Inflation & Krieg: Samsung fährt Smartphone-Fertigung drastisch zurück
Die sinkende Nachfrage soll den südkoreanischen Elektronikriesen Samsung zu drastischen Eingriffen in der Smartphone-Fertigung bewegen. Angeblich hat Samsung wegen der weltweiten Inflation und dem russischen Krieg gegen die Ukraine die Prognosen für die in diesem Jahr verkaufte Zahl von Smartphones start reduziert.
Laut einem Bericht des koreanischen Portals ETNews hat Samsung die Produktion von Smartphones in den wichtigsten Werken in Vietnam massiv zusammengestrichen. Wurden dort bisher an fünf Tagen in der Woche von den Mitarbeitern Geräte zusammengesetzt, so streicht Samsung die Zahl der Wochenarbeitstage dort nun auf vier oder sogar nur noch drei Tage zusammen.
Samsung betreibt in Vietnam zwei riesige Smartphone-Werke, wo insgesamt mehr als 60 Prozent aller von dem koreanischen Konzern vertriebenen mobilen Endgeräte produziert werden. Mit Hilfe tausender Mitarbeiter und zahlreicher Zulieferer werden dort täglich mehrere Zehntausend Smartphones gebaut - zumindest an Werktagen, doch auch dies scheint sich nun zu ändern.
Mittlerweile geht Samsung wohl nur noch von rund 270 bis 280 Millionen verkauften Smartphones im Jahr 2022 aus, nachdem zuvor mit weit über 300 Millionen verkauften Einheiten gerechnet wurde. Hintergrund sind die steigende Inflation, die Lieferschwierigkeiten in Asien aufgrund vieler Lockdowns und der von Russland begonnene Krieg gegen die Ukraine, was in Summe die Weltwirtschaft auf breiter Front in eine Krise gestürzt hat. Da die Kunden massiv an Kaufkraft verlieren und weniger in neue Mobilgeräte investieren, streicht Samsung seine Stückzahlen zusammen.
Dies bedeutet auch, dass man die Bestellungen bei Partnern und Zulieferern zurückschraubt. So soll Samsung bereits die Prognosen für die eigentlich als absolutes Erfolgsmodell bekannte Galaxy-A-Serie deutlich gesenkt haben. Außerdem versucht der koreanische Hersteller durch die Verlagerung von Design, Entwicklung und Produktion zu chinesischen Auftragnehmern die Kosten zu senken, heißt es weiter.
Samsung betreibt in Vietnam zwei riesige Smartphone-Werke, wo insgesamt mehr als 60 Prozent aller von dem koreanischen Konzern vertriebenen mobilen Endgeräte produziert werden. Mit Hilfe tausender Mitarbeiter und zahlreicher Zulieferer werden dort täglich mehrere Zehntausend Smartphones gebaut - zumindest an Werktagen, doch auch dies scheint sich nun zu ändern.
Nachfrage-Boom ist sowas von vorbei
Von der Publikation DDaily ist außerdem zu hören, dass Samsung bereits erwägt, die Zusammenarbeit mit einem taiwanischen Vertragsferiger für die Produktion von Kamerasensoren für Smartphones auf ein niedrigeres Niveau zu schrumpfen oder gar ganz aufzugeben. Samsung hatte die Kooperation erst vor wenigen Monaten aufgenommen, weil man durch die Auslagerung gewisser Kapazitäten verhindern wollte, dass es bei der in Folge der Coronavirus-Pandemie stark gestiegenen Nachfrage zu Engpässen bei der Verfügbarkeit von Kamera-Bauteilen kommt.Mittlerweile geht Samsung wohl nur noch von rund 270 bis 280 Millionen verkauften Smartphones im Jahr 2022 aus, nachdem zuvor mit weit über 300 Millionen verkauften Einheiten gerechnet wurde. Hintergrund sind die steigende Inflation, die Lieferschwierigkeiten in Asien aufgrund vieler Lockdowns und der von Russland begonnene Krieg gegen die Ukraine, was in Summe die Weltwirtschaft auf breiter Front in eine Krise gestürzt hat. Da die Kunden massiv an Kaufkraft verlieren und weniger in neue Mobilgeräte investieren, streicht Samsung seine Stückzahlen zusammen.
Dies bedeutet auch, dass man die Bestellungen bei Partnern und Zulieferern zurückschraubt. So soll Samsung bereits die Prognosen für die eigentlich als absolutes Erfolgsmodell bekannte Galaxy-A-Serie deutlich gesenkt haben. Außerdem versucht der koreanische Hersteller durch die Verlagerung von Design, Entwicklung und Produktion zu chinesischen Auftragnehmern die Kosten zu senken, heißt es weiter.
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