Samsung soll auf 50 Millionen unverkauften Smartphones sitzen
Samsung soll in Folge der stark gestiegenen Inflation und der dadurch gesunkenen Nachfrage für seine Produkte auf rund 50 Millionen unverkauften Smartphones sitzen. Zwar erfolgt auch sonst eine gewisse Lagerhaltung, doch mittlerweile sollen die Lager sich zunehmend füllen, weil Samsung die Geräte nicht so schnell verkaufen kann wie erhofft.
Wie die koreanische Publikation The Elec berichtet, steigen in Folge der durch den Ukraine-Krieg sinkenden Nachfrage die Lagerbestände bei Samsungs Abteilung für Mobilgeräte. Der weltweit größte Smartphone-Hersteller soll gigantische Mengen an unverkauften Geräten in seinen Lagern liegen haben, wobei eine Schätzung von rund 50 Millionen Einheiten ausgeht.
Ein Großteil der hohen Zahl unverkaufter Geräte in Samsungs Lagern stammt aus der Galaxy-A-Serie. Überraschend ist dies nicht, machen die Mittelklasse-Smartphones dieser Modellreihe doch den nach Stückzahlen größten Anteil an Samsungs Verkäufen aus. Samsung reagiert laut dem Bericht bereits auf die sich schnell verschärfende Lage.
So hatte das Unternehmen in den ersten Monaten des Jahres jeweils rund 20 Millionen Smartphones produziert, doch im Mai brach die Fertigung auf nur noch rund 10 Millionen Einheiten ein. Der Konzern fertigt also mittlerweile deutlich weniger Geräte, doch die Lagerbestände bleiben offenbar sehr groß - was ein weiteres Zeichen für stark eingebrochene Verkäufe sein soll.
Laut früheren Berichten hat Samsung die Bestellungen bei seinen Zulieferern als Reaktion auf die dramatisch verschlechterte Lage bereits stark zurückgefahren. Der Umfang des Einkaufs von Komponenten und anderen Bauteilen soll um 30 bis 70 Prozent gesunken sein.
Siehe auch:
Inflation & Krieg verdüstern Aussichten massiv
Samsung hatte für dieses Jahr zuletzt nach einer Senkung seiner ursprünglichen Prognosen in Höhe von 330 Millionen verkauften Geräten angekündigt, dass man rund 270 Millionen Einheiten verkaufen möchte. Wenn also bereits 50 Millionen Einheiten "auf Halde liegen", entspricht dies rund 18 Prozent der für das Gesamtjahr erwarteten Verkaufszahlen. Normalerweise wäre laut dem Bericht ein Lagerbestand von rund 10 Prozent oder sogar weniger der Produktionsmenge üblich, so dass die wachsenden Lagerbestände zeigen sollen, wie stark die Nachfrage eingebrochen ist.Ein Großteil der hohen Zahl unverkaufter Geräte in Samsungs Lagern stammt aus der Galaxy-A-Serie. Überraschend ist dies nicht, machen die Mittelklasse-Smartphones dieser Modellreihe doch den nach Stückzahlen größten Anteil an Samsungs Verkäufen aus. Samsung reagiert laut dem Bericht bereits auf die sich schnell verschärfende Lage.
So hatte das Unternehmen in den ersten Monaten des Jahres jeweils rund 20 Millionen Smartphones produziert, doch im Mai brach die Fertigung auf nur noch rund 10 Millionen Einheiten ein. Der Konzern fertigt also mittlerweile deutlich weniger Geräte, doch die Lagerbestände bleiben offenbar sehr groß - was ein weiteres Zeichen für stark eingebrochene Verkäufe sein soll.
Laut früheren Berichten hat Samsung die Bestellungen bei seinen Zulieferern als Reaktion auf die dramatisch verschlechterte Lage bereits stark zurückgefahren. Der Umfang des Einkaufs von Komponenten und anderen Bauteilen soll um 30 bis 70 Prozent gesunken sein.
Siehe auch:
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