stelle daran erinnern, das insbesondere die Brembo Anlage bei den Performance Modellen in der Vergangenheit mehr als nur ein bisschen Ärger gemacht hat. Nämlich genau aus dem Grund, weil die wenige Nutzung der Bremse diese hat vergammeln lassen. Wahrscheinlich hat man jetzt nach Jahren der Markteinführung ausgewertet welche Sättel/Scheiben auch im Alltag besser geeignet sind.

Das man eine Performance Bremse rot lackiert ist ja per se erstmal nichts verwerfliches oder Täuschung. Tesla hat in der Vergangnheit immer HW gewechselt. Die alten Model S hatten auch Conti Fahrwerke, jetzt eben nicht mehr.
 
@Frankenheimer: Aber so ein gewisses Geschmäckle hat es doch schon, wenn offenbar vorher fett "Brembo" zu lesen war, jetzt aber ganz zufällig eine Abdeckung drüber ist, oder? Man könnte da schon den Wunsch nach Verschleierung zumindest erahnen.
 
@DON666: Hat Tesla denn selbst Brembo irgendwo für die Bremsen geschrieben?
Wenn Tesla nirgends selbst Brembo genannt hat, sondern nur "Performance-Bremsen" dann ist der Wechsel des Herstellers erstmal keine Täuschung.
 
@DON666: also wenn vorher dick Brembo drauf gestanden hat und jetzt nicht mehr ist doch für jeden schon von außen erkenntlich dass da was verändert wurde. Anders herum würde ein Schuh draus, wenn also an Teilen von denen man vorher dachte dass es Brembo wäre, weil es eben außen nicht direkt sichtbar ist, "heimlich" Komponenten getauscht wurden. Die Abdeckung hat ja vielleicht einfach auch nur den hintergrund nach außen zu zeigen, dass eine "Performance-Bremse" verbaut ist. Daran hat sich ja nichts geändert. Das war ja neben dem Schriftzug hinten am Heck das einzige Erkennungsmerkmal des Performance. Das Wegzulassen würde das Fahrzeug ja direkt mit einem LR verwechselbar machen.
 
@Frankenheimer: Jo, okay, ich merke schon, der Autobereich - speziell Tesla - ist gefährliches Glatteisterritorium, ich halte mich da doch lieber raus...

In diesem Sinne: Weitermachen! ;)
 
@DON666: Auf den Sätteln stand vorher Tesla in weißer Schrift auf rotem Untergrund. Jetzt steht dort wieder Tesla in weißer Schrift auf rotem Untergrund...
Ich weiß nicht, wieso Tesla überhaupt einen so speziellen Schwimmsattel für die Hinterachse verbaut. Schau dir mal die Sättel der teuren Kreamikbremsanlagen von BMW, Audi und Mercedes an. Das sind hinten immer nur stinknormale ATE/TRW Schwimmsättel mit zusätzlichen Spangen wo das Logo aufgedruckt ist. Stangenware. Schlicht weil es hinten unwichtig ist. Die Tesla Peformance Bremse ist hinten völlig überdimensioniert.
 
@Frankenheimer: Sie werben mit "Performance" Bremsen.
Wenn die neuen nachweißlich nicht besser als "normale" Bremsen sind, könnte man da einen Strick draus drehen.

Ich kenn mich mit Autos leider dazu nicht genug aus und kann daher nicht beurteilen, ob dem so ist.
Trotzdem hinterlässt es einen faden Nachgeschmack, wenn Hersteller an Stellen, die man nicht sieht, aber die wichtig für die Performance oder wie hier die Sicherheit sind, anfängt zu sparen.

Warum nicht stattdessen an weniger kritischen Stellen sparen? - Klar, der Kunde würde es ja sehen und dann sich das Image verschlechtern.

Außerdem fragt man sich, wo sonst noch überall gespart wird?
Am Überhitzungsschutz der Batterie? Vielleicht Alu Kabel statt Kupfer?
Am ABS?

Selbst wenn es völlig legal ist, mindert sowas das Vertrauen der potentiellen Käufer halt schon.
 
@pcfan:

Eine Bremse mit weniger Oberfläche kann gerade bei E-Autos besser sein da man je nach Fahrweise ja eh kaum die Echte Bremse nutzt und kleine Bremsen schneller frei gebremst sind als Riesenbremsen.

Die neuen Bremsen sind auch "besser" als die des LR/SR Modells der gleichen Serie. Bremswirkung im kalten Zustand ist ja eh unabhängig vom der Größe der Bremse, die thermische Belastbarkeit hingegen ist bei den Standardbremsen sehr schnell erreicht, sie verglühen in kurzer Zeit.

Da die neuen Bremsen ja nur 2mm kleiner sind aber immer noch 2-teilig mit Innenbelüftung ausgelegt sind und größere Rotoren haben erfüllen Sie weiterhin die Definition "Performance"-Bremse da sie weit mehr Wärme abführen können.
 
@Nero FX: Ich habe Brembo mit keinem Wort erwähnt, ich glaube du verwechselt mich mit jemand anderem hier.
 
@pcfan: "Wenn die neuen nachweißlich nicht besser als "normale" Bremsen sind, könnte man da einen Strick draus drehen."
Die Frage ist doch, ob sie schlechter als die alten "Performance" sind, sprich ob der Bremsweg dadurch länger wird. Außer Herstelleränderung ist davon aber im Artikel nichts zu lesen. Und ganz ehrlich: ich weiß nicht mal, von welchem Hersteller die Bremsen an meinem Auto sind, interessiert mich auch nicht solange sie durch die HU kommen.
 
@Link: Wenn du extra dafür zahlst, dass es "performance" bremsen sind, interessiert es dich am ende aber doch.

Und wie gesagt, falls es wirklich gleichwertig oder besser ist, ist alles gut. Ich bin einverstanden, dass die Medien es wieder mal breittreten, ohne genaue recherche zu betreiben.

Aber einen Geschmack hinterlässt so eine "verstecke" änderung halt schon.
 
@Frankenheimer: Tesla verbaut kleinere Bremsen als vorher. Informiere ich mich über das Modell und finde das gut, erhalte ich nach Kauf einen anderen Leistungsumfang als getestet. Was prinzipiell nicht schlimm ist weil es für 99% der Käufer keinen Unterschied macht. Allerdings kommuniziert Tesla so etwas wie üblich nicht.

Was die Sache etwas merkwürdig macht: die vorher verbauten Bremsen hatten einen großen Bremssattel, die neuen Modelle einen kleineren. Jetzt ist Leichtbau prinzipiell nichts schlechtes, trägt sogar etwas zur Effizienz bei (siehe Contis neue "leichte" Scheibenbremse bei Elektroautos), aber sollte doch jemand das Performance-Modell gekauft haben weil er mal auf dem Nürburgring fahren möchte, hat er prinzipiell einen Leistungsnachteil.
Und Tesla geht sogar den Extraaufwand eine Abdeckung zu produzieren welche in Größe und Form den vorherigen Bremssattel imitiert. Sprich, die neue, kleinere Bremse wird aktiv versteckt.
Kann natürlich stilistische Gründe haben.
Man kann aber auch anderes vermuten.

P.S.: jede Scheibenbremsanlage rostet bei Wenignutzung. Andere Hersteller lösen das über automatisches Anlegen der Bremsbacken ("freirubbeln"), wundert mich dass Tesla das nicht auch macht.
 
Interessant wird es doch erst, wenn die Bremsen mal getauscht werden müssen.
Werden dann wieder Brembo eingebaut oder tauscht man heimlich gegen den neuen Hersteller?
DAS würde dann schon sehr interessant werden, auch zulassungsseitig. :)
 
@Revier-Engel: Was Tesla eben am wenigsten kostet. Steht im Kaufvertrag welche Bremsen eingebaut sind? Falls nicht, dann wird das günstigere genommen. Denke Tesla hat sich da schon vor dem Verkauf des ersten Autos abgesichert.
 
@Revier-Engel: Da bremsen Verschleißteile sind und bei Verschleiß keiner Garantie unterliegen wird da eingebaut, was erlaubt ist und was du bereit bist zu bezahlen. Exakt wie bei jedem anderen Auto auch.
 
@Revier-Engel: Was hat das mit der Zulassung zu tun? Wenn du selbst Bremsen kaufst und wechselst musst du ja auch keine Brembo nehmen.
 
am erschreckensten ist dür moch immer noch zu sehen wie hörig die fangemeinde bon musk ist wenn es darum geht die wahrheit um "größten con artist of all time" zu wiederlegen oder zu rechtfertigen wenn "smartest man alive" wieder mal seine wertschätzung für seine kunden deutlich macht.
nicht nur das unsere gesellschaft narzissmus und betrug tolleriert, beides wird mitlerweile idealisiert
 
Das nennt sich Gewinnmaximierung :)
Ich empfehle folgendes Video: https://youtu.be/9COuwg8lyzQ
 
@alh6666: 80.000 in einem Jahr ist schon ordentlich, Zustand ist natürlich auch immer eine Sache der Pflege, Wartung, des Umgangs und zumindest letzteres wird bei einem Mietwagen (die müssen nach einem Jahr zum TÜV wie Taxis) wohl eher nicht so pfleglich sein.
 
Tesla, seine Fans und die Hasser, sind schon ein Phänomen für sich.
Es verhält sich ähnlich wie mit Apple.
Der Nutznießer ist die Presse, welche ständig versucht künstlich Aufregung zu erzeugen.

Jemand der sich seit über 25 Jahren intensiv mit Kraftfahrzeugtechnik beschäftigt zuckt nur mit den Schultern und denkt sich; da hat man den Zulieferer gewechselt.
Das passiert in der Industrie täglich. Kostengründe, Praktikabilitätsgründe, Fertigungsprobleme. Die Gründe sind vielfältig.
Als z.B. der BMW F10 nach dem Facelift plötzlich wieder eine Glühbirne statt LEDs als Blinker hatte, krähte kein Hahn danach. Downgrade, Skandal!

Jetzt hat Tesla den Zulieferer gewechselt.
Man kann individuell fertigen lassen, oder man bedient sich im bestehenden Produktportfolio des Zulieferers.
Und wenn es optisch nicht ganz dem entspricht was man will, dann lässt man noch eine Blende anfertigen. Auf dem Sattel stand vorher Tesla auf rotem Untergrund, und es steht nun wieder Tesla auf rotem Untergrund.

Das ist täglich Brot und betrifft auch unsere deutschen Premiumhersteller.
Und wenn es funktioniert, wo ist dann das Problem?
 
Ein Test der Bremsanlage vorher nachher wäre hilfreich in dieser Angelegenheit,
ansonsten macht es keinen Sinn darüber zu Diskutieren, so ist es eben nur
ein anderer Hersteller.
 
Also, nur um es mal klarzustellen, weil hier alle wegen des Zulieferer lamrntieren. Um das gehts nicht, falls ihr des Lesens/Verstehen nicht mächtig seit. Es sind die selben Bremsen wie beim Model Y, nur zwei Millimeter dicker. Die Performance macht die Rote Farbe auf dem Sattel (Uralt Marketingverarsche-Tour), hier liegt dann sehr wohl Täuschung vor, weil die Bremsen die gewöhnlichen sonst auch verbauten sind, die da ohne Performance angegeben sind. Dann macht man rote Farbe drauf (sieht sportlich aus) und nennt es dann Performance-Bremse. Na toll, das erinnert mich an meine Schrauberzeit, da kannte ich auch einen Spezi der die Trommelbremsen seines VW Cabrios Rot lackiert hat und das dann Sportbremse genannt hat...
 
Wurde doch schon im August letzten Jahres darüber berichtet, sofern die Bremswirkung identisch ist sehe ich auch nicht das Problem, auch wurden diese Bremsen schon in der Vergangenheit eingesetzt. Die Abdeckung dient auch eh nur für die Optik, wurde denn irgendwo mit Brembo geworben? https://driveteslacanada.ca/news/tesla-switches-to-mando-for-rear-brake-calipers-on-model-y-performance/
 
Nur mal so- Porsche und Audi bauen in ihren elektrischen Modellen tlw. an der Hinterachse Trommelbremsen ein. ...
Das Problem bei elektrisch angetriebenen Fahrzeugen sind die Bremsen- wie halte ich als Hersteller diese auf Dauer durch mangelnde Last auf Dauer rostfrei? Im Normalbetrieb wird die Betriebsbremse ja kaum noch benötigt- man kann mit dem E-Motor fast bis zum Stillstand verzögern! (One-Pedal-Feeling).
Wie schon geschrieben wurde- ein Vergleich der beiden Anbieter wäre interessant- aber sicher auch völlig sinnfrei. Wie oft wechseln die Hersteller die Anbieter von Bremsscheiben- und Belägen- man bekommt es als Werkstatt erst im Falle einer Reparatur mit, wie oft die Ersatzteile "interpretiert" wurden.
Das Thema bei Tesla wirkt für mich total überzogen und unnötig. So lange die Funktion gegeben ist und das auf Dauer- wo ist das Problem? Es sei denn, man hat ein Problem mit nicht mehr existierenden Schriftzügen an den Sätteln. ...
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