Tesla senkt Preise und hunderte Besitzer protestieren dagegen
Tesla ist weltweit aktiv, ein besonders wichtiges Standbein ist allerdings China. Dieser Markt ist für Elon Musks Unternehmen enorm wichtig, doch der Autobauer bekommt dort nun Probleme - wegen einer Preissenkung. Die Gründe dafür sind von Tesla selbst verschuldet.
Tesla hat in China vor Kurzem zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit die Preise gesenkt, genauer gesagt war es ein Zeitraum von drei Monaten und im Fall des Model Y eine Senkung von zehn bzw. beim Model 3 von 13,5 Prozent. Grund dafür ist eine stark gesunkene Nachfrage und eine wieder voll angelaufene Produktion in der Gigafactory in Shanghai.
Das hat zur Folge, dass die Lager voll sind, und zwar zu voll. Die Verkäufe sind im vergangenen Dezember auch signifikant zurückgegangen: Im Vergleich zum November wurden im letzten Monat von 2022 immerhin 44 Prozent weniger Autos verkauft. Also reagierte Tesla mit Preissenkungen.
Wie CNN berichtet, versammelten sich in Shanghai mehr als 200 Personen, auch in anderen Städten wie Chengdu und Shenzhen kam es zu solchen spontanen Protesten. Preissenkungen sind natürlich nichts Neues oder Tesla-typisches, auch andere Hersteller reagieren mit Rabatten auf zu hohe Lagerbestände. Allerdings arbeitet Tesla ohne Händler und eine transparente Preisgestaltung war bisher Teil des Markenimages.
"Das mag eine normale Geschäftspraxis sein, aber so sollte sich ein verantwortungsbewusstes Unternehmen nicht verhalten", sagte ein enttäuschter Kunde mit dem Nachnamen Zhang. Er berichtete auch, dass bei den Protesten eine große Polizeipräsenz anwesend war. Das liegt einerseits an den jüngsten Protesten gegen die Regierung, aber auch an anderen Fällen, bei denen sich ein wütender Mob Betrüger aller Art vorgeknöpft hat.
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Das hat zur Folge, dass die Lager voll sind, und zwar zu voll. Die Verkäufe sind im vergangenen Dezember auch signifikant zurückgegangen: Im Vergleich zum November wurden im letzten Monat von 2022 immerhin 44 Prozent weniger Autos verkauft. Also reagierte Tesla mit Preissenkungen.
Kunden wollen Geld zurück
Doch damit hat man viele Kunden vor den Kopf gestoßen, die erst in jüngster Vergangenheit einen Tesla gekauft haben. Und das hatte zur Folge, dass sich mehrere Hundert Tesla-Kunden vor Tesla-Showrooms und Vertriebszentren zu Protesten versammelt haben. Sie forderten nachträgliche Rabatte und Nachzahlungen und argumentierten, dass sie zu viel für ihre früher gekauften Elektroautos bezahlt hätten.Wie CNN berichtet, versammelten sich in Shanghai mehr als 200 Personen, auch in anderen Städten wie Chengdu und Shenzhen kam es zu solchen spontanen Protesten. Preissenkungen sind natürlich nichts Neues oder Tesla-typisches, auch andere Hersteller reagieren mit Rabatten auf zu hohe Lagerbestände. Allerdings arbeitet Tesla ohne Händler und eine transparente Preisgestaltung war bisher Teil des Markenimages.
"Das mag eine normale Geschäftspraxis sein, aber so sollte sich ein verantwortungsbewusstes Unternehmen nicht verhalten", sagte ein enttäuschter Kunde mit dem Nachnamen Zhang. Er berichtete auch, dass bei den Protesten eine große Polizeipräsenz anwesend war. Das liegt einerseits an den jüngsten Protesten gegen die Regierung, aber auch an anderen Fällen, bei denen sich ein wütender Mob Betrüger aller Art vorgeknöpft hat.
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